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Der ADAC wäre entsetzt und alle andere Einrichtungen und Institutionen, die sich mit der Verkehrssicherheit beschäftigen wohl auch…
Aaaaber, so ein „Sleeping Bus“ ist super – zumindest die grundlegende Idee davon. Anstelle der normalen Sitzplätze gibt es nur Liegeflächen – die man sich allerdings normalerweise zu zweit teilen muss. Da aktuell nur Nebensaison ist, war unser Bus zum Glück nicht ausgebucht und ich hätte es mir wirklich nicht vorstellen können, MEINE Liegefläche noch zu teilen!
Ich denke, ich hatte den besten (und am meisten) Platz im Bus: Im Obergeschoss, direkt über dem Fahrer – mit Blick zur Seite und nach vorne 🙂
Wie gesagt, der Bus ist grundsätzlich super und man bekommt sogar ein Toastbrot, ne kleine Flasche Wasser und morgens ein Erfrischungstuch gereicht…
Das Problem sind viel mehr die laotischen Straßenverhältnisse: Schlaglöcher ohne Ende, aufgerissene Straßen, die dennoch befahren werden, Schotterpisten usw. usw. – Ich musste mich so sehr darauf konzentrieren, halbwegs im Gleichgewicht zu bleiben (insbesondere in der favorisierten Seitenlage), dass an Schlaf nicht wirklich zu denken war.
Aber egal – die Fahrt war irgendwie toll 🙂
Die „Toilette“ allerdings weniger…
Es sollte eine im Bus sein, das wusste ich… Sie jedoch zu finden, war mitten in der Nacht gar nicht so leicht. Auf der entsprechenden Suche danach, ließ mein logischer Verstand nur eine Möglichkeit offen, hinter welcher Luke sie sich verstecken könnte… Mein Umweltwissen sagte mir dem entgegen aber, dass sich hinter DER LUKE unmöglich eine Toilette befinden kann…
Ich bin ja nun wirklich nicht sooo groß, aber selbst für mich hieß es, sich möglichst geschickt zu falten, dabei möglichst wenig zu berühren und trotzdem erfolgreich sein… Eine echte Herausforderung!
Bemerkenswert war für mich übrigens auch die Fahrleistung des Fahrers. Es gibt so gut wie keine Straßenbeleuchtung, Reflektoren o.ä. Zudem fahren viele Fahrzeuge, insbesondere Mopeds, ohne Licht… Hut ab, diese Strecke in voller Dunkelheit unfallfrei geschafft zu haben. Zwischendurch dachte ich auch darüber nach, ob ich wirklich so einen guten Platz hatte – an dem man „alles“ sehen konnte…
Wie auch immer – wir kamen sogar 15 Minuten früher als geplant an, und nun bin ich in Pakse 🙂
Himsberg zum Gruß!
Na, was Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit betrifft doch besser als die Deutsche Bahn (ich musste bei meiner letzten Bahnfahrt den Zug wechseln, da der erste nicht mehr wollte – zum Glück hat er es bis zum Bahnhof geschafft)… Freue mich immer über Deine Berichte – bin natürliche ein wenig neidisch 😉 – und wünsche Dir weiterhin viel Spaß.
Lg B.
Ich bin auch sehr positiv überrascht, liebe Bettina, dass hier bislang ALLE Busse, Boote und der Zug absolut pünktlich und zuverlässig waren. Selbst die bestellten TukTuks!! Da kann sich die Deutsche Bahn echt ne dicke Scheibe von abschneiden!!
Wo bist du denn eigentlich gerade? Wien? Wünsche dir – egal wo – ebenfalls eine tolle Zeit und freue mich schon auf ein Treffen 🙂
LG, m