Schlagwörter
ausschlafen, Café des Epices, Maison de la Photographie, Marrakech, Medersa Ben Youssef, Regen, zu Hause
Wir sollen uns im Riad wie zu Hause fühlen. Fünf Zimmer stünden den Gästen zur Verfügung, Zimmerschlüssel brauche man hier nicht – man wohne hier wie eine Familie. Dass dennoch jedes Zimmer einen Safe hat, erwähne ich jetzt mal nur am Rande 😉
Am Vorabend wurde uns noch mitgeteilt, dass es ab halb neun Frühstück gebe. Ein Ende der Frühstückszeit gebe es nicht. Wir bekämen DANN Frühstück, wenn wir ausgeschlafen hätten – sonst wäre es ja schließlich kein Urlaub…
Unglaublich. Ich hoffe nicht, dass die Betreiber des Riads dachten, dass wir die Grenzen des Machbaren austesten wollten, aber wir sind tatsächlich erst um 11.20h „wach geworden“… Alles war so ruhig und dunkel, dass ich im Bett liegend immer dachte, dass es noch sehr früh sei. Da ich (in Anbetracht der Uhrzeit mehr als verständlich) aber irgendwann nicht mehr liegen konnte, schaute ich dann doch mal zur Uhr, bekam einen kleinen „Schock“ und stand senkrecht im Bett – Matthias damit dann auch 👻. Die netten Menschen aus dem Riad waren hingegen ganz entspannt „pas de problème – vous avez des vacances“. Ok…
Hmm – und dann dieses wunderbare Frühstück auf der Dachterrasse: im Schatten der warmen Sonne sitzend; Pfannkuchen, Crêpes, frisch gepresster Orangensaft, Kaffee, Brot, Marmelade, Omelettes, Joghurt und ein frischer Obstsalat mit Granatäpfel. Mehr Worte braucht es nicht.
Den restlichen Tag verbrachten wir damit, kreuz und quer durch die Gassen zu gehen. Zudem gab es etwas „Kultur“ mit der Besichtigung der Koranschule „Medersa Ben Youssef“ und dem „Maison de la Photographie“. Aber ansonsten nur entspanntes Treibenlassen.
Als wir dann am Nachmittag mein Lieblingscafé, das „Café des Epices“, betraten, erlebten wir eine herbe Überraschung: es begann in Strömen zu regnen. 😳 So etwas hatte ich bisher in Marrakech noch nicht erlebt – und auch nicht erwartet… Zum Glück hat uns der Wolkenbruch „erwischt“ während wir im Café saßen und von der ersten Etage des Cafés das bunte Treiben auf dem darunter liegenden Markt beobachteten. Also: alles halb so wild.
Und vielleicht gehört es auch dazu, wenn wir uns wie zu Hause fühlen sollen 😉
HzG

