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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Monatsarchiv: Dezember 2016

Silvesterwanderung um Kalaw

31 Samstag Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar, Reisen

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Aussichtspunkt, Kalaw, Myanmar, Silvester, Wanderung, Yar Thit

Wie kann man das Jahr besser ausklingen lassen, als durch diese schöne Gegend zu wandern?!

Das Wetter ist grandios: Sonne und Wärme den ganzen Tag.  😎👍🏼

Für heute haben wir einen Trekkingguide (Bobyu – oder so ähnlich…), der mit uns bergauf und -ab wandert, uns alle möglichen Obst- und Gemüsesorten zeigt, Teeplantagen usw.


Am späten Vormittag gibt es einen Tee im Dorf  Yar Thit (Bild 3 + 4), und zum Mittag sind wir an einem schönen Aussichtspunkt – wenn auch mit gefühlt 100 anderen Touristen – um dort Mittag zu essen.

Der Ablauf vor Ort (beim Mittagessen) ist ganz lustig anzusehen: die Guides versuchen – mehr oder weniger engagiert – einen guten Tisch für ihr Touristengrüppchen zu ergattern und besorgen dann in der „Küche“ das Mittagessen – nach welchen Vorgaben auch immer… Unser Mittagessen seht ihr oben abgebildet   🙂
(In dem fast leeren Schüsselchen war übrigens eine leckere Suppe!!)

Hier ein Blick in die Küche:

img_2200-2

Wir haben einen wunderbaren Tag in einer tollen Umgebung und erfreuen uns daran, uns endlich mal – außerhalb der Städte und Pagodas zu bewegen  🙂

Am späten Nachmittag – nach einem Besuch auf dem örtlichen Markt – gehts zurück ins Hotel… Dass heute auch Silvester ist, spielt für uns nur eine nebensächliche Rolle…
Wir verbringen den Abend auf unserem Zimmer, bestellen uns eine Thunfischpizza „myanmarischer Art“ – wie wir beim ersten Reinbeißen feststellen – und gehen tatsächlich früh schlafen.
Das erste Mal in meinem Leben (außer in der Kindheit), dass ich an Silvester bewusst vor Mitternacht schlafen gegangen bin…

Von einigen Raketen geweckt, wachen wir dennoch auf, schauen uns kurz den Übergang ins neue Jahr an und schlafen dann wieder selig ein    🙂

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesundes und erlebnisreiches (im positiven Sinne) Jahr 2017!!

Himsberg zum Gruß   🍀

Flug nach Heho

30 Freitag Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar, Reisen

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Schlagwörter

Bagan, Berge, Flug, Kalaw, Küche, Restaurant 7 sister, Shan

Die kurzen Inlandsflüge sind interessant – bzw. die Flughäfen und die organisatorischen Abläufe vor Ort…

Wir fliegen von Bagan nach Heho.

Der Check-In gestaltet sich recht pragmatisch: die Boardingkarten werden per Hand ausgestellt und fest zugewiesene Sitzplätze gibt es nicht – freie Platzwahl im Flugzeug. Dazu bekommt jeder Fluggast einen kleinen Aufkleber an die Klamotten geklebt, der das Flugziel markiert. Sehr praktisch! Zum einen kann kann man sich an den Fluggästen orientieren, um zu schauen, ob man vielleicht schon den Aufruf des eigenen Fluges verpasst hat UND man wird vom Flughafenpersonal „schnell“ ausfindig gemacht, wenn man sich entweder falsch in eine Warteschlange gestellt hat oder sich beim Aufruf des Fluges nicht von seinem Sitzplatz bewegt   😉

Wie gesagt, recht praktisch diese Aufkleber!

In Heho angekommen werden wir sogleich von den „Amazing Planet“-Mitarbeitern (Partneragentur unseres Reiseanbieters) in Empfang genommen und weiter nach Kalaw gefahren – „ein ehemaliger englischer Luftkurort am Westrand der Shan-Berge […] auf einer Höhe von etwa 1320 m.“ (Auszug aus: A. & M. Markand. „Stefan Loose – Reiseführer – Myanmar (Birma).“ DuMont Reiseverlag. iBooks.)

Tagsüber ist es nach wie vor sehr angenehm warm, nachts bzw. morgens und abends aber doch schon deutlich kälter…

Hier in Kalaw habe ich mein erstes „typisches“ (?) Gericht der Shan-Küche probiert   😋 hmmm – sehr lecker!!


Leider habe ich mir den Namen des Gerichtes nicht merken können…

Aber gegessen habe ich es bei den sogenannten 7 Schwestern  👍🏼  „Lulu Singh’s Tirigayhar“.  😊

Wenn jemand weiß, wie das Gericht heißt… bitte gerne eine Info an mich!

LG und Himsberg zum Gruß, Maike

Mount Popa 

29 Donnerstag Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar, Reisen

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Affen, Kloster, Mt. Popa

Nach einem entspannten Frühstück in der Sonne fahren wir Richtung Südosten – zum Mount Popa, einem inaktiven Vulkankegel, auf dessen „Spitze“ sich ein Kloster befindet.

Unterwegs – so scheint es unser tägliches Ritual zu werden – schauen wir uns auch heute wieder etwas an, das von Hand hergestellt wird und nicht unbeachtet bleiben darf…   😉

Heute sind es Erdnusswein (1. Bild), Rohrzucker (2. Bild), Palmenschnaps, Tamarinden-Leckereien und noch ein paar andere Lebensmittel, die ich aber leider nicht näher benennen kann   🙊

(Für einige Lieben daheim: ich bringe euch etwas zum Probieren mit… 🤓)

In der Region um den Mount Popa angekommen, gehen wir zunächst von irgendwo einen kleinen Hang runter und dann 787 überdachte Treppenstufen zum Kloster Popa Taung Kalat barfuß hinauf. Immer wieder am Wegesrand: kleine – zum Teil etwas aufdringliche – Affen. In etlichen Berichten über den Treppenweg wird beschrieben, dass der Weg von Affensch… SEHR gekennzeichnet sei und wie unangenehm es sei, barfuß daüber gehen zu müssen… Davon merken wir zum Glück nichts. Heute sieht es so aus, dass der Weg alle paar Meter von Männern gesäumt wird, die die Treppen wischen und dafür eine Spende erbeten…  Der Weg erweist sich also erfreulicherweise als sehr angenehm, was die Kotflecken betrifft, und unser Fuß-Abwischtuch von unserem Fahrer wird fast (!) nicht benötigt   😉

Das Kloster an sich zeigt sich eher unspektakulär und so entscheiden wir uns oben primär für die schöne Aussicht ins Tal und auf den gegenüberliegenden Popa-Gipfel.

An einer Hügelseite können wir auch schon unser Hotel erahnen   🙂

Oh, wir haben wieder sehr viel Glück und Chili-Reisen sei Dank!!! Wir nächtigen im „Popa Mountain Resort“, haben einen Pool in direkter Hanglage und einen grandiosem Blick auf den Klosterberg.

Und auch hier dürfen wir wieder einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben   😀😎

Himsberg zum Gruß und gute Nacht

Bagan. Pagode, Pagode, Pagode, Pagode

28 Mittwoch Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar, Reisen

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Ananda Tempel, Bagan, Bagan Thande, E-Roller, Frau Aye Aye, Pagode, Sonnenuntergang

Bagan ist absolut eindrucksvoll!! Pagoden über Pagoden. Große, kleine, hübsche, einfache, besondere… Und IN den Padogen: Buddhafiguren über Buddhafiguren…

IN und UM den Padogen gibt es auch diverse Souvenir-Shops… Armbänder, Ketten, Bilder, Glöckchen, Marionetten, Flaschenöffner, Buddhafiguren, Getränke, Knabbereien und und und…  – gefühlt wird hier ALLES angeboten. Vor einer Pagode gibt es u.a. einen Stand mit den für Bagan bekannten Lackarbeiten. Und dieser Stand gehört Frau Aye Aye   🙂  Frau Aye Aye kommt mit uns ins Gespräch und zeigt uns stolz und sehr herzlich, dass sie im Reiseführer von „Stefan Loose: Myanmar“ namentlich erwähnt und gelobt wird. Nachdem wir ihr zeigen, dass wir den Reiseführer auch dabei haben, freut sie sich umso mehr und schenkt uns sogleich eine ihrer Lack-Schalen   🙂   Wir haben ihr versprochen, sie hier namentlich zu erwähnen, und jeder, der / die das hier liest und nach Bagan reist, darf gerne bei Frau Aye Aye am „Nordeingang des Ananda-Tempels“ vorbeischauen und die eine oder andere „Kleinigkeit“ kaufen   😉👍🏼

Zwei Tage lang haben wir uns nun diverse Pagoden und Buddhas angeschaut. Darunter auch die größte, die höchste, die, die architektonisch am schönsten ist und natürlich auch die berühmten Sonnenuntergangs-Pagoden. (Letztere sind die, auf die man auch hochgehen kann, so dass man für den Sonnenuntergang den besten Blick hat.)

Mehr Worte braucht es nicht oder?!
Unterwegs waren wir an diesen beiden Tagen in Bagan mit unserem flotten Elektro-Roller, dem wir uns direkt im Hotel leihen konnten    😎

Damit sind wir an einem der Tage auch ins Nachbardorf  „Min-man-thu“ gefahren. Ein interessantes Dorf   🙂   Während eine der Dorfbewohnerinnen Erdnüsse röstet, kümmern sich ein paar andere Damen um die Essenszubereitung und wiederum andere Damen drehen Zigarren, rauchen, entspannen oder füllen die beliebten Betelblätter mit Betelnuss, Tabak, Alkohol u.a.



Auch wenn der Tourismus in dieses Dorf bereits eingezogen ist und es sogar schon Führungen der Dorfbewohner durch das Dorf gibt… Ich finde, der Abstecher hat sich gelohnt  👍🏼   Und: überfüllt war das Dorf zum Glück bei weitem nicht!

Unsere Ausflüge mit dem E-Roller waren ganz lustig, aber die sandigen Straßen haben Abend für Abend ihr Spuren hinterlassen  🙈   Wir waren abends so sandig, dass unsere Gesichter fast so aussahen, als hätten wir auch Thanaka benutzt…

Thanaka ist die Mischung aus Baumrinde und Wasser, die sich ein Großteil der Burmesen ins Gesicht schmiert, als Schutz vor der Sonne und zur Verschönerung des Gesichtes.

„Schöner“ sahen wir mit der Sandkruste im Gesicht wahrlich nicht aus – die Thanaka-Paste schmückt einen Teil der Burmesen hingegen ungemein.

Himsberg zum Gruß und einen schönen Abend euch allen,

Maike

Mit dem Boot nach Bagan

26 Montag Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar, Reisen

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Schlagwörter

Bagan, Boot, Mandalay, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang

SEHR früh beginnt unser heutiger Tag…

Bereits um 6.15h werden wir von unserem Fahrer abgeholt und pünktlich um 7h legt unser Boot ab, um uns von Mandalay nach Bagan zu schippern. Wir betreten ein recht großes Schiff, stellen aber zu unserer Freude fest, dass wir eine überschaubare Anzahl an Passagieren sind – vielleicht max. 15 Personen. Es gibt also ausreichend Platz für jeden.

Und es gibt ein Frühstück an Bord – zumindest wird es so genannt   😉
Zwei Scheiben Toast und ein Ei für jeden 🙂 Und: „Kaffee“ satt!

Schon bald geht die Sonne auf und wir kommen in den Genuss eines wunderbaren Sonnenaufgangs.

Nach und nach hat sich dann auch jeder Fahrgast seinen idealen Platz an Bord gesucht und so schippern wir Stunde um Stunde dahin. Es ist durchaus nicht das Schlimmste, mal keinen Guide an der Seite zu haben, sondern einfach nur zu sitzen, zu schauen, genießen, entspannen.  🙊

Einmal laufen wir ein kleines bisschen auf eine Sandbank auf, können aber problemlos alleine weiterfahren. Im Internet ist da von ganz anderen Situationen zu lesen… Wir hatten aber auch zwei gute Lotsen, die immer, wenn der Kapitän unseres Schiffes das Schiffshorn betätigte, mit ihren beiden langen Messstangen nach vorne zum Bug eilten und mit ihren Stangen ins Wasser stachen, um festzustellen, wie tief es jeweils war. Auch, wenn die beiden nicht mehr stechen, messen und irgendetwas zum Kapitän rufen mussten, betätigte der Kapitän wieder sein lautes Signalhorn… Man brauchte also keine Sorge zu haben, dass man während der langen Schifffahrt einschlafen könnte   😉

Gegen 17.30h – und damit mitten im Sonnenuntergang – kommen wir in Nyaung U an, wo bereits ein neuer Fahrer auf uns wartet und uns ins Hotel nach Old Bagan bringt.

Oooh – und unser Hotel ist so schön   😍   Am Fluss gelegen, mit Pool und einer traumhaften Restaurantlage…

Ich grüße euch herzlich, HzG, Maike

Zwischeninfo

26 Montag Dez 2016

Posted by Maike in Allgemein

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Himsberg zum Gruß   🙂

Uns geht es wunderbar, aber das Internet will leider nicht so, wie ich es will….

Leider kann ich keine Bilder hochladen und der Beitrag vom 25.12 ist verschollen… vielleicht taucht er zu Hause wieder auf?!

Ich versuche nun dennoch, einfach etwas Text zu posten und alles weitere folgt dann von zu Hause.

Viele liebe Grüße, Maike

Heilig“abend“ im Flieger und in Mandalay

24 Samstag Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar, Reisen

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Schlagwörter

Bildhauer, größte Buch der Welt, Holzschnitzerei, Mahamuni Pagode, Mandalay Hill, Marmor, Palast, Shwenandaw, Sonnenuntergang

Ein ungewohnter Heiligabend für uns… Das erst Mal an Heiligabend nicht zu Hause zu sein…

So können wir auch gar nicht sagen, ob es üblich ist, dass ein Flugzeug an so einem Tag mit Weihnachtsschmuck dekoriert ist oder nicht… Hat jemand von euch eine Antwort? Ich war in jedem Fall überrascht und fand es durchaus schön   🙂 

Der abgebildete Weihnachtsbaum stand in unserem Restaurant in Mandalay, in dem wir zu Mittag gegessen haben. WENN hier etwas weihnachtlich dekoriert ist, dann richtig   🎄👍🏼

In Mandalay angekommen empfängt uns sogleich unser Fahrer + Guide und wir beginnen mit einem straffen Programm: Holzschnitzereien, Marmor-Bildhauer, Mahamuni Pagode, Palast, Shwenandaw Kloster, das größte Buch der Welt UND zum Abschluss noch ein schöner Sonnenuntergang vom Mandalay Hill…. Wie gesagt, ein STRAFFES Programm!!
Der Guide war sehr bemüht, uns in die Geschichte Myanmars eintauchen zu lassen… wann, wo, wie welcher König an welchem Ort was gemacht hat… Ich werde es hier nicht niederschreiben, aber ihr könnt es bestimmt im Internet nachlesen und entsprechend nacharbeiten. Am wichtigsten sei, so unser Guide Mr. Win, König Mindon! Über die Details informiert euch bitte selber   😉

Ein paar Impressionen möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten…

Das „größte Buch“ der Welt (s.o.). 729 Marmortafeln einzeln aufgestellt in den weißen Pagoden.

Die Mahamuni-Pagode (s.o.). Eine über und über mit Blattgold bedeckte Buddhafigur. Die Menschen kommen und kleben kleine Goldblätter auf die Figur. Wahnsinn…. teilweise sieht der Buddha aus, als hätte er fiese Insektenstiche bekommen – so unförmig ist er an einigen Stellen. Aber sehr eindrucksvoll!! Frauen dürfen hier nichts aufkleben, aber Männer.

Hier (s.o.) werden die Goldblättchen in mühsamer Körperarbeit Stunde um Stunde platt gehauen… 

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir dann auf dem Mandalay Hill  – unser Heiligabend   🙂




Himsberg zum Gruß und FROHE WEIHNACHTEN euch allen,

Maike 

Der goldene Felsen – gehalten von Buddhas Haar

23 Freitag Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar

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Schlagwörter

Almosen, Golden Rock, goldener Felsen, Kin Pun, Mönche, Mt. Kyaiktiyo, Truck

Nach einer sehr kurzen Nacht treffen wir uns gleich morgens um 8h mit unserem Guide Mr. Aung, der uns durch die nächsten beiden Tage leitet und begleitet. Ein junger Mann, der uns mit vielen Informationen versorgen möchte. Sein Englisch ist für mich jedoch SEHR gewöhnungsbedürftig und es dauert lange, bis ich mich halbwegs (!) eingehört habe…

Unser Fahrer bringt uns in einer ca. 4-stündigen Fahrt nach Kin Pun an den Fuß des Mt. Kyaiktiyo. Während des Fahrens muss ich innerlich immer wieder darüber schmunzeln, dass hier in Myanmar Rechtsverkehr herrscht, die Autos aber allesamt ihr Lenkrad auch auf der rechten Seite haben… Mr. Aung erklärt uns, dass hier bis vor ca. 45 Jahren Linksverkehr war… Soweit so gut, aber ich finde es mehr als verwunderlich (oder lustig), dass die Menschen immer noch mit Autos fahren, die eigentlich für Linksverkehr konzipiert sind… Und es handelt sich hierbei nicht um uralte Autos, die noch von „damals“ übrig geblieben sind. Aber gut, die Leute werden sich daran gewöhnt haben.   🙂

Gegen Mittag kommen wir in Kin Pun an. Hier herrscht ein unglaubliches Treiben, denn alle Menschen, die nicht zu Fuß den Berg „erklimmen“ wollen, müssen hier in einen der zahlreichen Trucks umsteigen. Das bedeutet, man sitzt – auf Bänken angeordnet – auf der Ladefläche der Trucks. 7 Bänke mit überschaubarer Sitzfläche und auf jeder Bank müssen 6 Personen sitzen. Und was nicht passt, wird passend gemacht   😉   Kurz gesagt: man sitzt etwas beengt   🙂


Die Fahrt an sich ist grundsätzlich aber sehr lustig. Die Fahrer fahren in einem geübten Tempo den Berg hoch und man schmiegt sich in jeder Kurve noch etwas enger an seinen Nachbarn oder seine Nachbarin… Neben mir saß zunächst – vor Abfahrt – ein kleines Mädchen und ich dachte, dass ich Glück habe, da unsere Reihe dann nicht so voll war… Aaaber – das Mädchen musste dann von der Mutter auf den Schoß genommen werden, damit noch eine weitere Person in die Reihe passte. Wäre ja alles nicht so wild gewesen, WENN es dem Mädchen während der Fahrt nicht mit jeder rasanten Kurve noch etwas schlechter ergangen wäre… Kurz (bitte entschuldigt die Info): sie erbrach sich bereits nach wenigen Minuten… Zum Glück in eine Tüte, die sich aber mit der Zeit deutlich füllte… Das Mädchen tat mir wirklich sehr leid, denn es ging ihr sichtlich schlecht, ABER… ich wäre entspannter gewesen, wenn sie sich mehr zur anderen Seite gedreht und nicht so gerne zu uns geschaut hätte… Nun ja – nach knapp einer Stunde Fahrt sind wir angekommen: ich noch trocken (der Mönch vor dem Mädchen nicht) und dem Mädchen ging es hoffentlich schnell wieder besser   🙂

Die Atmosphäre oben ist großartig. Unglaublich viele Menschen strömen in Richtung des goldenen Felsen. Einige von ihnen kamen von ganz unten und nicht wenige davon lassen sich von jeweils vier Menschen auf einer Art Trage tragen. Am Wegesrand: Bude an Bude, um Schmuck, „Leckereien“, Getränke usw. zu verkaufen. Wenn man möchte, kann man aber auch einfach nur sein Handy laden   😉

Und das ist der „Golden Rock“ – der goldene Felsen. Eines der wichtigsten buddhistischen Stätten in Myanmar. Frauen ist der Zutritt direkt zum goldenen Felsen verboten, Männer haben Zutritt und kleben Goldplättchen um Goldplättchen auf den Felsen. Niemand wird sich fragen, warum der Felsbrocken nicht runterfällt… Er wird von einem Haar Buddhas im Gleichgewicht gehalten!


Wir verbringen den halben Nachmittag dort und auch abends sind wir erneut zum Felsen, um dort die Abend- bzw. Nachtstimmung zu genießen.

Am nächsten Morgen geht es ähnlich spektakulär weiter. Wir verlassen das Hotel und stehen mitten im Tumult. Etliche Menschen strömen zum Felsen und zudem passieren zahlreiche Mönche den Weg, mit der Bitte um Almosen.

Ich hätte hier noch viel Zeit verbringen können, um einfach nur zu schauen…

Aber, heute geht es zurück nach Yangon…

Dafür geht es es zunächst wieder mit dem rasanten Truck bergab, bevor wir ab Kin Pun wieder mit unserem Fahrer weiterfahren. (Die Fahrt nach unten verlief übrigens ohne Komplikationen – obwohl wir extra eine Plastiktüte für eventuelle Notfälle dabei hatten… Gerne hätten wir sie dem Touristen neben uns angeboten, der – aus Versehen? – eine Betelnuss vom Herren neben ihm angenommen hat… Er machte beim ersten Hineinbeißen ein paar merkwürdige Geräusche und kaute in der Folge sehr „hohl“ auf dem Teil herum…. Ausspucken wollte er sie dennoch nicht   🙂   )

မင်္ဂလာပါ Mingalabar – zum Jahresende nach Myanmar

21 Mittwoch Dez 2016

Posted by Maike in Myanmar

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Flug, Myanmar, Yangon, Zeitverschiebung

Mingalabar  – „Guten Tag“ und herzlich willkommen in Myanmar   🙂

Bis dahin war es allerdings ein weiter und vor allem langer Weg. Erst der fast 9-stündige Flug von Frankfurt nach Peking, dann ca. 6 Stunden Aufenthalt am SEHR kalten Flughafen und zuletzt der Weiterflug nach Yangon. Zudem das Reisen in den verschiedenen Zeitzonen… Nach Peking 7 Stunden vor und die Uhr bei der Ankunft in Myanmar wieder 1,5 Stunden zurück drehen . Mit der halben (!) Stunde Zeitunterschied hat Myanmar seine eigene Zeit im Vergleich zu bspw. Thailand oder Indien.

Doch wie dem auch sei, gegen 23h Ortszeit sind wir endlich in Myanmar – in Yangon – angekommen. Und es war so schön, beim Verlassen des Flughafengebäudes die warme Außentemperatur zu spüren, die warme leichte Brise. 

Angekommen im „Land der Pagoden“   🙂

Umso merkwürdiger fühlte es sich an, als wir unser Hotel betraten… Alles war SEHR weihnachtlich geschmückt und aus den Lautsprechern des Hotels klangen permanente Weihnachtschöre. Diese Überraschung war gelungen, denn damit hatte ich nicht gerechnet   😉

Morgens dann der erste wirkliche Blick auf Yangon – Sonnenaufgang vom Hotelzimmerfenster   🙂   


(Man beachte dabei natürlich auch die Lichterketten vor unserem Fenster… – wobei: vielleicht hängen sie dort auch das ganze Jahr, denn mittlerweile habe ich wahrgenommen, dass die Menschen hier SEHR gerne SEHR viele Lichter und insbesondere Blinklichter haben…)

Ich freue mich auf die Zeit hier in Myanmar und grüße euch herzlich,

Maike



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