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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Monatsarchiv: Juni 2017

Yogyakarta – und Umgebung

30 Freitag Jun 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

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Borobudur, Dorf, Fahrer, Familie, Gamelan, Obama, Pferdewagen, Prambanan, Yogyakarta

Unser erster positiver  Eindruck von Yogyakarta wurde nicht getrübt. Es ist schön in Yogyakarta. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und es gibt ausreichende Möglichkeiten zum Bummeln, Schauen und Staunen.

So sind wir gleich am ersten Abend (u.a.) in die „Maliboro-Street“ gefahren…  – unglaublich, welch Menschenmassen (+ Autos, Pferdewagen, Fahrrad-Taxis und Mopeds) sich durch diese Einkaufsstraße quetschen und Ausschau nach Batik-Klamotten in allen Ausführungen, Keksen, Spielzeug, Taschen, Schmuck, Batik-Klamotten, Essen, Trinken, Batik-Klamotten etc. halten. Ich denke, die Javanesen gehen gerne einkaufen und sind gerne in Gesellschaft.  😉

Für den Weg dorthin hatten wir uns ein Fahrrad-Taxi „gemietet“ und so wartete nach der Beendigung unseres „Bummels“ geduldig unser Fahrer auf uns, der uns zurück ins Hotel brachte. SEHR gerne hätte er uns noch diverse Batik-Shops auf dem Weg gezeigt, was wir jedoch wiederholt dankend ablehnten. Auch auf dem Hinweg versuchte er schon sein Glück, fuhr an unserem eigentlichen Ziel vorbei und stoppte bei einem Batik-Shop  🤓

Yogyakarta ist bekannt für die Batik-Kunst und so kommen wir während unseres mehrtägigen Aufenthaltes in Yogyakarta auch nicht drumherum, uns eine Batikwerkstatt anzuschauen… Batikdruck, Batikmalerei, Batik, Batik, Batik… Und schaut man sich die Menschen in den Straßen an, so sieht man in der Tat sehr viel Batik-Bekleidung – mit einer durchaus unterschiedlichen Ausprägung an Schönheit  🙊

Natürlich war es dennoch interessant, sich die Werkstatt anzuschauen. Auch die Silber-Werkstatt… die hatten wir uns aber auch schon in Myanmar angeschaut, und da war es für uns noch interessanter, da jeder einzelne Schritt vom Klumpen bis zu den verschiedenen Schmuckstücken etc. gezeigt wurde.

Zwei große Sehenswürdigkeiten dürfen nicht versäumt werden, wenn man in Yagyakarta ist. Die Besichtigung eines der größten BUDDHISTISCHEN Heiligtümer: Borobudur. Und Prambanan – die größte HINDUISTISCHE Tempelanlage Indonesiens.

Prambanan:

Borobudur:

An beiden Stätten war übrigens jeweils einen Tag zuvor Obama gewesen  😀  Das wurde uns stets als erstes mitgeteilt, wenn uns die wichtigsten Infos zu den Heiligtümern gegeben wurden. Kurz: wir wandelten auf den Spuren Obamas  😇

Auf dem Rückweg von Borobudur stand noch eine kleine Kutschfahrt auf dem Programm… Haha, schon als wir den Pferdewagen sahen, mussten wir an unsere letzte „Kutschfahrt“ denken und daran, wie unbequem diese Dinger sind. So war es auch, aber die Fahrt war nicht lang  😉. Sie führte uns durch kleine Dörfer und vorbei an Feldern, so dass man einen kleinen Eindruck vom Leben hier bekommen konnte. Begleitet wurden wir von einer unterhaltsamen Frau aus dem Dorf, die bemüht war, uns das Leben im Dorf zu erklären. Sie berichtete übrigens auch, dass Obama gestern…. 😴

Der angekündigte Besuch eines Gamelan-Orchesters in dem Dorf gestaltete sich ETWAS anders, als von mir erwartet… Es hieß „Später haben wir auch die Gelegenheit, der Musik eines Gamelan-Orchesters zu lauschen und selbst die Instrumente oder einige Tanzschritte auszuprobieren.“ Die Realität sah so aus, dass sich die Frau, die uns begleitete, an eines der Instrumente setzte und noch den Kutscher herbeirief, damit selbiger mitspielen konnte  😝  Nach ein paar Takten gesellte sich dann noch ein anderer Dorfbewohner hinzu, um ebenfalls mitzuspielen. Der Rhythmus war einfach, so dass wir in der Tat auch mitspielen konnten, indem wir die Töne – wie auf einer Tafel angegeben – spielten.  Unser Stück könnte sich durchaus hören lassen und es hat Spaß gemacht, zwischendurch mal ein wenig Musik zu machen. In den „Genuss“ eines Tanzes kamen wir hingegen nicht.

Das Mittagessen nahmen wir dann bei einer Familie im Dorf ein. Das war ebenfalls sehr interessant. Im ersten Zimmer wurde uns zunächst ein Tee angeboten – angereichert mit vielen verschiedenen „Leckereien“ zum Probieren.


In der Küche der Familie gab es dann das Mittagessen – seht selbst, was es leckeres gab.

Morgen fahren wir weiter in Richtung Osten – in die „Berge“.

Bis dahin grüße ich euch herzlich – HzG, Maike

Mit dem Zug nach Yogyakarta

28 Mittwoch Jun 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

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Bandung, Yogyakarta, Zug

„Alle Wege führen nach Yogyakarta“ – so steht es in meinem Reiseführer und so soll es auch bei uns sein.

Gut 8 Stunden fahren wir in dem ratternden und schaukelndem Zug, passieren grüne – manchmal leicht hügelige – Landschaften und sehen diverse Dörfer und Hütten am Schienenrand auftauchen. IM Zug sehe ich hingegen immer wieder DEN Mann auftauchen, der den Fußboden wischt…  Unglaublich: er geht auf und ab mit seinem Wischer und auf und ab und auf und ab… Dementsprechend ist es auch erfreulich sauber im Zug – selbst auf den Toiletten…

Die indonesischen Menschen scheinen übrigens ein Faible für Raumspray zu haben. 😊  Bereits in unserem letzten Hotel hing über unserer Tür ein automatisch püstenden Raumspraygerät, das alle paar Minuten einen zischenden Sprühstoß ausstieß. Nachts war das Gerät zum Glück außer Betrieb und leuchtete „nur“ regelmäßig auf. Hier in dem Zug riecht man auch regelmäßig einen Duft, als würde sich jemand einparfumieren – was wir zuerst auch dachten… Aber besser so, als würde es unangenehm riechen   👍🏼

Für alle Bahninteressierten: der Chef des Zuges oder des Wagons ist allgegenwärtig, indem ein Bild von ihm + Dienst-oder Telefonnummer im Wagon hängt. Zudem hat er uns persönlich mit Namen begrüßt und uns eine angenehme Reise gewünscht. So kann es also auch gehen  😉

In Yogyakarta angekommen trafen wir unmittelbar auf unseren Fahrer für die nächste Zeit und fuhren zum Hotel. Schon auf dem Weg erfreuen wir uns an der Stimmung / dem Bild von Yogyakarta, denn ist sooo viel schöner als in Bandung   🙊

Wir freuen uns auf die nächsten Tage in und um Yogyakarta  😎

Himsberg zum Gruß 

Ferien am Krater 

27 Dienstag Jun 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

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Bandung, Ferien in Indonesien, heiße Quellen, Kawah Putih, Kleinbus, Kratersee, Ramadan, Stau

Angekommen in Indonesien 😀

Was ich zuerst erwähnen sollte: es sind Ferien in ganz Indonesien und „alle“ Moslems feiern das Ende vom Ramadan. Was das bedeutet erfuhren wir gleich bei unserem ersten Ausflug von Bandung zum Krater „Kawah Putih“ – südlich von Bandung gelegen. Unzählige (!) Autos, Kleinbusse, zum Teil auch Reisebusse und noch mehr Mopeds und Motorräder führen die gleiche Strecke wie wir… Ich weiß nicht, ob ich jemals so viele Mopeds gesehen habe, wie hier in den ersten Tagen – und vor allem heute auf unserer Strecke…

Es sind wirklich Massen an Mopeds, die jede kleine Lücke auf der Fahrbahn ausnutzen und mal rechts oder links vorbei ihren Weg suchen – und finden. Das machen alle anderen Fahrzeuge zwar auch, aber die Mopeds sind natürlich beweglicher und damit auch noch aktiver zugange. Bereits auf dem Hinweg reihen wir uns somit in eine endlos scheinende Fahrzeugschlange ein, um zum Kratersee zu gelangen. An einem großen Parkplatz unterhalb des Kraters steigt man dann in einen Kleinbus um, der uns im schnellen Tempo und mit jaulendem Motor zum Kratersee bringt. Die Fahrt erinnert uns sehr an die Fahrt auf der LKW-Ladefläche zum Golden Rock in Myanmar. Zum Glück saß nun aber kein k…. Kind neben mir  🙊 

Oben angekommen begegnen uns verständlicherweise die gleichen Menschenmassen, die zuvor noch in ihren Autos und auf den Mopeds saßen – Wahnsinn! Per Lautspecher wird der Kratersee und die Umgebung beschallt – mit Warnhinweisen, die auch auf diesen Schildern zu finden sind.

Als wir den Kratersee erreichen, sind wir begeistert: vor uns liegt ein unglaublich türkisfarbener Kratersee des Patuha-Vulkans, dessen Farbe sich je nach Sonneneinstrahlung verändert. Am Rande des Sees befindet sich überall Schwefel und bei gutem Sonnenlicht leuchten das Gelb des Schwefels und das Türkis des Sees wunderbar zusammen.

Im Anschluss geht es weiter – vorbei an einer großen Teeplantage – zu den heißen Quellen des Vulkans. Überall dampft und blubbert es, und an zahlreichen kleinen Badeplätzen baden die Menschen in dem heißen Wasser oder reiben sich mit dem – mit Sicherheit sehr gesundem – Schlamm ein. Ich hatte etwas von dem Schlamm an den Händen und frage mich seitdem, wie lange die Menschen wohl brauchen, um den gesamten Körper wieder von dem Schlamm zu befreien. Ich zumindest fand den Schlamm sehr hartnäckig… 😉

Aufgrund der Heiligkeit eines Bereiches dieser „Anlage“ durfte sich Matthias ein neckisches Gewand um seine Hüften binden und so verbrachten wir hier eine ganze Weile, um uns das Treiben und die vielen Quellen und Tümpel anzuschauen. Ein schöner Ort.

Nicht so schön war hingegen die Rückfahrt nach Bandung. Die Motorräder, Mopeds und Autos hatten sich in der Zwischenzeit vervielfältigt und so brauchten wir tatsächlich 5 Stunden für eine Strecke von ca. 50km…  Für uns letztendlich halb so wild, denn wir saßen nur im Auto und konnten zwischendurch auch mal das eine oder andere Auge zumachen… Für unseren Fahrer aber eine nervige und anstrengende Angelegenheit.

Bandung selbst ist nicht sonderlich schön… um es mal vorsichtig auszudrücken. Es ist die dritt- oder viertgrößte Stadt Javas, laut, voll und hässlich wir haben keine wirklich schönen Ecken finden können – und dabei haben wir uns so bemüht. Schon am Tag der Ankunft sind wir mehrere Stunden durch die Stadt gegangen, um die schönen Seiten Bandungs zu finden…

Es wird sie bestimmt geben, aber wir haben sie nicht gefunden. Macht aber auch nichts, denn wir waren eh nur für zwei Nächte hier und hatten einen schönen Ausflug zum Kratersee.

Morgen geht es weiter nach Yogyakarta – zusammen mit all den anderen. Es sind Ferien in Indonesien  😎

HzG

Es geht los – allerdings anders als geplant..

25 Sonntag Jun 2017

Posted by Maike in Reisen, Singapur

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Flugverspätung, Garden by the sea, Marina Bay, Marina Bay Sands, Thai Airways, Umbuchung

Urlaub  😎

Ich freue mich auf einen Tag in Singapur und auf drei Wochen Indonesien: Java und Bali – eine Mischung aus Vulkanen, Städten, Tempeln und Strand steht uns bevor.

Wir fliegen zunächst ab Berlin, über München und Abu Dhabi nach Singapur. So war es zumindest geplant… Die Realität sah so aus, dass wir in Berlin mit einer knappen Stunde Verspätung gestartet sind und so unseren Anschlussflug in München verpasst haben. Neuland für mich – ich hatte zuvor noch nie einen Flieger verpasst, auch wenn es schon manches Mal knapp war. In Gedanken sah ich unseren eintägigen Aufenthalt in Singapur schwinden  😟   Ich rechnete damit, irgendwann – vielleicht am nächsten Tag – mit der nächsten oder übernächsten Maschine zu starten und dann mehr oder weniger direkt nach Indonesien zu fliegen.  😏

Aber: wie immer ist Verlass auf meine Lieblingsreiseorganisatorin und auf Chili-Reisen  😎👍🏼  Sie beriet uns sogleich telefonisch, dass wir nicht auf eine nächste Maschine warten sollen, sondern dass wir am Schalter verlangen sollen, dass man uns auf eine andere Fluggesellschaft umbucht. Auf die Idee wäre ICH nie gekommen – und ich hätte auch nicht gedacht, dass es dann doch verhältnismäßig einfach war. Vielleicht hatten wir aber auch „einfach“ mal wieder großes Glück  🍀

Und so flogen wir mit Thai Airways über Bangkok nach Singapur, hatten einen tollen Flug, gute Boardunterhaltung, sehr leckeres Essen und kamen letztendlich nur ca. eine Stunde später – als ursprünglich geplant und gebucht – MIT UNSEREM GEPÄCK an. Alles ist gut und unser Tag in Singapur gesichert.  😀

Im Prinzip wäre es eh nicht nötig gewesen, eher in Singapur anzukommen, denn bei Ankunft regnete es und nach dem erfolgreichen Einchecken in unserem Hotel nicht mehr, so dass wir gleich in die (schwüle) Wärme und ins Leben Singapurs eintauchen konnten.

Singapur ist unglaublich! Unglaublich groß, unglaublich grün und für uns sehr eindrucksvoll. Diese riesigen Gebäude inmitten der Stadt, und das viele Grün ist nicht nur an den Straßenrändern und den schönen Grünanlagen zu finden, sondern auch (fast) überall an und in den Hochhäusern. Es gibt Hochhäuser, da ragen aus jeder Etage kleine Palmen (o.ä.) hervor und herab, so dass selbst die „mächtigsten“ Hochhäuser einladend und schön aussehen. Und dann der Blick auf das „Marina Bay Sands“… Ein Hotel aus / auf drei Säulen mit einem 149m langen Schwimmbad auf dem Dach, 50 Restaurants, Wasserkanälen mit kleinen Schiffen im Untergeschoss, einem Musicaltheater und und und

Und gleich daneben die Marina Bay auf der einen Seite und die Parkanlage „Garden by the sea“ mit den riesigen leuchtenden baumähnlichen Gebilden auf der anderen Seite. Alles sehr eindrucksvoll und überdimensioniert.

Für die vielen anderen – bestimmt sehr interessanten und abwechslungsreichen – Ecken Singapurs hatten wir leider nicht genügend Zeit. Zwar durchquerten wir noch einige Gassen von „Chinatown“, aber das war nur ein Bruchteil von dem, was ich gerne beim nächsten Mal noch sehen möchte…

Was für ein schöner Einstieg in den Urlaub  😎
Ach ja: sehr lustig fand ich diesen ATM-Pizza-Automaten  🤓  Pizza per Geldkarte aus dem Automaten – was es alles gibt…

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