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Der ADAC schreibt:

„Sardinien, so erzählt eine Legende, ist das letzte Produkt der Schöpfung. Nach Erschaffung der Welt blieb Gott nur ein Haufen öder Granitfelsen übrig. Den warf er ins Meer und stampfte ihn mit dem Fuß fest. Doch das wüste Ergebnis befriedigte ihn nicht, und so verschönte er die kargen Steine mit allem, was ihm auf Erden gefiel. Neben bizarr geformte Gebirgszüge setzte er liebliche Weingärten, neben windzerzauste Kiefern und knorrige Eichen Palmen und farbenfrohe Oleanderbüsche. An der Küste eines türkisfunkelnden Meeres rahmen rotleuchtende Felsen weißschimmernde Sandstrände ein. Dichte Wälder und saftige Weiden beleben die Höhen, Lagunenseen und fruchtbarer Ackerboden die Ebenen. Die Menschen, die hier leben, sind ein Abbild ihrer Heimat: widersprüchlich, wortkarg, oft verschlossen und schroff, bis sich in einem Augenzwinkern plötzlich verschmitzte Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft offenbaren. Sie fühlen sich der Kultur des Binnenlandes zugehörig. Die Symbolfigur Sardiniens ist der Hirte, der in tiefer Einsamkeit mit seiner Herde über die weiten Hügelketten zieht, althergebrachten Sitten verhaftet und schweigend. Den Feriengästen an der Küste erspart die Heimatverbundenheit der Einheimischen hässliche Hotelklötze. Noch immer finden sie überall auf der »Insel des Schweigens« stille und einsame Plätze.“

Und morgen schon sind wir dort 🙂

HzG und frohe Ostern