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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Monatsarchiv: Juli 2017

Massaaaaaaage?

15 Samstag Jul 2017

Posted by Maike in Bali, Indonesien, Reisen

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Schlagwörter

Massage, Segara Village, Sonne, Strand

Wir sind am Strand von Sanur angekommen – wieder in der Sonne  😎  aber damit auch mitten im Tourismus. 

Wir wohnen in einem fettem Hotel und die letzten Tage heißt es nun rund um die Uhr „Strand, Sonne, Meer und Entspannen“. 

Und fast rund um die Uhr ertönt auch der werbende Ruf zahlreicher balinesischer Frauen auf der Suche nach Kundschaft für diverse Massagen… „Massaaaaaasch?“  

Ja, wir haben uns massieren lassen, Tischtennis gespielt, gelesen, gegessen, waren schwimmen, trinken und in der Sonne  😎

Morgens wurden wir mit den Klängen eines kleinen Gamelan-Duos geweckt, die Abende endeten mit den chilligen Tönen aus der Lounge-Bar…

Unser Urlaub ist nun vorbei und wir tragen die Erlebnisse von drei schönen Wochen in uns. 

Nun gehts zurück nach Deutschland – hoffentlich in den Sommer  😎

Ich grüße euch herzlich und wünsche euch ebenfalls einen wunderbaren Sommer. 

HzG und bleibt gesund, Maike

Ubud: erst Regen, dann „Fahrrad“tour downhill…

12 Mittwoch Jul 2017

Posted by Maike in Bali, Indonesien, Reisen

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Aussicht, bergab, Fahrrad, Fahrradtour, Lava, Mount Batur, Regen, Reisfeld

Für unsere Weitefahrt nach Ubud hat sich der Himmel in dunkle Regenwolken verhüllt  😔

Mehrere Zwischenstops an verschiedenen „Highlights“ stehen heute auf dem Programm und ich bin mir morgens noch nicht sicher, wie schön ich das wohl alles bei Regen finden werde…

Aber meine Sorgen bzw. Gedanken waren unbegründet  😇.  Jemand meint es richtig gut mit uns…  Egal an welchem Ort und zu welcher Zeit wir heute aus dem Auto gelassen werden: es ist zu genau dem Zeitpunkt immer trocken – wenn auch grau in grau…  So können wir uns viele schöne „Sachen“ anschauen, bevor wir dann am Nachmittag in Ubud ankommen.

Dann war allerdings auch „Land unter“ angesagt!! Es schüttet aus allen Kübeln… Im Hotel sagte man uns, dass es bereits seit 4 Tagen regne… ohje… Und wir sollen am nächsten Tag eine Radtour machen…

Meine Hoffnung besteht darin, dass das Wetter ja irgendwann mal wieder besser werden muss, wenn es bereits so lange regnet  😏

Und so soll es auch sein!!! Unglaublich  😎 

Bei noch bedecktem Himmel starten wir morgens, indem wir zusammen mit 10 anderen Personen nach und nach aus den Hotels abgeholt werden und mit einem Bus in die Region des Vulkans Batur gebracht werden. An einem schönen Aussichtspunkt angekommen, genießen wir nicht nur ein zweites kleines Frühstück, sondern nach und nach auch einen tollen Blick auf den Vulkansee und den Vulkan Batur. Man kann die Wolken dabei beobachten, wie sich bemühen, den Weg für die Sonne freizugeben.

Bevor unsere Radtour beginnt, fahren wir jedoch nochmal ein ganzes Stückchen mit dem Bus, so dass ich mich schon frage, ob wir in der richtigen (Fahrrad?)Gruppe gelandet sind…

Aber das sind wir, denn irgendwann teilt uns unser Guide mit, dass wir nun auf die Räder steigen werden. Alles ist bestens organisiert. Es stehen ausreichend Fahrräder zur Verfügung, so dass man sich das geeigneteste Rad aussuchen kann. Jedes Rad ist zudem mit einer Wasserflasche ausgestattet und auch der wichtige Helm fehlt nicht. Ich erspare euch jetzt eine genauere Beschreibung vom Geruch des Helmes, der in der letzten Zeit vermutlich viel Feuchtigkeit abbekommen hat…

An der Spitze fährt der Guide, ganz zum Schluss noch eine weitere Begleitung und immer in der Nähe der Begleitbus, so dass man noch nicht einmal seinen Rucksack o.ä. tragen muss. Auch Regenponchos sind immer in greifbarer Nähe…


Das entspannteste an dieser Radtour ist: es geht fast ausnahmslos bergab – über eine Strecke von fast 25 km. Haha – was für ein Spaß. Und das bei SONNENSCHEIN!!!  Ich kann unser Glück kaum fassen.

Unterwegs machen wir mehrere Stopps. Den ersten bei einer Familie, um ein paar Infos über die Art des Wohnens, Lebens und Sterbens zu bekommen. Sehr interessant. Für einen aus unserer Gruppe kam der Stopp jedoch wohl zu plötzlich, denn er kam vom Weg ab und fuhr direkt in einen Holzstapel… Zum Glück haben sich Aufschrei und Aufprall schlimmer angehört als es letztendlich war. Dem jungen Mann ist nichts passiert und er konnte problemlos weiterradeln.

Der nächste Halt findet mehr oder weniger direkt im Reisfeld statt. Super. Ich sagte bereits Tage zuvor, dass ich gerne noch ein paar Bilder von der Reisernte hätte – und schon stehe ich mitten drin  😊  Barfuß dürfen wir ins Feld gehen, stecken knöcheltief im Schlamm und können bei der Ernte helfen. Toll – ein schönes Erlebnis. Und mein gewünschtes Foto habe ich somit auch bekommen.

Zuletzt halten wir noch an einem heiligen Baum, der so wunderbar und riesig gewachsen ist, dass man sogar durch ihn hindurch gehen kann.

Leider endet die Tour bereits nach gut 2,5 Stunden und schließt mit einem leckeren Mittagessen in schöner Umgebung ab.

Es war eine rundum schöne Radtour, die nicht nur durch eine schöne Landschaft führte, sondern auch die vielen hübschen Häuser, Werkstätten und Tempel am Wegesrand haben mich sehr beeindruckt. Schön, schön, schön.

Und ebenso schön: der Regen blieb bis zum Abend aus, so dass wir zunächst im Pool baden und dann auch noch zu Fuß in die Stadt gehen konnten.

Erst abends, im Hotel, fing es wieder an zu regnen. Unsere morgige / nächtliche Wanderung an den Kraterrand des Mount Batur haben wir abgesagt. Der Himmel ist zu „bedeckt“, die Wege sind zu schlammig…

Morgen machen wir uns einen schönen Tag in Ubud.

Himsberg zum Gruß und gute Nacht  😴

Nachtrag für Heike:

Liebe Heike, heute begegnete uns unterwegs diese Spinne… 


Ich möchte dich damit wahrlich NICHT ärgern, aber vielleicht machen dir beim Anblick DIESER Spinne unsere kleinen Kellerspinnen gar nichts mehr aus?! LG

Regen – aber noch nicht für uns

09 Sonntag Jul 2017

Posted by Maike in Bali, Indonesien, Reisen

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Brahma Vihara, buddhistisches Kloster, heiße Quellen von Banjar, Lovina, Munduk, Regen

Wir verlassen unser Strandhotel in Permuteran an der Nordküste Balis und wollen heute weiter ins Landesinnere – nach Munduk. 

Unterwegs stoppen wir am einzigen buddhistischen Kloster Balis – am Kloster „Brahma Vihara“ in Banjar. Wie schön es hier ist – auch wenn leider gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Aber auch das ist interessant zu beobachten – mit welcher Liebe zum Detail gearbeitet wird. Endlich mal wieder etwas buddhistisches – und etwas zum Anschauen. In die meisten hinduistischen Tempel darf man hier leider nicht rein.

Im Anschluss und bevor es weiter ins Innere der Insel geht, halten wir auch im Küstenort Lovina… Mittlerweile ist der Himmel zwar grau, aber noch fallen nur ein paar wenige Regentropfen, die uns nicht davon abhalten, einen kleinen Gang durch den Ort zu machen und in einem schnuckeligen Café einzukehren   😋

Weiter gehts nun zu den heißen Quellen von Banjar – mitten im Grünen gelegen.  Durch den grauen Himmel kommt das Grün der Landschaft und des Wassers gleich viel besser zur Geltung…

Wir gönnen uns den Spaß und nehmen ein entspannendes Bad im warmen Wasser.


Zudem soll das Wasser heilende (!) Wirkung haben… Das ist vielleicht auch gerade nicht das schlechteste, denn einen kleinen Sonnenbrand haben wir uns beim Schnorcheln am Vortag wohl doch zugezogen  🙈

Irgendwann nachmittags erreichen wir dann Munduk und unser kleines Hotel mit Blick in die hügelige Landschaft.

Während der Fahrt hat es immer wieder geregnet – aber nun, bei Ankunft, klart es erstmal wieder auf  😁

Welch Glück für uns. So können wir sogar noch einen Spaziergang machen – auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir nicht den schönsten Weg ausgesucht habe…

Am nächsten Tag steht eine geführte Wanderung an – und das ist auch besser so! Unser Guide führt uns 4 Stunden lang durch eine wunderbare Landschaft. Natürlich mussten wir uns auch heute wieder etliche drei Wasserfälle und diverse Bambusbäume anschauen, Kaffeepflanzen und Reisfelder…

Ja, mittlerweile kenne ich den Unterschied zwischen der Robusta- und der Arabica-Kaffeepflanze…  Und nachdem wir zuvor schon viel vom „Kaffee Luwak“ gehört – und selbigen sogar schon gekauft – haben, gab es heute die Möglichkeit, ihn zu probieren. Bei dem Kaffee Luwak handelt es sich um Kaffeebohnen, die zuvor von einer Schleichkatzenart gefressen und dann wieder ausgek… werden, bevor man daraus den Kaffee kocht. Gut, man muss ja alles mal probiert haben…

Die Wanderung war toll und zu unserem Glück ohne Regen. Auch der sonst übliche Nachmittagsregen blieb heute aus, so dass wir uns sogar noch für ein Weilchen an den kleinen Pool legen konnten. Ein schöner Tag!

Bali – Snapper, blaue Seesterne und Nemo

07 Freitag Jul 2017

Posted by Maike in Bali, Indonesien, Reisen

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Adi Assri, Bali, Boot, Meer, Schnorcheln, schwarzer Sand, Strand, Wasser

Bali… 😎

Unser Hotel ist wunderschön. Vor uns liegt der schwarze Strand und dahinter das Meer. Um uns herum Palmen, farbenfrohe Blumen und andere Pflanzen, zwitschernde Vögel und die Wärme – alles ist perfekt.

Nach der für uns doch sehr kurzen Nacht und der Ijen-Wanderung, genießen wir es, am erstem Tag auf Bali einfach nur am Pool zu liegen, zwischen Sonnen- und Schattenplätzen zu wechseln und unseren Gaumen von dem oberleckeren Essen verwöhnen zu lassen. 

An unserem zweiten Tag an diesem schönen Ort fahren wir zusammen mit 4 weiteren Gästen gleich morgens zum Schnorcheln raus.

Die Schnorcheltour war bestens organisiert. Wir wurden mit gutem Schnorchelutensilien ausgestattet und es war nicht einfach nur ein „aussteigen-und-schnorcheln“-Schnorcheln, sondern unser „Schnorchellehrer“ ist mit uns jeweils zweimal für eine Stunde in eine Richtung geschwommen und hat uns dabei schnorchelnd und tauchend die verschiedensten Lebewesen unter Wasser gezeigt. 

Ich habe keine Unterwasserkamera, aber stellt euch einfach die verschiedensten Korallen vor, leuchtend bunte Fische in „groß“ und klein, blaue Seesterne, kleine Clownfische, Fischschwärme verschiedener Arten und und und….  Und das alles in 29 Grad warmem Wasser   🐟👀 Noch Fragen?

Es geht uns ausgesprochen gut  😍

Himsberg zum Gruß 

Der Ijen – Schwefelträger, Dampf und blaue Flammen

06 Donnerstag Jul 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

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Abbau, blaue Flammen, Gasmaske, Ijen, Java, Jeep, Schwefel, Schwefelträger, Sonnenaufgang, Taschenlampe, Vulkan

Wir hätten Abenteuer gebucht und keinen Urlaub – das erklärt uns unser Guide, als wir um Mitternacht (!!) abgeholt werden, um zum Ijen-Massiv zu fahren. Welch motivierende Ansage… 😳

Wir fahren zunächst eine gute Stunde mit dem Jeep – auf ca. 1850 Höhenmeter. Dort angekommen, erklärt man uns, dass wir nun noch ca. eine Stunde im Fahrzeug schlafen könnten, da das Eingangstor zur Vulkanbesteigung erst um 2h öffne… Wir verkneifen uns die Frage, warum wir dann nicht eine Stunde später losgefahren sind und schlummern noch ein wenig vor uns hin.

Bevor es dann konkret losgeht, bekommen wir jeder noch eine Gasmaske, die man bei Befarf komplett über den ganzen Kopf ziehen muss. Unser Guide ist sehr stolz darauf, da die Maske auch die Augen schütze… Wir packen das schwere Teil ein und machen uns auf den Weg. Knapp 3,5 km sind zu bewältigen – mit einem Höhenanstieg von gut 500m. Das heißt, der Weg ist zum Teil sehr steil…

Oben angekommen sehen wir erstmal nicht soo viel… viele Menschen und ansonsten nur Dunkelheit und Taschenlampenlichter. In der Tiefe sehen wir dann die sehr seltenen und ersehnten „blauen Flammen“, die entstehen, wenn brennende Schwegelgase austreten, an der Oberfläche mit Sauerstoff reagieren und sich entsprechend entzünden:  der eine von zwei Gründen für unsere Reise zum Ijen  😊 –  die blauen Flammen…

Zudem sehen wir aber auch nach und nach den weiten Weg nach unten – in Richtung Flammen und zum Ort des Schwefelabbaus – der sich durch die einzelnen Taschenlampenlichter der vielen Menschen bildet. Und wir sehen den (fast bedrohlichen) weißen Schwefelrauch, der zum Himmel steigt… Dieser Rauch ist auch der Grund für das Tragen der Gasmasken. Noch oben stehend (und nach unten blickend) weht ein heftiger Wind und unser Guide erklärt uns, dass es gut sei, wenn so ein starker Wind wehe und der Rauch zur Seite geweht werde… Das hoffe ich!

Der Weg nach unten ist in meinen Augen nicht ganz ungefährlich – das merke ich bei jedem Schritt, den ich versuche, mir mit der Taschenlampe zu erleuchten… wir steigen über Schotter und über etliche Steine, Platten und zwischen kleinen Felsplatten hinab. Zwischendurch ertönt das eine oder andere Mal der Ruf, dass ein Schwefelträger komme und man den Weg – wie auch immer auf dem engen Pfad in der Dunkelheit – frei machen möge, damit die Schwefelträger vorbei können. Die Schwefelträger – das ist der andere Grund weshalb wir hier sind. Am Ijen wird viel Schwefel abgebaut und dieser wird von den Schwefelträgern in Körben auf den Schultern nach oben getragen. Die Körbe wiegen insgesamt bis zu 100kg und sind mit fetten Schwefelblöcken beladen. Wahnsinn! Zudem gehen die Träger in FlipFlops den Weg entlang…


Was für eine Arbeit: erst der Abbau des Schwefels in den giftigen Dämpfen und dann der anstrengende Abtransport der Schwefelblöcke.  😳

Unten – in der Nähe der blauen Flammen und dicht am Schwefel – qualmt es extrem und wir haben wiedermal großes Glück  🍀  Der Wind steht tatsächlich so günstig, dass wir keine Gasmaske benötigen. Einmal drehte der Wind kurz und ich testete mal die Maske… 😳 Hilfe – damit hätte ich nie und nimmer den Abhang runter gehen wollen bzw. können. 😨

Wieder oben am Kraterrand stehend warten wir auf  den Sonnenaufgang, damit wir endlich den riesigen Kratersee des Ijens zu Gesicht bekommen…

Und dann zeigt er sich:


Auch hier am Ijen sind wir schwer beeindruckt von den Naturgewalten – und von der harten und gefährlichen Arbeit der Schwefelträger!!

Diesem Link folgend: http://www.vulkane.net/vulkane/kawah-ijen/kawah-ijen.html könnt ihr noch mehr über den Ijen erfahren und auch die blauen Flammen sehen 👍🏼

Auf dem Rückweg genießen wir weitere schöne Ausblicke, bevor wir wieder am Ausgangspunkt ankommen.

Und nun…. nun gehts weiter nach Bali  😎👍🏼👏🏼😍

HzG

Der Bromo

04 Dienstag Jul 2017

Posted by Maike in Bali, Indonesien, Reisen

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Asche, Bromo, Jeep, Krater, Pferd, Sonnenaufgang

Der Bromo braucht einen eigenen Beitrag – das sagte ich ja bereits…

Wir fuhren also mit unserem Jeep durch die Vulkanlandschaft bis uns der Fahrer irgendwann wieder bat, auszusteigen… Noch wussten wir nicht, was wir tun oder wohin wir gehen sollten. Zwar kamen gleich irgendwelche Menschen mit Pferd auf uns zu und boten uns ihre Dienste an, aber wir gingen davon aus, dass wir nicht hier sind, um zu reiten…

Und dann blickten wir endlich, wo wir waren und wohin wir gehen sollten  😀

Vor uns präsentierte sich der Vulkan Bromo…

In unserem Reiseprogramm stand nicht, dass wir selbigen schon heute besteigen, daher erschienen wir wohl auch so planlos. Aber nun sind wir da und machen uns auf den Weg. So ähnlich stelle ich mir z.T. auch eine Mondlandschaft vor…


Wir gehen durch den schwarzen Sand / die Asche bis hinauf zum Kraterrand und sind schier beeindruckt.

Wow – was für ein Naturschauspiel!!!

Es donnert und rumpelt im Schlund des Vulkans, als würden etliche Mottorräder ihr Runden drehen. Ein wenig unheimlich ist es schon, hier oben zu stehen und diese unglaubliche Naturgewalt zu spüren!!!

Von unserem Hotel haben wir auch noch mal einen tollen Blick auf die Kraterlandschaft:


Auch hier ahnen wir aber noch nicht, dass wir noch schöneres / beeindruckenderes sehen / erleben werden…

Um 3.30h werden wir – und all die anderen 1000000 Menschen – auf einen Hügel gefahren: zum Aussichtspunkt für den Sonnenaufgang und den perfekten Blick auf den Bromo und andere Vulkankegel. In einem Affentempo fahren wir holpernd und schaukelnd durch die Nacht. Oben angekommen warten wir – in der Masse stehend – auf den Sonnenaufgang… Warm ist es übrigens nicht gerade…

Und dann sehen wir endlich diesen Anblick… und dafür brauche ich keine weiteren Worte mehr  😍

Himsberg zum Gruß

Java – Insel der Vulkane

03 Montag Jul 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

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Schlagwörter

Blumenmarkt, Bromo, Jeep, Malang, Vogelmarkt, Vulkan

Mittlerweile sind wir in Malang, in Ost-Java, angekommen und hatten zuvor einen recht langen Fahrtag hinter uns. Während der Fahrt schlafen wir zwar auch erstaunlich oft ein, aber, wenn nicht, steigt die Herzfrequenz immer wieder rasant an, denn die Überholmanöver sämtlicher Verkehrsteilnehmer bringen mich immer wieder in Wallung  🙈

Daneben ist es aber auch interessant, sich das Treiben neben der Straße anzuschauen: die Menschen, die den Reis ernten, die Geld sammeln für den Bau irgendeiner Moschee oder für sich selbst, die vielen Verkäufer von Snacks und Getränken, Werkstätten, Shops, Obst- und Gemüsestände und und und…

Unser Tag in Malang beginnt ebenfalls erfreulich interessant. Wir starten mit einem Gang über den Blumen- und Vogelmarkt von Malang. Während ich natürlich schon mal einen Blumenmarkt gesehen habe, begeistert mich der Vogelmarkt umso mehr!! So viele Vögel singen und hocken hier in etlichen Käfigen – in allen möglichen Farben. Dazu ein paar extra Stände für das richtige Vogelfutter – mal in Trockenform, mal lebendig…  😳

Zudem gibt es neben den Vögeln auch ein paar Käfige mit Katzen und ein paar wenige Käfige mit Mäusen. Es macht Spaß, über den Markt zu bummeln und zu schauen, was es hier alles gibt.

Mit unserem Fahrer gehts noch knapp eine Stunde weiter, bevor wir in einen offenen Jeep umsteigen, um in die Region des Vulkans Bromo zu fahren.


Unterwegs werden wir erneut „rausgeschmissen“, um uns wieder einen Wasserfall – fernab der Straße und verbunden mit einer ordentlichen Höhendifferenz – anzuschauen. “ Go and come back“ – ja, das machen wir  👍🏼

Der Wasserfall ist mächtig. Höher, lauter und feuchter als der Wasserfall zuvor – und hier, am Rainbow-Wasserfall, ohne die picknickenden Menschen am Weges- bzw. Flussrand. 

Wir fahren weiter durch eine wunderbare Landschaft!!! Und – in der Krater-Vulkanlandschaft angekommen, teilt uns unser Jeepfahrer irgendwann wieder mit, was wir zu tun haben  😀  „You go out, walking“  –  haha, es ist einfach wunderbar, so unvorbereitet in irgendeinen Jeep zu steigen bzw. auszusteigen und einfach im Moment zu sein.

Es ist großartig!!! Seht selbst:


Und hier wissen wir noch nicht, dass DAS erst der Anfang ist…

Alles, was folgt, braucht einen eigenen Eintrag… Der Bromo und die anderen Vulkane – ich habe selten etwas SO beeindruckendes gesehen!!

Fortsetzung folgt  😉

Unterwegs mit Aris…

01 Samstag Jul 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Candi Sukuh, Jumog, Saté Landak, Saté vom Stachelschwein, Soto, Sukuh, Tawangmanggu, Trekking, Wasserfall

Guten Morgen  😀  heute geht es in die „Berge“ und damit weiter in Richtung Osten.

Irgendwo unterwegs sammeln wir unseren „local guide“ für den Nachmittag ein – denn heute wollen wir ein wenig durch die Gegend wandern. Aris – so heißt der junge Mann – spricht nicht nur sehr schnell, sondern er geht auch sehr schnell, wie sich schon bald herausstellen sollte …

Zusammen mit Aris wollen wir einen Wasserfall besichtigen und ich glaube kaum jemand ist zuvor so schnell all die vielen Treppen hinunter und abschließend wieder hochgerannt 😊

Doch jetzt der Reihe nach: wir besichtigen den „Jumog“-Wasserfall – irgendwo in der Nähe von Sukuh. Und um zu dem Wasserfall zu gelangen, muss man von einer Anhöhe erstmal einige Meter und etliche Stufen nach unten – zum Bach – zurücklegen, um dann weiter zum Wasserfall zu gelangen. (Und von dort dann natürlich irgendwann wieder zurück.) Die Familien hier machen daraus ein Ganztageserlebnis – mit Picknick, baden, Unterhaltung. Sie sitzen mit Freunden und Familie auf Matten am Flussufer mit all ihren mitgebrachten oder dort gekauften Leckereien und lassen es sich gut gehen. Im kühlen Schatten der vielen Bäume und den Füßen immer wieder im Wasser. Ein paar jüngere Leute kommen mit ihren allgegenwärtigen Mopeds auch nur zum Schauen und Selfies machen und fahren dann nach einer Weile zum nächsten Highlight weiter. Wir sind hier, weil wir einen Wasserfall sehen wollten und so laufen wir den Berg hinunter und dringen zum Wasserfall vor  😊.  Imposant ist er, wie er laut plätschernd von oben herab in die Tiefe stürzt. Das Spritzwasser merkt man schon von weiter weg, aber wir wollen natürlich möglichst nah ran und nehmen die erfrischende Nässe gerne in Kauf – zur Freude vieler anderer. „Foto Mister? Miss?“ – Ja, natürlich machen wir gerne noch ein und noch ein und noch ein Foto vor dem Wasserfall mit euch – mit mittlerweile klitschnassem Popo und Rücken… Für mich war es irgendwann genug, Matthias stand da – direkt in vor dem Wasserfall, bis der letzte Fotowunsch erfüllt war. Wir alle hatten unseren Spaß  😀🐟  auch Matthias.


Nachdem wir den Berg abschließend wieder hochgelaufen sind, fühlten wir uns vorbereitet für die anstehende Wanderung und fuhren weiter nach Sukuh.

Bevor wir uns von dort zu Fuß auf den Weg nach Tawangmanggu machen, besichtigen wir noch eine hinduistische Stätte: Candi Sukuh. Dafür binden wir uns wieder ein hübsches Tuch um die Taillen und dürfen eintreten.

Im Anschluss beginnt die eigentliche Wanderung. Eine sehr schöne Wanderung – mit tollen Ausblicken und den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten rechts und links vom Weg. Und vor uns Aris im Laufschritt  😀🙈 haha…

Abends – nach Ankunft und Erfrischung im Hotel, machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant und bleiben letztendlich an einer „Imbissbude“ hängen, die mit „Soto“ wirbt. Noch wissen wir zwar nicht, um was es sich dabei handelt, aber die beiden Personen, die diesen Imbiss betreiben sind so nett und ermöglichen uns einen Blick in die Kochtöpfe 🙂 Zudem werden uns die weiteren Zutaten einzeln gezeigt und so mögen wir mit einem guten Gefühl und gerne bestellen. Oooh und das war eine so gute Entscheidung!!!


Soto schmeckt sehr, sehr lecker und würzig – und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir Soto gegessen haben!

Wenn ich hier vom „Blick in die Küche“ schreibe, muss ich übrigens schmunzelnd an das Restaurant von unserer Mittagspause denken… DAS war heute Mittag der „Blick in die Küche“ auf den Bereich zwischen Küche und  Toilette  🙊

Das Essen war (dennoch) sehr lecker. Indonesisches Essen schmeckt uns sehr gut – auch wenn wir uns bislang überwiegend von gebratenen Nudeln mit Gemüse und Chicken ernährt haben   😉  Aber ihr merkt: langsam tasten wir uns voran! Es gab auch schon Saté-Spießchen – allerdings nicht, wie uns heute empfohlen wurde, vom Stachelschwein…

Himsberg zum Gruß 

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