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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Kategorien-Archiv: Reisen

Fes – Königsstadt, Datteln und ein Generalstreik

31 Freitag Okt 2014

Posted by Maike in Fes, Marokko, Reisen

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Dattel, Fes, Guide, Marokko, Medina, Riad

Fes ist die älteste der vier marokkanischen Königsstädte – das wird in jedem Bericht über Fes zuerst genannt und so soll es auch hier nicht unerwähnt bleiben 🙂

Leider schien in dem Königreich anfangs jedoch kein Platz für mich zu sein – obwohl ich gleich nach Ankunft am Flughafen wie vereinbart abgeholt und „königlich“ bis in mein gebuchtes Riad chauffiert wurde (oder zumindest bis zur Grenze der Altstadt, denn ab da können keine Autos mehr fahren).

Im Riad selbst eröffnete man mir dann allerdings, dass mein gebuchtes Zimmer nicht frei sei, da dort noch ein Kranker liege, und ein anderes Zimmer sei auch nicht frei… Alle Personen, die mich gut kennen, können wohl erahnen, welche Stimmung sich bei mir ausbreitete… 😉 Ja, ich war verärgert – und zwar sehr, denn in meiner Vorstellung sollte dieser erste Abend anders verlaufen. Ich hoffe (ohne es damit bezogen auf die eventuelle Person böse zu meinen) inständig, dass es diese kranke Person tatsächlich gegeben hat und dass ich – im Falle einer Erkrankung – irgendwann auch mal die Möglichkeit bekomme, länger als vereinbart in einem Zimmer verweilen zu dürfen…

Ich wurde also für eine Nacht in ein anderes Riad verfrachtet und der Besitzer des gebuchten Riads hatte auf dem Weg dahin nichts besseres zu tun, als mich immer wieder zu bitten, doch bitte zu lächeln…

Am nächsten Morgen hatte ich dann endlich einen Grund dazu 🙂 denn mein Frühstück nahm ich in dem eigentlich gebuchten Riad ein – bei Sonnenschein und in wohliger Wärme auf der Dachterrasse mit Blick auf die Stadt Fes – so war es von Anfang an geplant!!! Und so schön kann es in Fes sein 🙂

Den Tag verbrachte ich damit, mich wirr durch die Altstadt treiben zu lassen – abtauchen in den unzähligen Gassen und erst wieder auftauchen (und nach dem Weg fragen…), wenn man so gar keine Vorstellung mehr davon hat, wo man ungefähr sein könnte 😉 Herrlich!

Für den nächsten Tag stand eigentlich ein ähnliches Programm auf dem Plan – ergänzt um den Punkt, das jüdische Viertel, die Mellah, besuchen zu wollen. In diesem Kontext kam es dann auch zum 1:0 für die Einheimischen, denn ich habe mir (gegen Geld!)  zeigen lassen, wo es den besten Überblick üben den jüdischen Friedhof gibt und wo die Synagoge zu finden ist. Anschließend ging es dann aber wieder Guide-frei weiter 🙂 Die Synagoge war toll und der Herr, der sie mir zeigte, auch. Voller Stolz zeigte er mir alle Räumlichkeiten – darunter auch der Keller der Synagoge, in der sich ein altes Hammam / Bad für die Damen befand, und schickte mich aufs Dach, um erneut über den Friedhof blicken zu können.

Doch zunächst zurück zum Anfang des Tages… Ich verlies mein Riad zu einer durchaus „christlichen“ Zeit und wunderte mich darüber, dass noch so viele Läden verschlossen waren… Ich dachte an das „unbeschwerte“ Leben so vieler Länder, Öffnungszeiten, wann man möchte etc.. Auf meinem Weg in die Mellah vernahm ich bereits die ersten Stimmen über die fehlenden Busse und verstand endlich vor einem Museum, was das „Problem“ war: ein Generalstreik in ganz Marokko… Kein Wunder, dass kaum ein Laden geöffnet war. Kein Bus fuhr, nur sehr wenige Läden waren geöffnet, die Museen waren geschlossen etc. Zum Glück konnte ich trotz Streik einen Teil meines Geldes in einen neuen Ring eintauschen 😉

Es ist übrigens gar nicht so einfach, sich in der Medina, der Altstadt, zurechtzufinden, wenn die meisten Läden geschlossen sind und damit wichtige Orientierungspunkte fehlen… So lernte ich, mich an den praktischen Schildern zu orientieren, was vielleicht auch vorher schon recht schlau gewesen wäre 😉 Mehrere beschilderte Routen führen durch Fes und man muss eigentlich nur – pro Tour – der farblichen Markierung folgen, was allerdings auch schon eine Herausforderung ist… So bin ich die Tage hier in Fes fast alle Routen abgelaufen, bergauf und bergab, innerhalb und außerhalb der Medina. Ich hab die Stadt von oben und von innen gesehen und das ist das schöne an Fes – die Stadt ist sehr vielseitig.

Die Menschen sind es hier auch. Man kommt automatisch mit sehr vielen Menschen ins Gespräch. Teilweise sind es nur die Verkaufsgespräche, manchmal wurde mir aber auch spontan die halbe Lebensgeschichte erzählt, während ich mir einfach nur die Gewürze ansehen wollte. Sobald ich mich außerhalb der Medina befand wurde ich nicht selten darauf hingewiesen, dass ich unbedingt einen Guide benötige… Außerhalb sei es gefährlich etc. Mir ist nichts passiert und ich war auch nicht weit außerhalb der Altstadt, aber ich muss zugeben, ein paar komische Gestalten liefen da schon rum… Mehr als eine Städtetour würde ich in Marokko wohl eher nicht allein unternehmen.

Nun noch zu den Datteln:

Während des Hinfluges habe ich in dem Buch von Helge Timmerberg „Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich“ gelesen 🙂 Unter anderem erklärt dort Endi Effendi, wie eine Dattel zu verzehren ist… Die Araber „essen die Dattel nicht einfach so und spucken den Kern aus, nein, sie lassen die Dattel im Mund, bis sie quillt. Sie ist ja unter irrsinniger Dehydrierung so klein und süß geworden. … Du schluckst immer nur das, was sich in Flüssigkeit verwandelt hat, herunter, und nach einiger Zeit fällt das süße Fleisch ab, und übrig bleibt der Kern.“

Ich wette, dass jede Person, die darüber hier oder in dem Buch von Timmerberg gelesen hat, die nächste Dattel so essen wird, wie Endi Effendi es beschrieben hat 🙂

Und nun werde ich mir auch noch ein paar Datteln kaufen – sofern ich einen geöffneten Laden finde, denn heute ist Freitag – ein Feiertag…

Himsberg zum Gruß

Marokko – und immer wieder Marokko!

03 Freitag Okt 2014

Posted by Maike in Marokko, Reisen

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Fes

Der Bericht über Fes war zu gut, um nicht schwach zu werden…

In gut drei Wochen darf ich die Stadt nun selber erleben 🙂
Juhuu – freue mich schon sehr auf die Gassen, die Gerüche, die Menschen, die Stimmung…

Auf einen Ausflug in die Wüste werde ich – aus gegebenem Anlass – wohl aber lieber verzichten…

HzG

Sonne auf der Insel…

04 Donnerstag Sept 2014

Posted by Maike in Reisen, Thailand

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Hotel Centara, Ko Chang, Schnorcheln, Wasserfall

In meiner Phantasie sah ich mich diese letzten Tage meiner Reise u.a. in der Sonne auf der Insel liegen… Die Sonne, das Meer, den Pool & die Insel genießend…

Dem war bis gestern leider nicht so – bezogen auf die Sonne. Umso mehr habe ich mich dann aber gefreut, als sich bereits zum Frühstückskaffee am Strand immer mehr blauer Himmel zeigte und sich die Sonne ihren Weg suchte 🙂 Oh, wie war das schön!!

Die ersten beiden Tage hingegen waren sehr verregnet und grau 😦
So unternahm ich am ersten Tag eine nette „Wanderung“ zu einem schönen Wasserfall, und natürlich bin ich den Strand auf und ab gegangen – immer wieder schöne Muscheln, Korallen u.a. entdeckend.

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Am zweiten Tag buchte ich einen Ganztagesschnorchelausflug zu mehreren Inseln. Das Wetter war immer noch schlecht nicht wirklich schön… Dass es auf der Bootsfahrt dementsprechend wellig sein könnte, war mir klar, aber dass es soooo stürmisch werden würde, hatte ich leider nicht bedacht. Auch hatte ich nicht bedacht, dass so ein Wellengang von vielen Menschen nicht vertragen wird… Was für eine Sauerei…
Ich war heilfroh, als wir die erste Insel erreichten und ich mich den schönen bunten Fischen im Wasser widmen konnte 🙂
So tuckerten wir von Insel zu Insel und hatten überall etwas Zeit zum Schnorcheln.
Die Rückfahrt war zum Glück entspannter – für alle Gäste 😉

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Seit gestern zeigt sich die Insel nun im schönsten Sonnenlicht 🙂
Und so hatte ich noch 1,5 paradiesische Tage am Strand, im Pool, in meinem superduper Hotel – und auf der Insel.

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Da fällt es nicht ganz so leicht, gleich in mein Taxi einzusteigen, um wieder nach Bangkok – und schließlich nach Hause zu fahren…

Aber ich freue mich auch auf viele liebe Menschen in Deutschland 🙂

HzG

Mein Hotel hat hier übrigens alles sehr nett beschildert 😉

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Ko Chang – angekommen auf der Insel

31 Sonntag Aug 2014

Posted by Maike in Reisen, Thailand

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Grenze Kambodscha Thailand, Ko Chang

Auch wenn ich es ja nun schon oft genug erlebt habe, bin ich doch immer wieder erstaunt, dass die Beförderung von einem in das andere Land – unter Verwendung diverser Fahrzeuge mit verschiedenen Fahrern – immer wieder klappt…
Ich muss allerdings zugeben, dass ich heute echt daran gezweifelt habe, zumal ich bereits mit fast einer Stunde Verspätung abgeholt wurde. Und beim Grenzübergang hab ich mir mein Umhängeschild von der Hintour gewünscht…
Aber es hat ja letztendlich auch mit einem kleinen Aufkleber auf dem Shirt geklappt. Je nach Fahrzeug- oder Fahrerwechsel kam noch ein Zeichen draufgemalt oder ein neuer Farbkleber hinzu – und das System scheint zu funktionieren.

Ich war dennoch froh, als ich endlich auf der Fähre nach „Ko Chang“ saß und wusste, dass nun nicht mehr viel schief gehen könnte 😉

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Mein erster Gang bei Ankunft im Hotel war „einmal kurz an den Strand“ – und da stand ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht 🙂

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Gute Nacht und HzG

Siem Reap – „Angkor Wat“

31 Sonntag Aug 2014

Posted by Maike in Kambodscha, Reisen

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Angkor Wat, Siem Reap

Ich hatte, bevor ich nach Kambodscha gefahren bin, „lange“ überlegt, ob es für die paar Tage wirklich Sinn macht, ob ich noch länger in Laos bleibe oder schon eher wieder nach Thailand reise etc.
So gerne ich auch noch mehr von Laos oder Thailand gesehen hätte – der Abstecher nach Siem Reap war absolut richtig: die Tempelanlagen um Angkor Wat sind genauso beeindruckend, wie sie immer und überall beschrieben werden!!!

Ich bin auch sehr froh, dem Rat „meines Hotels“ gefolgt zu sein, so dass ich mir die Anlage nicht per Fahrrad, sondern per TukTuk angeschaut habe 🙂
So fuhr mich der Fahrer von Tempel zu Tempel und ich hatte den ganzen Tag Zeit, mir alles in Ruhe anzuschauen und zu staunen.

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Ich könnte hier etliche Bilder einstellen – und sie würden doch nicht ausreichen…

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Und nachdem sich die Touristen tagsüber brav die Tempelanlage angeschaut haben, kommt bei den meisten die Party am Abend nicht zu kurz…

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HzG

Fieberfrei nach Kambodscha

30 Samstag Aug 2014

Posted by Maike in Kambodscha, Reisen

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Ausreise Laos, Einreise Kambodscha, Grenze Laos Kambodscha

Haha 🙂 was für eine An- und Einreise nach Kambodscha…

Es schien alles so einfach und praktisch: direkt in meinem Guesthouse konnte ich ein Ticket für die Fahrt nach Kambodscha, Siem Reap (Angkor Wat) buchen…
Um 9.30h setzte mein kleines Boot von Don Khong aufs Festland über. Dann war erstmal wieder Entspannung angesagt, denn hier erfuhr ich, dass erst in ca 1-1,5 Std. ein Bus kommen würde, der mich Richtung Grenze bringt.
Der Bus kam dann auch irgendwann, brachte mich aber nur ein Stückchen weiter – zum nächsten Busbahnhof. In 5 Minuten, so sagte man mir, gehe es dort weiter 🙂
Es ging tatsächlich weiter… Aber nicht in einem Bus, sondern auf dem Rücksitz eines Mopeds!! Ich habe wohl sehr blöd geguckt und mehrfach nachgefragt, aber es war definitiv das Moped auf dem ich Platz nehmen sollte – samt Gepäck. Der Fahrer wisse, was er tue, wurde mir noch zur Beruhigung entgegen gebracht 😉
So ging es dann also per Moped zur Grenze von Laos/Kambodscha!
An fast jedem Grenzposten (Ausreisestempel Thailand, Einreisestempel Kambodscha, „Untersuchung“ …) lässt man ein paar Doller zurück, aber Aus- und Einreise klappen dann prima!
Zumal – ich kein Fieber habe!!!

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Bevor man in Kambodscha einreisen darf, wird man nämlich befragt, ob man krank sei und es wird Fieber gemessen 🙂
Mit einem Messgerät im Nacken sollte die Körpertemperatur festgestellt werden… 35,8! Ich sagte dem Herren, dass das vielleicht etwas zu wenig sei, aber er war sich sicher, dass alles in Ordnung sei 🙂 Da ich das Gerät nicht wirklich auf der Haut gespürt habe, bin ich nach wie vor der Meinung, dass er die Lufttemperatur gemessen hat 😉
Egal – auf der kambodschanischen Seite wartete der nächste Bus, und weiter ging’s bis zu irgendeinem Busbahnhof, bei dem man wieder umsteigen musste… Nun folgten allerdings „nur noch“ ein Mini–Bus und ein TukTuk, bis ich endlich – gegen 20h – in Siem Reap angekommen bin.
Und alles ist gut 🙂
HzG

Don Khong – eine der „4000“ Inseln

28 Donnerstag Aug 2014

Posted by Maike in Laos, Reisen

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Domphamit Wasserfall, Fön Khong, Irrawaddy Delphin

Ich bin auf Don Khong – und damit auf der größten der 4000 Inseln. Davon merkt man hier allerdings nichts, den Don Khong ist absolut ruhig.
Wie schreibt mein schlauer Reiseführer so schön: „Saftig grüne Palmen, ein tropisches Inselgefühl und absolut nichts zu tun.“
Noch Fragen?

Die Entspanntheit musste ich allerdings auch schon bei der Anreise aufbringen, denn der Bus ist an dem Fähranleger, von dem die Boote zu „meiner“ Insel ablegen, einfach vorbei gefahren… (Was ich zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht wusste)
So fuhr ich „entspannt“ mit allen anderen im Bus zur Endstation und stellte dort dann fest, dass HIER kein Boot zu meiner Insel fährt. Also zurück zum Bus, durchatmen, auf die Rückfahrt warten, entspannen und dann am richtigen Ort aussteigen, um zur „richtigen“ Insel zu kommen…

Dafür ist es hier aber auch echt schön und – wie gesagt – sehr ruhig.
Wie schon oft mietete ich mir wieder ein Rad und radelte auf der Insel entlang: zwischen Mekong und Reisfeldern 🙂

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Am Tag drauf unternahm ich mit 4 anderen Reisenden einen Bootsausflug durch die große Inselwelt:

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– mit kleiner Radtour auf einer anderen Insel, Besuch des sehr beeindruckenden „Somphamit“ Wasserfalls und letztendlich: kurze Grenzüberquerung nach Kambodscha, um die seltenen Irrawaddy-Delfine zu entdecken. Ich hätte es nicht gedacht, aber wir haben tatsächlich welche gesehen 🙂

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Vorerst ist die Entspannung hier jedoch erstmal wieder vorbei, denn gleich geht’s weiter nach Kambodscha – und dieses Mal offiziell und mit Visum 😉

HzG

Pakse

27 Mittwoch Aug 2014

Posted by Maike in Laos, Reisen

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Pakse; Hotel Pakse; Bolaven-Plateau; Wasserfälle

Bereits um kurz vor 6h (morgens!) bin ich in Pakse angekommen. Die Stadt war erstaunlich leer und ruhig… Vielleicht lag es an der Uhrzeit, an der Tatsache, dass Sonntag war oder aber mein Reiseführer hat Recht, indem er schreibt, dass in Pakse nicht so viel los sei.

Doch egal wie „ruhig“ ein Ort auch sein mag – einen „Tempel“ und Märkte wird man wohl überall finden:

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Außerdem wichtig für Pakse: die laaange Brücke über den Mekong.

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Mein Reiseführer schreibt übrigens auch, dass man in Pakse unbedingt Grillfisch essen soll – und zwar direkt von einem Stand am Mekong…

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Lecker war er – mein Tilapia – und sehr bekömmlich 🙂

Am zweiten Tag machte ich einen Ausflug aufs Bolaven-Plateau – eine fruchtbare Hochebene, auf der viel Kaffee und Tee angebaut wird, wo es wunderbare Wasserfälle und eine tolle Landschaft zu bestaunen gibt.

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Abends habe ich in Pakse gerne auf der Dachterrasse des Hotels gesessen oder aber einfach direkt am Mekong 🙂 HzG

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„Sleeping“ Bus…

25 Montag Aug 2014

Posted by Maike in Laos, Reisen

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Sleeping bus; Vang Vieng to Pakse

Der ADAC wäre entsetzt und alle andere Einrichtungen und Institutionen, die sich mit der Verkehrssicherheit beschäftigen wohl auch…

Aaaaber, so ein „Sleeping Bus“ ist super – zumindest die grundlegende Idee davon. Anstelle der normalen Sitzplätze gibt es nur Liegeflächen – die man sich allerdings normalerweise zu zweit teilen muss. Da aktuell nur Nebensaison ist, war unser Bus zum Glück nicht ausgebucht und ich hätte es mir wirklich nicht vorstellen können, MEINE Liegefläche noch zu teilen!

Ich denke, ich hatte den besten (und am meisten) Platz im Bus: Im Obergeschoss, direkt über dem Fahrer – mit Blick zur Seite und nach vorne 🙂

Wie gesagt, der Bus ist grundsätzlich super und man bekommt sogar ein Toastbrot, ne kleine Flasche Wasser und morgens ein Erfrischungstuch gereicht…
Das Problem sind viel mehr die laotischen Straßenverhältnisse: Schlaglöcher ohne Ende, aufgerissene Straßen, die dennoch befahren werden, Schotterpisten usw. usw. – Ich musste mich so sehr darauf konzentrieren, halbwegs im Gleichgewicht zu bleiben (insbesondere in der favorisierten Seitenlage), dass an Schlaf nicht wirklich zu denken war.
Aber egal – die Fahrt war irgendwie toll 🙂

Die „Toilette“ allerdings weniger…
Es sollte eine im Bus sein, das wusste ich… Sie jedoch zu finden, war mitten in der Nacht gar nicht so leicht. Auf der entsprechenden Suche danach, ließ mein logischer Verstand nur eine Möglichkeit offen, hinter welcher Luke sie sich verstecken könnte… Mein Umweltwissen sagte mir dem entgegen aber, dass sich hinter DER LUKE unmöglich eine Toilette befinden kann…
Ich bin ja nun wirklich nicht sooo groß, aber selbst für mich hieß es, sich möglichst geschickt zu falten, dabei möglichst wenig zu berühren und trotzdem erfolgreich sein… Eine echte Herausforderung!

Bemerkenswert war für mich übrigens auch die Fahrleistung des Fahrers. Es gibt so gut wie keine Straßenbeleuchtung, Reflektoren o.ä. Zudem fahren viele Fahrzeuge, insbesondere Mopeds, ohne Licht… Hut ab, diese Strecke in voller Dunkelheit unfallfrei geschafft zu haben. Zwischendurch dachte ich auch darüber nach, ob ich wirklich so einen guten Platz hatte – an dem man „alles“ sehen konnte…

Wie auch immer – wir kamen sogar 15 Minuten früher als geplant an, und nun bin ich in Pakse 🙂

Himsberg zum Gruß!

Vang Vieng

23 Samstag Aug 2014

Posted by Maike in Laos, Reisen

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Blue Lagoon; Phoukham Cabe; Vang Vien; Fahrrad

Der Ort wird in der Reiseliteratur zwiespältig beschrieben – und genauso zwiespältig habe ich den Ort erlebt…

Auf der einen Seite gibt es hier definitiv zu viele Partytouristen!!! Sie wollen fun, action – alles ist cool. Enjoy and relax…
Sie fahren mit irgendwelchen knatternden Fahrzeugen die steinigen und schlammigen Pisten entlang und versuchen dabei möglichst laute Geräusche der Freude von sich zu geben. Alternativ setzen sie sich ähnlich lautierend in alte LKW-Reifen und lassen sich auf dem Fluss treiben. Egal was sie tun – es scheint wichtig zu sein, möglichst laut zu sein…

Auf der anderen Seite ist diese Gegend unglaublich schön!!

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Und schon deshalb war es die absolut richtige Entscheidung, hierher zu fahren!!
Für den gestrigen Tag mietete ich mir erneut ein Fahrrad und machte eine Radtour zur „Phoukham-Höhle“ und der „Blue Lagoon“.
Der Weg dahin war aufgrund der spitzsteinigen Schotterpiste allerdings eine echte Herausforderung an mein Rad und ich hätte nicht wirklich gedacht, ohne einen platten Reifen anzukommen – geschweige denn auch wieder zurückzukommen…

In der „Blue Lagoon“ schwangen sich bereits ein paar Touristen von Seilen an den Bäumen ins Wasser, so dass ich es vorzug, mir zunächst die Höhle anzusehen…
Ich kletterte tapfer den Berg hinauf, aber ein Einsteigen in die Höhle kam für mich dann doch nicht in Frage. Zu schlammig und zu rutschig…

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Aber der Blick von oben war schön 🙂

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Und hier noch die „blaue“ Lagune…

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Heute, am Samstag, geht’s weiter in den Süden, nach Pakse. Die Nacht werde ich in einem „Sleeping Bus“ verbringen… Bin sehr gespannt!

Übrigens: die erste Flasche Autan ist geleert…

HzG 🙂

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