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Unser erster positiver  Eindruck von Yogyakarta wurde nicht getrübt. Es ist schön in Yogyakarta. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und es gibt ausreichende Möglichkeiten zum Bummeln, Schauen und Staunen.

So sind wir gleich am ersten Abend (u.a.) in die „Maliboro-Street“ gefahren…  – unglaublich, welch Menschenmassen (+ Autos, Pferdewagen, Fahrrad-Taxis und Mopeds) sich durch diese Einkaufsstraße quetschen und Ausschau nach Batik-Klamotten in allen Ausführungen, Keksen, Spielzeug, Taschen, Schmuck, Batik-Klamotten, Essen, Trinken, Batik-Klamotten etc. halten. Ich denke, die Javanesen gehen gerne einkaufen und sind gerne in Gesellschaft.  😉

Für den Weg dorthin hatten wir uns ein Fahrrad-Taxi „gemietet“ und so wartete nach der Beendigung unseres „Bummels“ geduldig unser Fahrer auf uns, der uns zurück ins Hotel brachte. SEHR gerne hätte er uns noch diverse Batik-Shops auf dem Weg gezeigt, was wir jedoch wiederholt dankend ablehnten. Auch auf dem Hinweg versuchte er schon sein Glück, fuhr an unserem eigentlichen Ziel vorbei und stoppte bei einem Batik-Shop  🤓

Yogyakarta ist bekannt für die Batik-Kunst und so kommen wir während unseres mehrtägigen Aufenthaltes in Yogyakarta auch nicht drumherum, uns eine Batikwerkstatt anzuschauen… Batikdruck, Batikmalerei, Batik, Batik, Batik… Und schaut man sich die Menschen in den Straßen an, so sieht man in der Tat sehr viel Batik-Bekleidung – mit einer durchaus unterschiedlichen Ausprägung an Schönheit  🙊

Natürlich war es dennoch interessant, sich die Werkstatt anzuschauen. Auch die Silber-Werkstatt… die hatten wir uns aber auch schon in Myanmar angeschaut, und da war es für uns noch interessanter, da jeder einzelne Schritt vom Klumpen bis zu den verschiedenen Schmuckstücken etc. gezeigt wurde.

Zwei große Sehenswürdigkeiten dürfen nicht versäumt werden, wenn man in Yagyakarta ist. Die Besichtigung eines der größten BUDDHISTISCHEN Heiligtümer: Borobudur. Und Prambanan – die größte HINDUISTISCHE Tempelanlage Indonesiens.

Prambanan:

Borobudur:

An beiden Stätten war übrigens jeweils einen Tag zuvor Obama gewesen  😀  Das wurde uns stets als erstes mitgeteilt, wenn uns die wichtigsten Infos zu den Heiligtümern gegeben wurden. Kurz: wir wandelten auf den Spuren Obamas  😇

Auf dem Rückweg von Borobudur stand noch eine kleine Kutschfahrt auf dem Programm… Haha, schon als wir den Pferdewagen sahen, mussten wir an unsere letzte „Kutschfahrt“ denken und daran, wie unbequem diese Dinger sind. So war es auch, aber die Fahrt war nicht lang  😉. Sie führte uns durch kleine Dörfer und vorbei an Feldern, so dass man einen kleinen Eindruck vom Leben hier bekommen konnte. Begleitet wurden wir von einer unterhaltsamen Frau aus dem Dorf, die bemüht war, uns das Leben im Dorf zu erklären. Sie berichtete übrigens auch, dass Obama gestern…. 😴

Der angekündigte Besuch eines Gamelan-Orchesters in dem Dorf gestaltete sich ETWAS anders, als von mir erwartet… Es hieß „Später haben wir auch die Gelegenheit, der Musik eines Gamelan-Orchesters zu lauschen und selbst die Instrumente oder einige Tanzschritte auszuprobieren.“ Die Realität sah so aus, dass sich die Frau, die uns begleitete, an eines der Instrumente setzte und noch den Kutscher herbeirief, damit selbiger mitspielen konnte  😝  Nach ein paar Takten gesellte sich dann noch ein anderer Dorfbewohner hinzu, um ebenfalls mitzuspielen. Der Rhythmus war einfach, so dass wir in der Tat auch mitspielen konnten, indem wir die Töne – wie auf einer Tafel angegeben – spielten.  Unser Stück könnte sich durchaus hören lassen und es hat Spaß gemacht, zwischendurch mal ein wenig Musik zu machen. In den „Genuss“ eines Tanzes kamen wir hingegen nicht.

Das Mittagessen nahmen wir dann bei einer Familie im Dorf ein. Das war ebenfalls sehr interessant. Im ersten Zimmer wurde uns zunächst ein Tee angeboten – angereichert mit vielen verschiedenen „Leckereien“ zum Probieren.


In der Küche der Familie gab es dann das Mittagessen – seht selbst, was es leckeres gab.

Morgen fahren wir weiter in Richtung Osten – in die „Berge“.

Bis dahin grüße ich euch herzlich – HzG, Maike