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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Monatsarchiv: Dezember 2017

Mit dem Boot auf dem Mekong

31 Sonntag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Boot, Dorf, Entspannung, Floating market, Guide, Landgang, Mekong, Mekong Eyes, Schiff

Gleich morgens werden wir mit einem Shuttlebus abgeholt, um nach Cai Be – an den Mekong – zu fahren, wo wir am späten Vormittag / Mittag ankommen. Die Sonne scheint, es ist warm und vor uns der breite Fluss 😇

Wir gehen auf zwei wunderschöne große hölzerne Schiffe zu und sind begeistert… und umso erstaunter, als man uns mitteilt, dass wir bitte auf das kleine Blechboot daneben gehen sollen. Haha… 😁 Man erklärt uns, dass die beiden Schiffe die „Luxus-Schiffe“ seien und wir nun mit dem kleinen Zubringerboot auf das andere hölzerne Boot auf der anderen Uferseite fahren würden. Selbstverständlich…

Doch auch „unser“ Boot ist toll! Zusammen mit ca. 25 anderen Gästen verbringen wir nun den Tag und die Nacht auf dem Boot. Für unser leibliches Wohl ist gesorgt, unsere Kabine ist groß und schön, die anderen Gäste sind nett – was will man mehr… Und nun: entspannen, genießen, treiben lassen…

Vor dem Abendessen gibt es noch einen „Landgang“. Unser Guide vom Boot zeigt uns sein Dorf, und so machen wir einen ca. einstündigen kleinen Spaziergang durch die Uferumgebung. Etwas gewöhnungsbedürftig ist es für mich, dass der Typ per Lautsprecher mitteilt, was es zu beobachten und anzuschauen gibt…

Der Abend auf dem Boot ist – zusammen mit den anderen Gästen – sehr gesellig und die Nacht erstaunlich ruhig. Allerdings ist sie auch erstaunlich schnell vorbei, denn um 7 Uhr gibt es bereits das Frühstück, um 8 Uhr verlassen wir das Boot, um mit einem kleineren Boot zum „floating market“ zu fahren… Davon ist zwar nicht mehr so viel zu sehen, da die Hauptgeschäftszeit zwischen 4 und 5 Uhr sei, aber interessant ist es trotzdem noch – und der kurze Besuch eines Marktes an Land sowieso 👍🏼

Zum Abschluss besichtigen wir noch eine Reisnudel“fabrik“ und dann gehts auch schon zurück auf das große Boot (Gepäck holen), zum Shuttlebus und dann zurück nach Ho Chi Minh City….

Heute ist der letzte Tag der Jahres, Silvester… Wir sind gespannt, wie die Vietnamesen bzw. die Menschen in Saigon den Übergang gestalten…

Himsberg zum Gruß und einen schönen Silvesterabend euch allen.

Kurzer Stopp in Saigon – Cu Chi Tunnel

30 Samstag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Cu Chi, Dampfnudeln, Ho Chi Minh, Saigon, Sonne, Tunnelsystem

Gegen Mittag landen wir in Ho Chi Minh City und…. jaaaa, es ist warm hier in Saigon ☀️ Herrlich!

Zwar steigen wir gleich in unser bereitstehendes klimatisiertes Auto, aber selbst darin ist es wärmer als in Huế… Das Außenthermometer des Wagens zeigt zum Teil 37 Grad an.

Mit einem Guide fahren wir zu dem Tunnelnetz von Cu Chi – einem mühsam gegrabenen und sehr durchdachtem Tunnelsystem, in dem sich vietnamesische Partisanen und Vietcong im letzten Vietnamkrieg versteckt hielten und daraus agierten.

Da wir später als geplant in Saigon ankamen, stehen wir bzw. unser Guide (!) etwas unter Zeitdruck: wir haben eine „lange“ Fahrt vor uns und wir haben noch nichts zum Mittag gegessen… Also schlägt er uns vor, Dampfnudeln während der Fahrt zu essen. Sehr gerne – gute Idee, dachten wir…

Zunächst sahen die Dinger auch gar nicht so schlecht aus… Als unser Guide dann aber mitteilte, dass darin Fleisch, Morcheln und ein Wachtelei enthalten sind, kamen bereits erste Zweifel auf. Ich war mehr als verwundert, dass Matthias da tatsächlich reingebissen hat, zumal er sich ansonsten im Urlaub sehr gerne primär von Spaghetti Bolognese ernährt… Der Hunger war groß, ließ dann aber auch schnell nach 😜 Das halbgare Fleisch, die Knorpel, das kleine Eichen darin… Sooo wichtig ist es nun auch nicht, mittags etwas zu essen…

Nach gut 2,5 Stunden Fahrt erreichen wir das Tunnelsystem von Cu Chi. Wahnsinn – es ist schon sehr beeindruckend, zu sehen, was und in welchem Umfang die Vietcong da gegraben und erschaffen haben…

250 km Tunnel wurden gegraben – und das über drei Etagen. Die Tarnung und das Versteck waren perfekt! Ruck zuck tauchten die Vietnamesen ab in ihren unzähligen unterirdischen Gängen und Räumen und waren damit für die Amerikaner wie vom Erdboden verschluckt. Dazu die fiesen mit Bambusspitzen vorbereiteten Fallen… Für Unkundige nicht sichtbar wurden sie zum tödlichen Verhängnis.

Als Besucher hat man auch die Möglichkeit, in den unterirdischen Gängen entlang zu gehen bzw. zu krabbeln… Wir wagten uns auch ein paar Meter in die Tiefe. Heiß ist es da unten… und Platzangst darf man definitiv NICHT haben! Zum Glück wurden die Gänge für Europäer und Amerikaner vergrößert, sonst wären wir wohl nicht so recht voran gekommen in den schmalen unterirdischen Gängen… 😏

Während wir durch die gesamte Anlage „wandeln“, hören wir aus der Ferne immer wieder Schüsse. Unglaublich: pro 1 $ kann man sich einen Schuss kaufen und damit in Richtung eines Hanges ballern – wohl gemerkt mit echter Munition.

Das Geballer erscheint uns sehr befremdlich, wird von anderen Besuchern aber hörbar intensiv genutzt.

Insgesamt gesehen war es absolut faszinierend, diesen umfangreichen Einblick in das unterirdische Leben der Vietcong bekommen zu haben, mit all den raffinierten Details – wie dem Anlegen der Luftschächte unter dem natürlichen Einsatz von Termiten, dem gefilterten Rauchabzug aus den unterirdischen Küchen, dem Ein- und Ausgang zum Wasser und und und…

Außer dem Geballer – alles sehr beeindruckend!

Am frühen Abend fahren wir zurück nach Saigon – wobei „fahren“ etwas übertrieben ist… Der Stau in die Stadt erscheint unendlich und wir benötigen für knapp 40 km etwas mehr als drei Stunden…

Somit bleibt uns nach Ankunft in unserem Hotel nicht mehr so viel Zeit fürs Eintauchen in die Stadt Saigon – zumal wir selbige morgen auch gleich morgens wieder verlasen werden… Aber wir kommen ja wieder 🙂 Nach unserer anstehenden Bootsfahrt auf dem Mekong sind wir „wieder“ für zwei Nächte in Saigon. Und dann werden wir versuchen, die Stadt kennenzulernen 😊

Wir freuen uns darauf, denn einen ersten kurzen Einblick durften wir bereits bei unserem abendlichen Besuch auf dem Streetfood-Market erleben…

HzG

Huế – die (k)alte Kaiserstadt

28 Donnerstag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Bakery, Cham-Museum, Hué, Mausoleum, Pagode, Regen, Zitadelle

Huế ist nicht nur unser nördlichstes Reiseziel sondern (hoffentlich) auch unser kältestes und regenreichstes „Ziel“ dieser Reise… 18 Grad mag sich für den heimischen Leser jetzt nicht wirklich kalt anhören, aber hier ist es mit 18 Grad für meinen Geschmack KALT. Und für die Vietnamesen auch…

Zum Glück sind wir ja aber auf alles vorbereitet, haben warme Sachen und – am wichtigsten – diverse REGENsachen dabei. Also: alles ist „gut“…

Seit unserer Abfahrt in Hoi An haben wir nun für zwei Tage einen Guide an unserer Seite – zumindest phasenweise…

Er ist dafür zuständig, uns für ein Museum zu begeistern (nicht das schlechteste bei Dauerregen), für zwei Mausoleen, eine Zitadelle und eine Pagode… Der Besuch der beiden Begräbnisstätten passt zum Wetter… 🙊

Alles war zwar ganz interessant und schön anzuschauen, aber am besten hat mir immer noch der Markt gefallen, zu dem wir mit der Fahrradrikscha gefahren wurden.

Einfach stundenlang über die verschiedensten Märkte in diversen Städten bummeln… Wobei ICH mich eher für den Verkauf von Gemüse, Fisch etc. begeistere und über all das staune, was es an Pflanzen, Obst, Gemüse und Tieren gibt, während Matthias tagelang an den Souvenirshops verweilen könnte 🤓.

Huế hat uns ansonsten nicht soooooo umgehauen, aber wir haben das beste draus gemacht. Wir haben zum Beispiel ein wunderbares kleines Café in unmittelbarer Nähe unseres Hotels entdeckt. Dort haben wir es uns bei „lecker Kaffee und Kuchen“ gut gehen lassen.

Mit Hilfe des Hotelpersonals haben wir zudem unsere Klimaanlage im Zimmer zur Heizung umfunktionieren können und so haben wir es auch da schön muckelig gehabt 😊

Morgen fliegen wir nach Saigon – oder richtig gesagt: nach Ho Chi Minh City (Saigon) – und damit in die Wärme 😇☀️

Hoi An

27 Mittwoch Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Boot, Filterkaffee, Hoi An, Japanische Brücke, Kaffee, Markt, Nachtmarkt, Regen, Strand, Tee

Hoi An sei nach Aussage meines „Lonely planet“-Reiseführers „die stimmungsvollste und bezauberndste Stadt Vietnams“… Ich habe noch keinen Vergleich zu anderen Städten Vietnams, kann es mir aber gut vorstellen. Für mich ist Hoi An zudem die Stadt der unzähligen Lampions 🙂

Schlendert man abends durch die Gassen oder am Fluss entlang, so erstrahlen die bunten Lampen in allen Farben, Formen und Größen – über den Straßen, an den Straßen, in den Häusern, an den Häusern und vor den Häusern…. Zudem ist es äußerst hübsch anzusehen, wenn die vielen „Wunsch-Lichtlein“ aufs Wasser gesetzt werden und leuchtend den Fluss entlang treiben.

Uns gefällt Hoi An sehr – auch wenn das Städtchen bevölkert ist mit Touristen…

Die Lage am Fluss, die Märkte, die hübschen Häuser, die Tee- und Kaffeehäuser, die Sehenswürdigkeiten – aber auch das unendliche Angebot an Souvenirs 😉

Souvenirs auf der einen Seite, das alte Vietnam aber immer wieder dazwischen. Ein schöner Mix – auch wenn das Lot wohl etwas zu stark in Richtung Tourismus pendelt.

Drei Tage verbringen wir hier in Hoi An, so dass wir wirklich ausgiebig und absolut entspannt durch „alle“ Gassen bummeln können.

Einen Tag nutzen wir dazu, ans Meer bzw. an den Strand zu fahren. Und wir haben Glück: zwischen all den Wolken lässt sich ausgerechnet an unserem Strandtag immer wieder die Sonne blicken und den ganzen Nachmittag sehen wir keinen einzigen Regentropfen.

Als nächstes reisen wir weiter nach Huê – zu unserem nördlichsten Reiseziel während dieser Tour.

HzG

„Stille Nacht, heilige Nacht“ – in Vietnam 🇻🇳

24 Sonntag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Hoi An, Vietnam, Weihnachten

Weihnachten in Vietnam… – von wegen fernab von Weihnachtsbaum und Lichterkette…

Schon bei unserer Zwischenlandung in Singapur, aber auch bei der Ankunft in DaNang oder aber hier in Hoi An – überall ragen geschmückte, leuchtende oder blinkende Weihnachtsbäume empor… Weihnachtsmänner, Weihnachtsdeko, Weihnachtsmusik… „Fröhliche Weihnacht überall – tönetˋs durch die Lüfte“. Von einer „stillen“ Nacht kann allerdings nicht überall die Rede sein 😉

Die Weihnachtslieder sind hier etwas aufgepeppt und werden auch durchaus etwas lauter gespielt… Unzählige Kinder laufen in Weihnachtsmannkostümen herum und etliche Erwachsene tragen ebenfalls die entsprechenden Weihnachtsmützen…

Bei soviel Weihnachten haben wir auch einen Abstecher in die hiesige Kirche gemacht und kamen gerade an, als der Einzug des Weihnachtschors bevorstand. Ein schönes Schauspiel. Nachdem sich alle im Altarbereich positioniert hatten, sangen sie das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ – auf Vietnamesisch natürlich und etwas peppiger. Zunächst ungewohnt, aber sehr schön!! Besonders inspirierend war für mich die Leinwand, mit der visualisierten Weihnachtsgeschichte im Hintergrund und dem Liedtext zum Mitsingen im Vordergrund. Super 🙂

Frohe Weihnachten euch allen – und bleibt bitte gesund!! 🎄

Und wir freuen uns nun auf all die weiteren Tage hier in Hoi An – und in den anderen Regionen Vietnams.

Himsberg zum Gruß!

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