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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Kategorien-Archiv: Vietnam

Tam Coc

27 Dienstag Mär 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Bai Dinh, Bich Dong, Hang Mua, Moped, Ruderboot, Tam Coc

Tam Coc liegt in der sogenannten trockenen Ha Long Bucht. Trockene Ha Long Bucht deswegen, weil es hier so ähnlich aussieht, wie in der Ha Long Bucht – nur ohne Meer. Ausreichend Wasser gibt es aber auch hier: schöne Flüsse schlängeln sich um die hohen Felsen und teilen die vielen und großen – im Wasser stehenden – leuchtend grünen Reisfelder.

Wir haben uns hier in Tam Coc für ein „Homestay“ mitten im Grünen entschieden, aber trotzdem nah genug, um zu Fuß zum zentralen „See“ und damit auch zur Bootsanlegestelle gehen zu können. „Tam Coc Nature“ heißt der schöne Ort – wir wohnen in einer kleinen Hütte, vor uns etwas Wasser und hohe Felsen.

Die hohen Felsen sind schön, übertragen aber auch wie in einem Freilufttheater den gesamten Lärm der Unterkunft – als gebe es eine Livebeschallung für alle Gäste… Als besonders anstrengend präsentiert sich uns die Familie der Besitzer, die aus Hanoi angereist ist, um hier ein schönes Wochenende zu verbringen… Sie haben wohl vergessen, dass wir hier nicht mehr in der lauten Großstadt sind und dass man nicht die ganze Zeit schreien muss… Anstrengend, laut und nervig – aber zum Glück nur am Sonntag – dann mussten sie zurück nach Hanoi.

Ohne die Familie ist es wirklich wunderschön hier – und außer uns sind nun fast nur noch sehr entspannte Backpacker hier. Solche, die morgens gerne lange schlafen, ungeduscht und in tiefer Entspannung frühstücken und abends ihre Gitarre rausholen, um immer wieder die gleiche Melodie zu klampfen. Ein Ort der Entspannung und Erholung 😊

Wenn man in dieser Gegend unterwegs ist, gehört natürlich auch die obligatorische Bootstour durch und um Tam Coc dazu. Die Ruderer haben hier übrigens ihre ganz eigene Technik, denn sie rudern die meiste Zeit mit den Füßen.

Wir lassen uns ca. 1,5 Stunden flussauf- und -abwärts paddeln und passieren dabei drei – zum Teil recht flache – Grotten.

„Versorgungsboote“ gibt es unterwegs auch jede Menge – Wasser, Saft, Bier, Sonnenblumenkerne, Kekse… man könnte wohl fast alles von den Damen und Herren in ihren „Kioskbooten“ bekommen.

Nach der Bootstour fahren wir mit unserem geliehenen Moped mehr oder weniger planlos durch die schöne Gegend. Wir hatten zuvor ein paar Tipps anderer Gäste und eine selbstgemalte Karte aus der Unterkunft bekommen – und damit sind wir nun unterwegs.

Hier nun im Zeitraffer ein paar Eindrücke unseres schönen Tages:

„Bich Dong“

Tolle Pagoden und Höhlen an einem Berg gelegen. Dazu eine wunderbare Aussicht von oben auf die umliegende Landschaft.

„Bai Dinh“

Eine riesige Tempelanlage!!! Sehr sehenswert – man sollte etwas Zeit haben…

„Hang Mua“

Grandiose Aussicht!!! Hier muss (!) man hoch – 580 Stufen…

Ihr seht: die Landschaft mit all ihren Farben, Hügel und Tempelchen ist wunderbar und es lohnt sich auf jeden Fall, für ein paar Tage hier zu sein. Viele Touristen besuchen Tam Coc von Hanoi aus als Tagesausflug… Wir waren nun zwei Nächte hier – hätten aber durchaus auch noch mehr sein können!

Nun fahren wir noch einmal für zwei Nächte zurück nach Hanoi und dann ist die Reise leider auch schon wieder zu Ende.

Liebe Grüße und HzG, Maike

Massaaaasch!

26 Montag Mär 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Hanoi, Massage

Wir haben uns eine Massage gegönnt – das hatte ich bei dem Hanoi-Bericht ganz vergessen zu erwähnen, sollte aber nicht in Vergessenheit geraten, zumal es doch ein Erlebnis der besonderen Art war… 😆

Nachdem man sowieso den ganzen Tag über angequatscht wird, ob man eine Massaaaaasch möchte, entschieden wir uns am Abend für eine Kopf-, Hand-, Rücken- und Fußmassage – 70 Minuten.

In je einem kleinen Separee bekamen wir zunächst eine knielange Schlabberhose gereicht, die wir bitte anziehen sollten. Man nahm auf einem (Liege)Sessel platz, dessen Rückenteil sich per Knopfdruck hoch und runter regulieren ließ, während die Füße bereits im warmen Wasser baumelten.

In einer Nachbarkabine war ein deutliches Schnarchen zu vernehmen, während aus irgendeiner anderen Kabine eine Art Gejammer und das Klatschen auf nackter Haut zu vernehmen war… Letzteres ereignete sich, während mein Masseur gerade intensiv meine Beine und Füße knetete, drückte, mit den Fingern hinein bohrte und an den einzelnen Zehen knorpelte und selbige durch Langziehen zum Knacken brachte. Vieles davon war angenehm, einiges tat etwas weh und einiges war auch kitzelig. Ich fragte mich jedenfalls, was die jammernde Person wohl gebucht hat, das solche Geräusche zu vernehmen ist…

Ihr ahnt bestimmt, dass ich das schon bald selber erfahren sollte… 😳

Denn irgendwann waren Nacken und Rücken dran… Zum Nacken-/ Kopfbereich gehörte bei dieser Massage das gleiche „Kopfknacken“, das ich schon in Indien – ich glaube es war in Jaisalmer(?!) – bei dem alten Freiluftfriseur kennenlernen durfte. Der Inder hatte es damals geschafft, mich von einer wohltuenden Kopfmassage zu überzeugen, die damit endete, dass er meinen Kopf knackend – und völlig ohne Vorwarnung – zu beiden Seiten knackte (!). Was hatte ich mich damals erschrocken!

Und Gleiches gehört scheinbar auch zu einer vietnamesischen Massage, nur das der Typ hier das etwas ungeschickter anstellte. Er nahm meinen Kopf seitlich gedreht in eine Art Schwitzkasten, so dass ich natürlich angespannt war und das Knacken nicht so leicht funktionierte wie in Indien. Das war dann hier mein erster kleiner dezenter „Aufschrei“ in meinem Separee.

Zum besseren Verständnis des weiteren Ablaufs: Ich saß mittlerweile nach vorne an den Sitzrand des Sessels gerutscht, aufrecht sitzend – während sich der Masseur zwischen Sessellehne und meinem Rücken quetschte… Aus dieser Position heraus agierte er und schwang sein Bein mal rechts, mal links an meiner Hüfte vorbei, um mich in diverse Positionen zu drehen und zu dehnen.

Irgendwann bog er mich wider hin und her, er „knotete“ seine Beine hinter meinem Rücken und plötzlich lag ich – auf seinem Knie (? Bein?) aufgebockt – an den ausgestreckten Armen gehalten, aber ansonsten frei „schwebend“ in Rückenlage und sollte mich entspannen – bzw. ich denke, er versuchte meinen Rücken zum entspannten Knacken zu bringen… Das muss der Moment gewesen sein, bei dem ich zuvor die jammernden Schmerzgeräusche vernommen habe…

Was für eine Massage!!!

Haha – so etwas hatte ich zuvor noch nicht erlebt und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich mich noch einmal für eine vietnamesische Rücken(!)Massage entscheiden werde….

Der Vorteil: man wird weitgehend angezogen massiert und man ist danach nicht so ölig.

Ein Erlebnis war und ist es und jedem Fall und sollte auch von euch ausprobiert werden, wenn ihr mal vor Ort seid…

Zu Risiken und Nebenwirkungen sage ich lieber nichts….

HzG und viel Spaß bei eurer nächsten Massaaaaaasch. 💆🏽‍♀️

Die Ha Long Bucht

24 Samstag Mär 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Frühlingsrolle, Gray Line Cruise, Ha Long, Höhlen, Kajak, Kochkurs, Pear Farm, Sonne, Sonnenuntergang, Sung Sot, Surprise Insel, Tender, Ti Top

Wunderschön ist sie – die Bucht vor Ha Long mit ihren knapp 2000 Inseln und Inselchen. Wir machen hier nun eine dreitägige Bootstour und schippern auf den unterschiedlichsten Booten hin und her.

Unser Hauptboot ist ein „großes“ Schiff mit 14 Kabinen und netten Menschen an Board. Kulinarisch werden wir hier während der gesamten Tour bestens versorgt. Und so beginnt unser Aufenthalt auf dem Schiff auch gleich mit einem sehr leckeren Mittagessen. Zwar gibt es zu jeder Mahlzeit auch immer diese oberfettigen frittierten „Sachen“ – aber eben auch diverse Seafood-Salate, Seafood-BBQ oder einfach Seafood. 😊

Wenn man den Hafen verlässt und sich auf den Weg zu den vielen Inseln macht, dann geschieht das zeitgleich mit gefühlten 50 weiteren Booten – wir alle wollen die Schönheiten der Ha Long Bucht sehen.

Und nachdem man sich nach einem Weilchen etwas vereinzelt hat, trifft man sich auf der Ti Top- Insel wieder. Dafür wechselt man zunächst vom großen Boot auf ein Tender-Boot und wird massenweise zur genannten Insel gefahren. Das besondere an der Insel ist, dass man ihre höchste Erhebung „besteigen“ kann und man dann einen unglaublich schönen Blick auf eine Vielzahl der Inseln hat. Und zu unserem sehr großen Glück haben wir bestes Wetter – die Sonne scheint. 😊☀️

Was für ein Ausblick 😍

Für unser kleines Grüppchen der „Gray Line“-Cruise geht es im Anschluss noch weiter zu einer der größten Höhlen der Ha Long Bucht – auf die „Insel der Überraschungen“ – zur „Sung Sot“-Grotte. Wow – was für eine riesige und beeindruckende Höhle. Im Stefan Loose-Reiseführer steht schön beschrieben:

„Ein etwa 500 m langer Weg führt durch die drei Kammern, in der Tropfsteine wie Fantasieschlösser emporwachsen; andere erinnern an große Blumen und Bäume und wieder andere, so sehen es die Vietnamesen, an meditierende Drachen.“ (M.Markand)

Und auch hier an diesem schönen Ort haben wir Glück, denn wir sind an dem Tag die letzte Gruppe, die in die Höhle gelassen wird, und so haben wir die Höhle fast für uns alleine. Das muss man hier in der Ha Long Bucht erstmal schaffen 😉

Zurück auf dem großen Schiff hat man nun die Gelegenheit, an einem kleinen „Kochkurs“ teilzunehmen, bevor es dann das eigentliche Abendessen gibt. Der „Kurs“ wird aber auch noch am nächsten Abend angeboten, so dass wir heute darauf verzichten und es einfach genießen, in der Ha Long Bucht zu sein – mit einem traumhaften Sonnenuntergang…

Der nächste Tag beginnt früh – für all diejenigen, die es mögen, um 6.30h Tai Chi auf dem Schiffsdeck zu machen. 👯‍♂️

Wir gehören nicht dazu, aber auch für uns beginnt der Tag früh mit dem Frühstück (daher ja auch der Name..) um7h. 😉

Dann heißt es wieder Umsteigen ins Tender-Boot, wieder zur Ti Top Insel und wieder umsteigen auf ein anderes (mittelgroßes) Schiff. Dort finden sich nach und nach Reisende verschiedener Reedereien ein und dann beginnt unser Tagesprogramm. 😊

Zunächst steuern wir wieder einmal eine Höhle an. Und wieder sind wir allein in der Höhle – wie schön. Unser „Guide“ vom Boot begleitet uns – ein lustiger Typ, der gerne seine Witze macht. So habe ich ihm zunächst auch nicht geglaubt, als er uns mitteilte, dass wir bei der Besichtigung der Höhle mehrfach krabbeln müssen, um von „Raum“ zu „Raum“ zu kommen – aber so war es… Und in jedem „Raum“ gab es Neues zu entdecken: diverse Steintiere, dazu riesige Stalaktiten und Stalagmiten… Und der Klang der Stalaktiten… In einem absolut dunklem Höhlenbereich schlug der Guide verschiedene Stalaktiten an und es ertönten schöne Klänge – wie bei der Gamelan-Musik 😊

Ein durchaus interessanter Höhlenbesuch.

Im Anschluss schippern wir weiter zu einer Bucht, in der wir die Möglichkeit haben, im Kajak zu paddeln. Auch das machen wir 👍🏼

Und so paddeln wir um eine Insel herum zu einer weiteren Höhle, besichtigen selbige kurz, um dann noch an einen kleinen Strand zu paddeln. Und Matthias kann endlich baden 😊

Nach dem Mittagessen auf dem Schiff gibt es zunächst eine verordnete Mittagsruhe und das gesamte Boot verfällt in Dämmerstimmung. Und das alles in einer ruhigen Bucht, in der kein anderes Boot zu sehen ist. Nach all dem, was ich zuvor über die Ha Long Bucht gehört hatte, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass es das geben kann…

Bevor wir am späten Nachmittag wieder zu unserem eigentlichen „großen“ Schiff der Gray Line Cruise zurückkehren, besichtigen wir noch schnell eine Perlenfarm.

Immerhin war tatsächlich eine Perle in der vor unseren Augen geöffneten Auster.

Wieder auf unserem Hauptboot gingen Entspannung, Nachmittagsfrüchte, der Kurs zur Herstellung frischer Frühlingsrollen (bei uns in Deutschland auch oft Sommerrollen genannt) und das Abendessen nahtlos ineinander über. Der letzte Abend bricht an und wir hatten eine rundum schöne Ha Long Cruise!

Nun gehts für eine Nacht wieder nach Hanoi und dann weiter in die sogenannte trockenen Ha Long Bucht – nach Tam Coc.

See you. 😊

Hanoi

22 Donnerstag Mär 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Altstadt, einkaufen, Ho Chi Minh, Hoan Kiem See, Literaturtempel, Long Bien Brücke, Mausoleum, Moped, Onkel Ho, Theater, Wasserpuppen

Unsere Reise beginnt mit einem ausgedehnten Aufenthalt in Hanoi: 4 Nächte sind wir jetzt erstmals hier und haben somit ausreichend Zeit, uns treiben zu lassen, aber auch um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Unser Ankunftstag ist zunächst hart… es ist früh morgens, uns fehlt der Schlaf einer Nacht und 6 Stunden durch die Zeitverschiebung…

Unser Hotel ist sehr zentral gelegen – fast direkt am markanten Hoan-Kiem-See – und damit unmittelbar an oder in der Altstadt von Hanoi. Allerdings ist unser Zimmer um diese frühe Uhrzeit natürlich noch nicht bezugsfertig, so dass wir uns schlaftrunken auf den Weg um den See und durch die Gassen machen… Hanoi gefällt uns auf Anhieb 😊

Und das ändert sich im Laufe der Tage hier nicht. Wir mögen die vielen Geschäfte, das Handeln, die versteckten Tempelchen, „unseren“ See, die freundlichen Menschen… und natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten.

Das Ho Chi Minh-Mausoleum hat uns zum Beispiel „beeindruckt“ – auf verschiedene Art und Weise… Es begann mit der strengen Einlasskontrolle und einer knapp 1 km langen Schlange, um zum einbalsamiertem Leichnam von Onkel Ho vorzudringen. In der Schlange stehend wurden wir und andere Menschen durch ausreichend Wachpersonal immer wieder darauf hingewiesen, schön ordentlich – und schön am Rand – in der Reihe zu stehen. Kein Kaugummi kauen, nicht zu viele Bilder machen und nicht hinsetzen…

Den Leichnam an sich zu betrachten ist eine skurrile Angelegenheit… In einem Glaskasten liegend und von speziellen Leuchten am Gesicht und den Händen angestrahlt, sieht Onkel Ho noch recht „frisch“ aus. Wir waren ja nun auch da und haben ihn uns angeschaut… – aber eigentlich ist es nicht richtig. Ho Chi Minh wollte verbrannt und nicht ausgestellt werden… Und nun liegt er da und wird von Besuchern aus aller Welt angestarrt. Nicht schön, aber irgendwie leider doch interessant…

SEHR interessant war hingegen unser Besuch des Wasserpuppen-Theaters 😃

Darauf hatte ich mich schon lange gefreut und fälschlicherweise sogar schon in Indonesien danach gefragt 🙈🙊 Niemand hatte mich und mein Anliegen damals verstanden. Das einzige, was mir in Indonesien angeboten wurde, war eine Theatervorstellung in der Nähe eines alten Wassergrabens. Haha – ich war in Gedanken halt schon in Vietnam und las das Buch „Sungs Laden“ – da kann man schon mal was verwechseln…

Aber nun war es ja endlich soweit und wir sahen uns gleich am zweiten Abend in Hanoi die absolut beeindruckende Vorstellung an 👍🏼

Auch der Besuch des Literaturtempels am folgenden Tag hat uns gefallen…

Und die uralte Long Bien-Brücke, die schon 1902 eingeweiht wurde…

Über diese Brücke fährt auch heute noch die Eisenbahn – und unzählige Mopeds und ein paar Fahrradfahrer nutzen diese Brücke. Für Fußgänger ist sie laut Verkehrsschild nicht zugänglich – aber das interessiert hier niemanden.

Ein Stückchen weiter fährt die Eisenbahn übrigens SEHR dicht zwischen den Wohnhäusern der Menschen hindurch – was mittlerweile zu einer kleinen Touristenattraktion geworden ist. Und so saßen auch wir an einem Abend dort, am Rande der Schienen und warteten auf den Zug 🚂

Es war ein schönes Warten und ein schönes Schauspiel, als der Zug gegen 19h an uns vorbei ratterte!

Ich könnte hier noch etliche Bilder einfügen – von großen und kleinen Attraktionen, von Menschen, Gebäuden und Landschaften, von Situationen, die ich gerne festgehalten hätte o.ä.

Ein Bild gibt es noch, weil ich es immer wieder beeindruckend finde, was die Menschen hier alles auf ihren Mopeds befördern…

– alles weitere bleibt nun eurer Fantasie überlassen – oder aber ihr kommt selber einmal her. Nach Hanoi 😊

Für uns geht es nun weiter in die Ha Long Bucht – und wir freuen uns darauf. 😊

Himsberg zum Gruß

Und die Gewinnerin ist:

18 Sonntag Mär 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Biermeile, Gewinner, Hanoi, Premium Economy, Vietnam, Vietnam Airlines

…und dann sprachen sie tatsächlich meinen Namen aus. Ich habe einen Flug in der Premium Economy-Klasse im Direktflug von Frankfurt nach Hanoi gewonnen. Unglaublich. Ich bin hochgesprungen und hab mich wie ein kleines Kind gefreut. Noch nie hatte ich zuvor so etwas großes gewonnen.

Ich hatte mich hingegen schon des öfteren gefragt, wie ich wohl reagieren würde, wenn ich mal einen tollen „Hauptpreis“ gewinnen sollte. Kurz: in meinen Gedankenspielen war ich wesentlich verhaltener als in der Realität. 🤩

Das war im Sommer 2017 auf der Berliner Biermeile – und nun sitzen wir also wieder im Flieger nach Vietnam. 🇻🇳

Im Dezember waren wir in der Mitte und im Süden Vietnams – nun gehts in den Norden. Hanoi, die Halong Bucht, Hanoi, die trockene Halong-Bucht und Hanoi 😊

Vermutlich müssen wir dann irgendwann noch ein drittes Mal nach Vietnam fliegen, um in die Bergwelt zu fahren und all die anderen bestimmt sehr schönen abgelegenen „Ecken“ des Landes kennenzulernen…

Aber nun geht’s erstmal nach Hanoi. Der Pilot kündigt gerade an, dass wir demnächst mit dem Landeanflug beginnen. Hanoi erwartet uns um 7.08h – in Wolken verhüllt – bei 21 Grad.

Hanoi – die Gewinner kommen. So oder so…😊

Ho Tram Beach – und das war´s…

06 Samstag Jan 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Ba Ria, Cocktail, Entspannung, Ho Tram, Ho Tram Beach Resort, Hochzeit, Pool, Strand, Urlaub

Von Ho Chi Minh City ging es direkt an den Strand. Was für ein enormer Gegensatz…

Aus dem Wahnsinn der Großstadt in die Abgeschiedenheit. Wir werden in ein tolles Resort gebracht, mit tollen Bungalows, einer sehr schönen, ruhigen Anlage, einem breiten Strand und alles ist schön. Und drumherum: nichts.

Hier steht tatsächlich nur das Hotel und das war´s. Kein anderes Hotel am Strand, kein Restaurant, keine Bar, keine Händler, nichts zum Shoppen. Nichts. Hier heißt es erholen, entspannen, abschalten, sonnen, lesen, schreiben, den Wellen zuhören, aus der Sonne in den Schatten und wieder zurück gehen, baden, essen, trinken, schlafen…

Unsere Aktivitäten beschränkten sich somit auf einen versuchten Strandspaziergang – der aber recht schnell beendet war, da der Strand außerhalb der Hotelanlage einfach zu vermüllt war.. – und auf einen „Ausflug“ vom Hotel in die nächstgrößere Stadt. Dafür fuhren wir pro Strecke ca. eine Dreiviertelstunde mit dem Shuttlebus… In dem Ort angekommen, gab es jedoch auch nicht sonderlich viel zu sehen… wir wurden an einer großen Markthalle rausgelassen – und das war´s. Wir hätten Schuhe und Klamotten einkaufen können, ein paar tote und / oder getrocknete Fische, Lotterielose und Geschirr. Also kehrten wir recht bald in ein „Fisch“restaurant ein, merkten allerdings schnell, dass uns die Speisekarte nicht sonderlich weiterhelfen würde… 😉

Mit Hilfe einer netten Frau haben wir dann einen „Fischteller“ bestellt – so war zumindest der Plan…

Haha, wie ihr seht, war alles mögliche auf dem Teller, aber kein Fisch. Das einzige, was nach Fisch geschmeckt hat, war der Reis 😜. Aber egal. Wir freuten uns auf das gute Essen in unserer Hotelanlage und der Ausflug machte uns noch einmal deutlich, dass wir in diesen Tagen einfach „zu Hause“ (im Hotel) bleiben und „nichts“ tun sollten. ENTSPANNEN, ERHOLEN!!!

Und das machten wir nun auch. Und siehe da, schon kam die Abwechslung zu UNS: die Tochter vom Hotelchef heiratet am letzten Abend unseres Aufenthaltes am Strand… Die Vorbereitungen dafür begannen schon am frühen Morgen und es war durchaus unterhaltsam für uns, das rege Treiben und Vorbereiten zu beobachten. Gegen 17h dann das Highlight – die Trauung am Strand mit vielen geladenen, hübschen Gästen. Für die Hotelgäste gab es an dem Tag zur „Entschädigung“ pro Person ein Getränk gratis und so machten wir es uns an der Bar, mit einem leckeren Cocktail und dem besten Blick auf die Feierlichkeiten, gemütlich und erfreuten uns an dem Schauspiel. Schön war´s 😍

So geht unser letzter Abend in Vietnam zu Ende – am Ho Tram Beach…

Unser Urlaub ist zu Ende – und das war´s. Zumindest für den Moment….

Vor ein paar Tagen habe ich endlich die offizielle Bestätigung für meinen im letzten Sommer gewonnen Vietnam-Flug bekommen 😁. Und somit geht´s im Frühjahr wieder nach Vietnam – nach Hanoi. Ich freue mich drauf.

Viele liebe Grüße und Himsberg zum Gruß,

Maike

The „Ride of your life“ – mit der Vespa durch Saigon

01 Montag Jan 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Bier, Chili Reisen, Fisch, Helm, Moped, Musik, Secret Café, Spaß, Vespa, Vespa Adventures, Woodstock

Was für ein Erlebnis 😎👍🏼

Nachdem wir uns heute den ganzen Tag über zu Fuß und auf eigene Faust Saigon angeschaut haben, dürften wir am Abend Saigon auf dem Rücksitz einer Vespa erleben. Eine grandiose Idee von Chili-Reisen, unserem Reiseanbieter.

The „Ride of your life“ – damit wirbt „Vespa Adventures“ und es ist nicht zu viel versprochen.

Mehr als 4 Stunden fährt man auf dem Rücksitz einer Vespa durch Saigon.

Das allein macht schon Spaß 😊

Hinzu kommt aber auch noch, dass man an mehreren Restaurants, Cafés, Bars einen Stopp macht und wunderbare Leckereien probieren darf. Ich kenne so ein ähnliches Konzept bisher nur aus Deutschland – „Eat the world“… Dabei unternimmt man kulinarische Spaziergänge durch diverse Städte. Auch super – aber mit der Vespa durch Saigon ist irgendwie noch ´n Ticken prickelnder. Vor allem die Leckereien… Krebs, diverse Muscheln mit irgendwelchen „Sachen“ darin, Schnecke, in Salat eingerollte „Pfannkuchen“ und und und… Zum Glück erklärt die unterhaltsame Mai Li von Vespa Adventures bei jedem Gericht, wie man selbiges zu essen hat.

Wir haben alles probiert und das meiste war tatsächlich superlecker 😋. Selbst Matthias hat ALLES probiert…

Zu dem leckeren und interessanten Essen kam auch noch, dass wir zum Ende der Tour zwei tolle Musik-Lokalitäten besuchten. Im „Secret Café“ wurde wunderschön live und ohne Mikrofon gesungen, im Woodstock wurde es dann etwas lauter und peppiger – und beides war super!!!

Wir hatten einen wunderbaren, unterhaltsamen, leckeren und rundum schönen Abend mit sehr netten Menschen!!

Happy new year – in Ho Chi Minh City

01 Montag Jan 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

happy new year, Ho Chi Minh, Mopeds, Neujahr, Party, Roller, Saigon, Silvester, Times Square

Es ist schier unglaublich, wiiiiie viele Menschen und Mopeds / Roller am letzten Tag des Jahres unterwegs sind… Ich glaube, ich habe noch nie so viele Mopeds / Roller an einem Abend und auf einem „Haufen“ gesehen… Wahnsinn. Es knattert überall und sie fahren auch überall. Wenn die Straße voll ist (und das war sie definitiv), dann fahren sie halt auch auf dem Fußweg…

Zudem all die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind… Es ist kaum mit Worten zu beschreiben. Und so Reihen wir uns ein in die Masse der Menschen. Wir gehen ziemlich planlos durch Saigon, lassen uns „treiben“ – am Times Square entlang und an den vielen Hochhäusern, die auf den Dächern der Stadt exklusive Partys anbieten.

An der einen oder anderen Straßenseite versuchen sich die Vietnamesen im Karaokesingen, während andere Familien / Freunde einfach so auf Höckerchen zusammensitzen, essen und trinken.

Und wir gehen einfach die Straßen auf und ab und staunen…

Wir wünschen euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr.

Alles Liebe und HzG,

Maike

Mit dem Boot auf dem Mekong

31 Sonntag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Boot, Dorf, Entspannung, Floating market, Guide, Landgang, Mekong, Mekong Eyes, Schiff

Gleich morgens werden wir mit einem Shuttlebus abgeholt, um nach Cai Be – an den Mekong – zu fahren, wo wir am späten Vormittag / Mittag ankommen. Die Sonne scheint, es ist warm und vor uns der breite Fluss 😇

Wir gehen auf zwei wunderschöne große hölzerne Schiffe zu und sind begeistert… und umso erstaunter, als man uns mitteilt, dass wir bitte auf das kleine Blechboot daneben gehen sollen. Haha… 😁 Man erklärt uns, dass die beiden Schiffe die „Luxus-Schiffe“ seien und wir nun mit dem kleinen Zubringerboot auf das andere hölzerne Boot auf der anderen Uferseite fahren würden. Selbstverständlich…

Doch auch „unser“ Boot ist toll! Zusammen mit ca. 25 anderen Gästen verbringen wir nun den Tag und die Nacht auf dem Boot. Für unser leibliches Wohl ist gesorgt, unsere Kabine ist groß und schön, die anderen Gäste sind nett – was will man mehr… Und nun: entspannen, genießen, treiben lassen…

Vor dem Abendessen gibt es noch einen „Landgang“. Unser Guide vom Boot zeigt uns sein Dorf, und so machen wir einen ca. einstündigen kleinen Spaziergang durch die Uferumgebung. Etwas gewöhnungsbedürftig ist es für mich, dass der Typ per Lautsprecher mitteilt, was es zu beobachten und anzuschauen gibt…

Der Abend auf dem Boot ist – zusammen mit den anderen Gästen – sehr gesellig und die Nacht erstaunlich ruhig. Allerdings ist sie auch erstaunlich schnell vorbei, denn um 7 Uhr gibt es bereits das Frühstück, um 8 Uhr verlassen wir das Boot, um mit einem kleineren Boot zum „floating market“ zu fahren… Davon ist zwar nicht mehr so viel zu sehen, da die Hauptgeschäftszeit zwischen 4 und 5 Uhr sei, aber interessant ist es trotzdem noch – und der kurze Besuch eines Marktes an Land sowieso 👍🏼

Zum Abschluss besichtigen wir noch eine Reisnudel“fabrik“ und dann gehts auch schon zurück auf das große Boot (Gepäck holen), zum Shuttlebus und dann zurück nach Ho Chi Minh City….

Heute ist der letzte Tag der Jahres, Silvester… Wir sind gespannt, wie die Vietnamesen bzw. die Menschen in Saigon den Übergang gestalten…

Himsberg zum Gruß und einen schönen Silvesterabend euch allen.

Kurzer Stopp in Saigon – Cu Chi Tunnel

30 Samstag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Cu Chi, Dampfnudeln, Ho Chi Minh, Saigon, Sonne, Tunnelsystem

Gegen Mittag landen wir in Ho Chi Minh City und…. jaaaa, es ist warm hier in Saigon ☀️ Herrlich!

Zwar steigen wir gleich in unser bereitstehendes klimatisiertes Auto, aber selbst darin ist es wärmer als in Huế… Das Außenthermometer des Wagens zeigt zum Teil 37 Grad an.

Mit einem Guide fahren wir zu dem Tunnelnetz von Cu Chi – einem mühsam gegrabenen und sehr durchdachtem Tunnelsystem, in dem sich vietnamesische Partisanen und Vietcong im letzten Vietnamkrieg versteckt hielten und daraus agierten.

Da wir später als geplant in Saigon ankamen, stehen wir bzw. unser Guide (!) etwas unter Zeitdruck: wir haben eine „lange“ Fahrt vor uns und wir haben noch nichts zum Mittag gegessen… Also schlägt er uns vor, Dampfnudeln während der Fahrt zu essen. Sehr gerne – gute Idee, dachten wir…

Zunächst sahen die Dinger auch gar nicht so schlecht aus… Als unser Guide dann aber mitteilte, dass darin Fleisch, Morcheln und ein Wachtelei enthalten sind, kamen bereits erste Zweifel auf. Ich war mehr als verwundert, dass Matthias da tatsächlich reingebissen hat, zumal er sich ansonsten im Urlaub sehr gerne primär von Spaghetti Bolognese ernährt… Der Hunger war groß, ließ dann aber auch schnell nach 😜 Das halbgare Fleisch, die Knorpel, das kleine Eichen darin… Sooo wichtig ist es nun auch nicht, mittags etwas zu essen…

Nach gut 2,5 Stunden Fahrt erreichen wir das Tunnelsystem von Cu Chi. Wahnsinn – es ist schon sehr beeindruckend, zu sehen, was und in welchem Umfang die Vietcong da gegraben und erschaffen haben…

250 km Tunnel wurden gegraben – und das über drei Etagen. Die Tarnung und das Versteck waren perfekt! Ruck zuck tauchten die Vietnamesen ab in ihren unzähligen unterirdischen Gängen und Räumen und waren damit für die Amerikaner wie vom Erdboden verschluckt. Dazu die fiesen mit Bambusspitzen vorbereiteten Fallen… Für Unkundige nicht sichtbar wurden sie zum tödlichen Verhängnis.

Als Besucher hat man auch die Möglichkeit, in den unterirdischen Gängen entlang zu gehen bzw. zu krabbeln… Wir wagten uns auch ein paar Meter in die Tiefe. Heiß ist es da unten… und Platzangst darf man definitiv NICHT haben! Zum Glück wurden die Gänge für Europäer und Amerikaner vergrößert, sonst wären wir wohl nicht so recht voran gekommen in den schmalen unterirdischen Gängen… 😏

Während wir durch die gesamte Anlage „wandeln“, hören wir aus der Ferne immer wieder Schüsse. Unglaublich: pro 1 $ kann man sich einen Schuss kaufen und damit in Richtung eines Hanges ballern – wohl gemerkt mit echter Munition.

Das Geballer erscheint uns sehr befremdlich, wird von anderen Besuchern aber hörbar intensiv genutzt.

Insgesamt gesehen war es absolut faszinierend, diesen umfangreichen Einblick in das unterirdische Leben der Vietcong bekommen zu haben, mit all den raffinierten Details – wie dem Anlegen der Luftschächte unter dem natürlichen Einsatz von Termiten, dem gefilterten Rauchabzug aus den unterirdischen Küchen, dem Ein- und Ausgang zum Wasser und und und…

Außer dem Geballer – alles sehr beeindruckend!

Am frühen Abend fahren wir zurück nach Saigon – wobei „fahren“ etwas übertrieben ist… Der Stau in die Stadt erscheint unendlich und wir benötigen für knapp 40 km etwas mehr als drei Stunden…

Somit bleibt uns nach Ankunft in unserem Hotel nicht mehr so viel Zeit fürs Eintauchen in die Stadt Saigon – zumal wir selbige morgen auch gleich morgens wieder verlasen werden… Aber wir kommen ja wieder 🙂 Nach unserer anstehenden Bootsfahrt auf dem Mekong sind wir „wieder“ für zwei Nächte in Saigon. Und dann werden wir versuchen, die Stadt kennenzulernen 😊

Wir freuen uns darauf, denn einen ersten kurzen Einblick durften wir bereits bei unserem abendlichen Besuch auf dem Streetfood-Market erleben…

HzG

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