Schlagwörter

, , , , , ,

Was für ein Traum… Es macht nicht nur Spaß mit dem Boot über den See zu „knattern“, sondern es dauert auch nicht lange, bis sich die beliebten – und von uns natürlich auch ersehnten – Fotomotive präsentieren:

Die Einbeinruderer vom Inle See  😊 🎬

Da wünscht man sich selber, in einem dieser (leisen) Boote zu sitzen, zu beobachten und einfach nur dabei zu sein… (wenn es nicht gerade darum geht, für Touristen zu posen  😉 )

Am späten Nachmittag erreichen wir dann unser Hotel im See und – je näher wir kamen – umso mehr stieg mir eine leichte peinliche Röte ins Gesicht…Innerlich musste ich sehr lachen, denn… OK, ich denke, an dieser Stelle ist dann jetzt wohl auch der Zeitpunkt gekommen, an dem ich zugeben muss, dass ich durchaus gerne mal so wunderbar kitschige Sendungen wie „Das Traumhotel“ schaue  🙊

Kurz gesagt: ich kam mir vor wie im „Traumhotel“… Je näher wir kamen, umso deutlicher vernahm ich nämlich, dass sich eine kleine Empfangsband positionierte und uns als Neuankömmlinge im Hotel eine Empfangsmelodie spielte / trommelte…

img_3607-2

Genauso kitschig ist es beim „Traumhotel“ auch oft… 😉
Zum Glück war diese Peinlichkeit schnell überstanden… Na gut, sooo peinlich war es dann auch wieder nicht…

Nach und nach realisieren wir, an welch schönem Ort wir angekommen sind.  😍

img_3610

Unsere Stelzenhütte, am Rande des Sees im Wasser gelegen, mit einer hübschen Terrasse davor, der Blick aufs Wasser, hinter uns das grüne Land, wir – das Leben ist schön!

Und bevor wir uns zum Sonnenuntergang-Schauen positionieren, machen wir noch einen kleinen Gang ins nahe gelegene Dorf, das über eine kleine Brücke zu erreichen ist.

img_3609

Schön, schön, schön – und staubig…  😉
Es gibt sogar einen kleinen Souvenir-Laden in dem Dorf = in einem normalen Wohnhaus steht in der oberen Etage des Hauses ein kleines Regal mit einigen Schmuckstücken, Flaschenöffnern etc. Wir haben uns gefreut, auf diese Art und Weise mal einen Einblick in ein burmesisches Haus bekommen zu haben  😊

Schon auf dem Rückweg zu unserer Hütte erahnen wir, welch schöner Sonnenuntergang uns bevorsteht…

img_3608

Seht selbst:

img_3611

Zwei Nächte verbringen wir in den „Golden Island Cottages“ und – was mir bei der Buchung der Reise gar nicht so bewusst war – an allen drei Tagen am / im See steht uns „unser“ Boot + Bootsmann zur Verfügung – super!

Nicht mehr ganz so super ist hingegen das Wetter am nächsten Morgen…
Aber „egal“… (räusper)  🙊

Die Sonne ist zwar nur hin und wieder zu sehen, aber es regnet nur zwischendurch ein wenig und so fahren wir den ganzen Tag mit unserem Boot  – eingepackt in muckelige Decken – über den See, durch etliche „Kanäle“, Seegärten, „Dörfer“, schauen uns zur Abwechslung mal wieder etwas Kunsthandwerk (Silberschmied, Lotusweberei, Zigarren) an, halten an der einen oder anderen Pagode  😴, führen Verkaufsgespräche mit netten Händlern, schlendern über Märkte und – zu guter Letzt – hat Matthias auch noch mal wieder die Möglichkeit, ein paar Goldplättchen an irgendeine heilige Figur zu kleben  😊

img_3612

Ein bunter, schöner Tag  😊

Der nächste Tag ist dann leider nicht mehr ganz so bunt…
Es regnet bereits seit dem Vorabend – und die ganze Nacht hindurch – und während des Frühstücks… Und überhaupt…
Und dann hatte ich auch irgendwann die Hoffnung aufgegeben, dass es bis zur heutigen Abfahrt mit unserem Boot aufhören würde zu regnen… Aber – siehe da: wir fahren tatsächlich die ersten 5 Minuten ohne Regen. Immerhin – denn für heute stehen etliche Stunden „Boot“ in unserem Programm… Wir „wollen“ nach Samkar fahren – der „Hauptstadt des ehemaligen Königreiches der Shan“: alte Pagoden anschauen…  🙊

Auf der Hinfahrt habe ich immer wieder an unserem Verstand gezweifelt, bzw. mich gefragt, WIE schlau es wohl ist, im STRÖMENDEN Regen mit dem Boot etliche Stunden unterwegs zu sein, um alte Pagoden anzuschauen…  Zumal wir während der Fahrt auch nicht unbedingt die bestimmt tolle Landschaft genießen konnten:
Es ist kalt und wir sitzen eingehüllt unter einer patschnassen Wolldecke, so dass die Nässe nach und nach in die Bekleidung dringt – darüber mindestens ein Fleece, eine Regenjacke und dann noch ein Regenponcho. Direkt vor Körper und Gesicht spannt sich jeweils ein Regenschirm, so dass man hin und wieder geneigt ist, zur Seite zu schauen, um doch mal einen Blick in die Gegend zu wagen…

Aber – trotz Regen – meint es auch heute „jemand“ gut mit uns, denn fast genau mit der Ankunft in Samkar hört es für die Zeit der Besichtigung auf zu regnen  😊  Glückskinder.

img_3613

Gut… soooo beeindruckend fand ich die Pagoden vor Ort nun nicht, aber macht ja nix. Dafür hatte der Freund unseres „Kapitäns“, der heute aufgrund seines Geburtstages dabei war, umso mehr Spaß und war sehr begeistert!
Am schönsten war für mich heute das wunderbare Gebimmel der Glöckchen an den Spitzen der Pagoden, die unermüdlich bimmeln und bimmeln und bimmeln…  🔔
Ein schöner Klang!

img_3614

Ach so… auch heute durften wir uns übrigens zwischendurch noch einen schönen Handwerksbetrieb anschauen… eine Töpferei…
Die Besichtigung der Schnapsbrennerei haben wir „verweigert“. Das Wetter war einfach zu ekelhaft, denn jedesmal, wenn wir aus dem Boot ausgestiegen sind, füllte sich unser Sitzkissen weiter mit Wasser, das später wiederum in unsere Klamotten wollte  💦

Auch auf dem Rückweg regnete es ununterbrochen. Ich dachte immer wieder an meine liebe Oma, die bei Regen immer zu sagen pflegte „Keine Sorge, das meiste fällt vorbei“  👍🏼
Eine beruhigende Erkenntnis, aber wir wurden dennoch SEHR nass – und leider nicht nur wir…
Als wir in Nyaung Shwe – unserem nächsten Übernachtungsort – ankommen, stellen wir bei Ankunft im Hotel fest, dass unser komplettes Gepäck durchnässt ist  😳
Aber was soll´s – es ist leider eh unsere vorletzte Nacht in Myanmar und wie haben eine gute Klimaanlage (Heizung) + Föhn im Zimmer.

Und morgen geht´s wieder ins warme Yangon  😍 ☀️

Himsberg zum Gruß