Unser heutiger Fahrer hat scheinbar noch weitere Termine… Wir sind so früh am Hafen, dass wir schon das Boot um 15h und nicht erst um 16h nehmen können. Sehr schön.
Mit einem voll besetzten Boot fahren wir ca. eine Dreiviertelstunde bei (gefühlter) voller Geschwindigkeit zur Insel rüber. Wir „fliegen“ über die Wellen und setzen dabei immer wieder recht hart auf – die Sonne scheint, es ist warm, die Haare fliegen im Wind.
Auf der Insel angekommen beginnt nun – nach Klärung einiger Unstimmigkeiten bzgl. unseres Zimmers – unser „straffes Entspannungsprogramm“ 😎
Am Meer liegen, baden, lesen, essen, trinken, schnorcheln…
Ich wusste gar nicht mehr, dass das so „anstrengend“ sein kann… 😜
Schon am zweiten Tag tat uns der Hintern von den harten Strandliegen derart weh, dass wir uns umschichtig von Liege zu Liege legten, um uns nicht wund zu liegen…
Haha – welch herrliches „Jammern“ auf hohem Niveau.
Nein, grundsätzlich waren die zwei Inseltage schön!! Wir haben viel gelesen und ansonsten wirklich fast nichts getan. An den Abenden machten wir stets einen kleinen Spaziergang zur anderen Bucht, wo wir dann immer zu Abend gegessen haben.

Morgens kamen immer etliche Boote an unseren Strand, um zig – vorwiegend asiatische und arabische – Touristen in Strandnähe und mit Rettungswesten bekleidet das Schnorcheln zu vermitteln. Ich möchte nicht geschmacklos sein, aber es sah ein wenig so aus wie bei der Verfilmung der Titanic… Im Meer trieben etliche Menschen mit Rettungswesten und dazwischen führen ihre Boote, von denen sie ins Wasser gingen, und deren Bootsführer immer wieder leicht in ihre Trillerpfeiffen pfiffen…
Auf dem Hotelgelände gab es viele putzige Hörnchen, ein Krokodil (das keines war, aber so aussah) und jede Menge Affen und Geckos.

Das Wetter hätte vielleicht ein ganz kleines bisschen besser sein können – aber wir haben festgestellt, dass man auch im leichten Regen gut am Strand liegen und das Leben genießen kann. Was will man mehr?!
Himsberg zum Gruß