Die Cameron Highlands…

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„Das von Wäldern und der Titiwangsa-Bergkette geprägte Gebiet bildet aufgrund seiner Höhenlage von durchschnittlich 1500 Metern ein einzigartiges Ökosystem. Die vielseitige Flora und Fauna sind so an keinem anderen Ort in Malaysia zu finden. Sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen sind die Cameron Highlands wegen des angenehm kühlen Klimas beliebt.“

Und hier – beim letzten Satz – ist der Fehler zu finden… Denn ICH mag es NICHT kühler!!! Als wir da oben ankommen ist der Unterschied zu Kuala Lumpur oder Melaka enorm. Während wir dort immer so zwischen 30 und 35 Grad hatten und es schwülwarm war, regnet es nun nach unserer Ankunft in den Cameron Highlands wie aus Kübeln und es ist gefühlt ar….kalt. Mein Handy sagt zwar, dass es immer noch um die 20 Grad seien, aber das kann eigentlich nicht sein. Wir ziehen unsere wärmsten Jacken an und warten auf Besserung – die zum Glück auch einsetzt 🙏🏼

Der nächste Tag beginnt und dafür braucht es fast keine Worte… Die Sonne scheint, lecker Frühstück mit traumhaften Blick, kurz unseren Balkon genießen und dann ab in die Teeplantagen 😍

Ich liebe Teeplantagen und es ist unglaublich schön hier oben!!! Zudem genießen wir das angenehme Klima 😉

Zusammen mit einer deutschen Familie (Mutter mit neuer Naht am Kopf – ich berichtete bereits…) werden wir von einem Guide per Jeep durch die Gegend gefahren. Vorbei an riesigen Teeplantagen bis hoch zum Nebelwald – dem mossy forest.

Unser Guide kennt hier wirklich jedes Gewächs mit Namen – sehr eindrucksvoll. Wir spazieren auf dem Holzweg durch den Wald, staunen und der Guide erklärt und erklärt und erklärt. Super!!!

Im Anschluss fahren wir noch zur „BOH“-Teefabrik. Die Besichtigung der Fabrik ist eher dürftig, aber der Zeitpunkt optimal. Es fängt nämlich gerade wieder an heftig zu regnen, während wir die Fabrikgebäude + Tee-Shop + Tee-Restaurant betreten…

Also kann es draußen regnen, während wir Tee trinken und einkaufen 😊

Schön ist es hier – in den Cameron Highlands. Sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Touristen beliebt! 😎

Kuala Lumpur

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Von Melaka geht´s weiter in die Hauptstadt Kuala Lumpur.

Wow – wir sind beeindruckt: von der Stadt, den Hochhäusern, den Verkehrsstaus, den vielen Pflanzen, den Petronas Towers, dem Sonnenuntergang von einer Skybar eines Helikopter-Landeplatzes, von Chinatown, den fetten Radwegen ohne Fahrräder, dem Central Market, dem Fish-Spa, von unserem Hotel und und und…

Die Bilder sprechen vielleicht für sich.

An einem Vormittag machen wir zudem eine Ausflug zu den nicht weit entfernten Batu-Höhlen. Die Höhlen an sich sind toll, aber ich muss unbedingt daran denken, Chili-Reisen das nächste Mal vorab darüber zu informieren, welche Handwerksbetriebe wir im Laufe der Zeit schon gesehen haben – und was somit unter Umständen auch nicht mehr nötig ist… Nicht selten ist es nämlich so, dass man bei so einem halbtägigen Ausflug auf dem Hin- oder Rückweg eingesessene Handwerksbetriebe besichtigt. So auch an diesem Vormittag: wir besichtigen eine Zinn-Fabrik und eine Batik-Werkstatt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich – im Gegensatz zu diversen Batik-Werkstätten – zuvor noch keine Zinn-Fabrik besichtigt habe. Und schon gar keine königliche Zinn-Fabrik. „Royal Selangor“ – auf diesen Stempel sollen wir zukünftig achten… Das machen wir. Aber ich denke, ich werde nicht so oft in die Verlegenheit kommen, mir etwas aus Zinn kaufen zu wollen…

Doch zurück zu den Batu-Höhlen: schon von weitem ist die riesige Hanuman-Statue zu sehen: gold glänzend im Sonnenlicht. Ein steiler Treppenaufgang führt daneben / dahinter in die hoch oben gelegene Höhle. Rechts und links der Treppe hüpfen Affen umher – darauf wartend, dass sie Reis und Bananen von den Besuchern bekommen. Mit Erfolg.

Am Höhleneingang erwarten uns zunächst ein paar Souvenirstände, aber da ich ja mit einem Souvenir-Einkäufer unterwegs bin, stört das nicht sonderlich 😉

In die große Höhle steigt man zunächst hinab, zu anderen Teilbereichen wiederum hinauf… Figuren, Götter, Symbole, Affen, Lichtlein und Gebete – mit gefällt es hier. Und da draußen die Sonne scheint, fällt ein steiler Lichtstrahl durch ein Loch am oberen Höhlenrand hinab in die Höhle. Schön.

Wieder außerhalb der Höhle gibt es weitere Bereiche / Tempelchen zu bewundern – und natürlich auch noch weitere Souvenirs zu kaufen. Wir bekommen noch ein wenig Asche auf unsere Stirn geschmiert, Matthias lässt sich sein neues Armband segnen und dann geht´s auch schon wieder zurück ins Zentrum von Kuala Lumpur. In unser Hotel mit einem tollen Pool – mit Blick auf die umliegenden Hochhäuser. Abkühlen, frisch machen und weiter: China Town „wartet“ auf uns 😎

Selamat Datang

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„Herzlich willkommen“ – in Malaysia. 😎

Ca. 12 Flugstunden von Deutschland entfernt und aufgrund der CO2-Emission durchaus mit einem kleinen schlechten Gewissen verbunden… Aber: wir haben gelesen, dass man länger bleiben soll, wenn man schon so eine weite Flugstrecke wählt… Das machen wir 👍🏼

Vor uns liegen fast 4 Wochen Malaysia. Wir bereisen das Land zwischen Singapur und Thailand und freuen uns auf eine Mischung aus Stadt, Kultur, Natur, shoppen, relaxen, schnorcheln… – bei hoffentlich bestem Wetter. So ist der Plan. 😎

Nachdem wir in Kuala Lumpur gegen Mittag landen, fahren wir direkt nach Melaka – in die Weltkulturerbe-Stadt ca 160 km südlich von Kuala Lumpur. Es ist feucht-heiß, wir sind müde, müde und froh, unsere Reise in so einem kleinen netten Städtchen zu beginnen. Melaka erinnert uns ein wenig an Hoi An… viele kleine Häuschen, ein Fluss schlängelt sich durch die Stadt und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Unser Hotel ist mitten in der Altstadt gelegen und so erreichen wir alles wunderbar zu Fuß.

Für den Shopping-König an meiner Seite ist es ein Paradies, den vielbesuchten Nachtmark fast vor der Haustür zu haben…

Gleich am ersten Tag steht eine Fahrradtour im Umland von Melaka auf dem Programm. Eine Mountainbike-Tour… Als wir sehen, dass auch eine Familie mit kleinen Kindern teilnimmt, machen wir uns keine Gedanken mehr 😉

Richtig schnell können die Räder vermutlich eh nicht fahren und so radeln wir gemütlich durch die hübsche Landschaft. Zeitweise sieht es so aus, als wären wir mitten im Jurassic Park. An etlichen Sträuchern, Bäumen, Früchten halten wir an und unser Guide erklärt ausführlich, um welches Gewächs es sich handelt. Wir riechen, schmecken, staunen, lachen und radeln… Und zwischendurch sprühen wir uns natürlich immer wieder ausgiebig mit Mückenschutz ein!

Im Nachhinein bin ich übrigens froh, dass wir die Tour so gut überstanden haben. Nur einige Tage später haben wir nämlich eine deutsche Familie kennengelernt, die die gleiche Radtour gemacht hat und von der die Mutter leider gestürzt ist: Platzwunde neben dem Auge, Krankenhaus, neue Naht am Kopf – aber zum Glück mussten sie die Reise nicht ganz abbrechen und „nur“ eine Programmänderung vornehmen… Etwas angeschlagen sah die Frau dennoch aus.

Am Nachmittag schlendern wir weitgehend ziellos durch die Stadt, lassen uns treiben, besichtigen die eine oder andere „Sehenswürdigkeit“ und kaufen bereits das eine oder andere Souvenir 😊

Auch das eine oder andere „Straßengemälde“ kommt uns zu Gesicht:

Was für ein schöner Einstieg. Selamat Datang – wir fühlen uns willkommen und freuen uns auf die anstehende Zeit in Malaysia 😊

Tam Coc

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Tam Coc liegt in der sogenannten trockenen Ha Long Bucht. Trockene Ha Long Bucht deswegen, weil es hier so ähnlich aussieht, wie in der Ha Long Bucht – nur ohne Meer. Ausreichend Wasser gibt es aber auch hier: schöne Flüsse schlängeln sich um die hohen Felsen und teilen die vielen und großen – im Wasser stehenden – leuchtend grünen Reisfelder.

Wir haben uns hier in Tam Coc für ein „Homestay“ mitten im Grünen entschieden, aber trotzdem nah genug, um zu Fuß zum zentralen „See“ und damit auch zur Bootsanlegestelle gehen zu können. „Tam Coc Nature“ heißt der schöne Ort – wir wohnen in einer kleinen Hütte, vor uns etwas Wasser und hohe Felsen.

Die hohen Felsen sind schön, übertragen aber auch wie in einem Freilufttheater den gesamten Lärm der Unterkunft – als gebe es eine Livebeschallung für alle Gäste… Als besonders anstrengend präsentiert sich uns die Familie der Besitzer, die aus Hanoi angereist ist, um hier ein schönes Wochenende zu verbringen… Sie haben wohl vergessen, dass wir hier nicht mehr in der lauten Großstadt sind und dass man nicht die ganze Zeit schreien muss… Anstrengend, laut und nervig – aber zum Glück nur am Sonntag – dann mussten sie zurück nach Hanoi.

Ohne die Familie ist es wirklich wunderschön hier – und außer uns sind nun fast nur noch sehr entspannte Backpacker hier. Solche, die morgens gerne lange schlafen, ungeduscht und in tiefer Entspannung frühstücken und abends ihre Gitarre rausholen, um immer wieder die gleiche Melodie zu klampfen. Ein Ort der Entspannung und Erholung 😊

Wenn man in dieser Gegend unterwegs ist, gehört natürlich auch die obligatorische Bootstour durch und um Tam Coc dazu. Die Ruderer haben hier übrigens ihre ganz eigene Technik, denn sie rudern die meiste Zeit mit den Füßen.

Wir lassen uns ca. 1,5 Stunden flussauf- und -abwärts paddeln und passieren dabei drei – zum Teil recht flache – Grotten.

„Versorgungsboote“ gibt es unterwegs auch jede Menge – Wasser, Saft, Bier, Sonnenblumenkerne, Kekse… man könnte wohl fast alles von den Damen und Herren in ihren „Kioskbooten“ bekommen.

Nach der Bootstour fahren wir mit unserem geliehenen Moped mehr oder weniger planlos durch die schöne Gegend. Wir hatten zuvor ein paar Tipps anderer Gäste und eine selbstgemalte Karte aus der Unterkunft bekommen – und damit sind wir nun unterwegs.

Hier nun im Zeitraffer ein paar Eindrücke unseres schönen Tages:

„Bich Dong“

Tolle Pagoden und Höhlen an einem Berg gelegen. Dazu eine wunderbare Aussicht von oben auf die umliegende Landschaft.

„Bai Dinh“

Eine riesige Tempelanlage!!! Sehr sehenswert – man sollte etwas Zeit haben…

„Hang Mua“

Grandiose Aussicht!!! Hier muss (!) man hoch – 580 Stufen…

Ihr seht: die Landschaft mit all ihren Farben, Hügel und Tempelchen ist wunderbar und es lohnt sich auf jeden Fall, für ein paar Tage hier zu sein. Viele Touristen besuchen Tam Coc von Hanoi aus als Tagesausflug… Wir waren nun zwei Nächte hier – hätten aber durchaus auch noch mehr sein können!

Nun fahren wir noch einmal für zwei Nächte zurück nach Hanoi und dann ist die Reise leider auch schon wieder zu Ende.

Liebe Grüße und HzG, Maike

Massaaaasch!

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Wir haben uns eine Massage gegönnt – das hatte ich bei dem Hanoi-Bericht ganz vergessen zu erwähnen, sollte aber nicht in Vergessenheit geraten, zumal es doch ein Erlebnis der besonderen Art war… 😆

Nachdem man sowieso den ganzen Tag über angequatscht wird, ob man eine Massaaaaasch möchte, entschieden wir uns am Abend für eine Kopf-, Hand-, Rücken- und Fußmassage – 70 Minuten.

In je einem kleinen Separee bekamen wir zunächst eine knielange Schlabberhose gereicht, die wir bitte anziehen sollten. Man nahm auf einem (Liege)Sessel platz, dessen Rückenteil sich per Knopfdruck hoch und runter regulieren ließ, während die Füße bereits im warmen Wasser baumelten.

In einer Nachbarkabine war ein deutliches Schnarchen zu vernehmen, während aus irgendeiner anderen Kabine eine Art Gejammer und das Klatschen auf nackter Haut zu vernehmen war… Letzteres ereignete sich, während mein Masseur gerade intensiv meine Beine und Füße knetete, drückte, mit den Fingern hinein bohrte und an den einzelnen Zehen knorpelte und selbige durch Langziehen zum Knacken brachte. Vieles davon war angenehm, einiges tat etwas weh und einiges war auch kitzelig. Ich fragte mich jedenfalls, was die jammernde Person wohl gebucht hat, das solche Geräusche zu vernehmen ist…

Ihr ahnt bestimmt, dass ich das schon bald selber erfahren sollte… 😳

Denn irgendwann waren Nacken und Rücken dran… Zum Nacken-/ Kopfbereich gehörte bei dieser Massage das gleiche „Kopfknacken“, das ich schon in Indien – ich glaube es war in Jaisalmer(?!) – bei dem alten Freiluftfriseur kennenlernen durfte. Der Inder hatte es damals geschafft, mich von einer wohltuenden Kopfmassage zu überzeugen, die damit endete, dass er meinen Kopf knackend – und völlig ohne Vorwarnung – zu beiden Seiten knackte (!). Was hatte ich mich damals erschrocken!

Und Gleiches gehört scheinbar auch zu einer vietnamesischen Massage, nur das der Typ hier das etwas ungeschickter anstellte. Er nahm meinen Kopf seitlich gedreht in eine Art Schwitzkasten, so dass ich natürlich angespannt war und das Knacken nicht so leicht funktionierte wie in Indien. Das war dann hier mein erster kleiner dezenter „Aufschrei“ in meinem Separee.

Zum besseren Verständnis des weiteren Ablaufs: Ich saß mittlerweile nach vorne an den Sitzrand des Sessels gerutscht, aufrecht sitzend – während sich der Masseur zwischen Sessellehne und meinem Rücken quetschte… Aus dieser Position heraus agierte er und schwang sein Bein mal rechts, mal links an meiner Hüfte vorbei, um mich in diverse Positionen zu drehen und zu dehnen.

Irgendwann bog er mich wider hin und her, er „knotete“ seine Beine hinter meinem Rücken und plötzlich lag ich – auf seinem Knie (? Bein?) aufgebockt – an den ausgestreckten Armen gehalten, aber ansonsten frei „schwebend“ in Rückenlage und sollte mich entspannen – bzw. ich denke, er versuchte meinen Rücken zum entspannten Knacken zu bringen… Das muss der Moment gewesen sein, bei dem ich zuvor die jammernden Schmerzgeräusche vernommen habe…

Was für eine Massage!!!

Haha – so etwas hatte ich zuvor noch nicht erlebt und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich mich noch einmal für eine vietnamesische Rücken(!)Massage entscheiden werde….

Der Vorteil: man wird weitgehend angezogen massiert und man ist danach nicht so ölig.

Ein Erlebnis war und ist es und jedem Fall und sollte auch von euch ausprobiert werden, wenn ihr mal vor Ort seid…

Zu Risiken und Nebenwirkungen sage ich lieber nichts….

HzG und viel Spaß bei eurer nächsten Massaaaaaasch. 💆🏽‍♀️

Die Ha Long Bucht

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Wunderschön ist sie – die Bucht vor Ha Long mit ihren knapp 2000 Inseln und Inselchen. Wir machen hier nun eine dreitägige Bootstour und schippern auf den unterschiedlichsten Booten hin und her.

Unser Hauptboot ist ein „großes“ Schiff mit 14 Kabinen und netten Menschen an Board. Kulinarisch werden wir hier während der gesamten Tour bestens versorgt. Und so beginnt unser Aufenthalt auf dem Schiff auch gleich mit einem sehr leckeren Mittagessen. Zwar gibt es zu jeder Mahlzeit auch immer diese oberfettigen frittierten „Sachen“ – aber eben auch diverse Seafood-Salate, Seafood-BBQ oder einfach Seafood. 😊

Wenn man den Hafen verlässt und sich auf den Weg zu den vielen Inseln macht, dann geschieht das zeitgleich mit gefühlten 50 weiteren Booten – wir alle wollen die Schönheiten der Ha Long Bucht sehen.

Und nachdem man sich nach einem Weilchen etwas vereinzelt hat, trifft man sich auf der Ti Top- Insel wieder. Dafür wechselt man zunächst vom großen Boot auf ein Tender-Boot und wird massenweise zur genannten Insel gefahren. Das besondere an der Insel ist, dass man ihre höchste Erhebung „besteigen“ kann und man dann einen unglaublich schönen Blick auf eine Vielzahl der Inseln hat. Und zu unserem sehr großen Glück haben wir bestes Wetter – die Sonne scheint. 😊☀️

Was für ein Ausblick 😍

Für unser kleines Grüppchen der „Gray Line“-Cruise geht es im Anschluss noch weiter zu einer der größten Höhlen der Ha Long Bucht – auf die „Insel der Überraschungen“ – zur „Sung Sot“-Grotte. Wow – was für eine riesige und beeindruckende Höhle. Im Stefan Loose-Reiseführer steht schön beschrieben:

„Ein etwa 500 m langer Weg führt durch die drei Kammern, in der Tropfsteine wie Fantasieschlösser emporwachsen; andere erinnern an große Blumen und Bäume und wieder andere, so sehen es die Vietnamesen, an meditierende Drachen.“ (M.Markand)

Und auch hier an diesem schönen Ort haben wir Glück, denn wir sind an dem Tag die letzte Gruppe, die in die Höhle gelassen wird, und so haben wir die Höhle fast für uns alleine. Das muss man hier in der Ha Long Bucht erstmal schaffen 😉

Zurück auf dem großen Schiff hat man nun die Gelegenheit, an einem kleinen „Kochkurs“ teilzunehmen, bevor es dann das eigentliche Abendessen gibt. Der „Kurs“ wird aber auch noch am nächsten Abend angeboten, so dass wir heute darauf verzichten und es einfach genießen, in der Ha Long Bucht zu sein – mit einem traumhaften Sonnenuntergang…

Der nächste Tag beginnt früh – für all diejenigen, die es mögen, um 6.30h Tai Chi auf dem Schiffsdeck zu machen. 👯‍♂️

Wir gehören nicht dazu, aber auch für uns beginnt der Tag früh mit dem Frühstück (daher ja auch der Name..) um7h. 😉

Dann heißt es wieder Umsteigen ins Tender-Boot, wieder zur Ti Top Insel und wieder umsteigen auf ein anderes (mittelgroßes) Schiff. Dort finden sich nach und nach Reisende verschiedener Reedereien ein und dann beginnt unser Tagesprogramm. 😊

Zunächst steuern wir wieder einmal eine Höhle an. Und wieder sind wir allein in der Höhle – wie schön. Unser „Guide“ vom Boot begleitet uns – ein lustiger Typ, der gerne seine Witze macht. So habe ich ihm zunächst auch nicht geglaubt, als er uns mitteilte, dass wir bei der Besichtigung der Höhle mehrfach krabbeln müssen, um von „Raum“ zu „Raum“ zu kommen – aber so war es… Und in jedem „Raum“ gab es Neues zu entdecken: diverse Steintiere, dazu riesige Stalaktiten und Stalagmiten… Und der Klang der Stalaktiten… In einem absolut dunklem Höhlenbereich schlug der Guide verschiedene Stalaktiten an und es ertönten schöne Klänge – wie bei der Gamelan-Musik 😊

Ein durchaus interessanter Höhlenbesuch.

Im Anschluss schippern wir weiter zu einer Bucht, in der wir die Möglichkeit haben, im Kajak zu paddeln. Auch das machen wir 👍🏼

Und so paddeln wir um eine Insel herum zu einer weiteren Höhle, besichtigen selbige kurz, um dann noch an einen kleinen Strand zu paddeln. Und Matthias kann endlich baden 😊

Nach dem Mittagessen auf dem Schiff gibt es zunächst eine verordnete Mittagsruhe und das gesamte Boot verfällt in Dämmerstimmung. Und das alles in einer ruhigen Bucht, in der kein anderes Boot zu sehen ist. Nach all dem, was ich zuvor über die Ha Long Bucht gehört hatte, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass es das geben kann…

Bevor wir am späten Nachmittag wieder zu unserem eigentlichen „großen“ Schiff der Gray Line Cruise zurückkehren, besichtigen wir noch schnell eine Perlenfarm.

Immerhin war tatsächlich eine Perle in der vor unseren Augen geöffneten Auster.

Wieder auf unserem Hauptboot gingen Entspannung, Nachmittagsfrüchte, der Kurs zur Herstellung frischer Frühlingsrollen (bei uns in Deutschland auch oft Sommerrollen genannt) und das Abendessen nahtlos ineinander über. Der letzte Abend bricht an und wir hatten eine rundum schöne Ha Long Cruise!

Nun gehts für eine Nacht wieder nach Hanoi und dann weiter in die sogenannte trockenen Ha Long Bucht – nach Tam Coc.

See you. 😊

Hanoi

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Unsere Reise beginnt mit einem ausgedehnten Aufenthalt in Hanoi: 4 Nächte sind wir jetzt erstmals hier und haben somit ausreichend Zeit, uns treiben zu lassen, aber auch um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Unser Ankunftstag ist zunächst hart… es ist früh morgens, uns fehlt der Schlaf einer Nacht und 6 Stunden durch die Zeitverschiebung…

Unser Hotel ist sehr zentral gelegen – fast direkt am markanten Hoan-Kiem-See – und damit unmittelbar an oder in der Altstadt von Hanoi. Allerdings ist unser Zimmer um diese frühe Uhrzeit natürlich noch nicht bezugsfertig, so dass wir uns schlaftrunken auf den Weg um den See und durch die Gassen machen… Hanoi gefällt uns auf Anhieb 😊

Und das ändert sich im Laufe der Tage hier nicht. Wir mögen die vielen Geschäfte, das Handeln, die versteckten Tempelchen, „unseren“ See, die freundlichen Menschen… und natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten.

Das Ho Chi Minh-Mausoleum hat uns zum Beispiel „beeindruckt“ – auf verschiedene Art und Weise… Es begann mit der strengen Einlasskontrolle und einer knapp 1 km langen Schlange, um zum einbalsamiertem Leichnam von Onkel Ho vorzudringen. In der Schlange stehend wurden wir und andere Menschen durch ausreichend Wachpersonal immer wieder darauf hingewiesen, schön ordentlich – und schön am Rand – in der Reihe zu stehen. Kein Kaugummi kauen, nicht zu viele Bilder machen und nicht hinsetzen…

Den Leichnam an sich zu betrachten ist eine skurrile Angelegenheit… In einem Glaskasten liegend und von speziellen Leuchten am Gesicht und den Händen angestrahlt, sieht Onkel Ho noch recht „frisch“ aus. Wir waren ja nun auch da und haben ihn uns angeschaut… – aber eigentlich ist es nicht richtig. Ho Chi Minh wollte verbrannt und nicht ausgestellt werden… Und nun liegt er da und wird von Besuchern aus aller Welt angestarrt. Nicht schön, aber irgendwie leider doch interessant…

SEHR interessant war hingegen unser Besuch des Wasserpuppen-Theaters 😃

Darauf hatte ich mich schon lange gefreut und fälschlicherweise sogar schon in Indonesien danach gefragt 🙈🙊 Niemand hatte mich und mein Anliegen damals verstanden. Das einzige, was mir in Indonesien angeboten wurde, war eine Theatervorstellung in der Nähe eines alten Wassergrabens. Haha – ich war in Gedanken halt schon in Vietnam und las das Buch „Sungs Laden“ – da kann man schon mal was verwechseln…

Aber nun war es ja endlich soweit und wir sahen uns gleich am zweiten Abend in Hanoi die absolut beeindruckende Vorstellung an 👍🏼

Auch der Besuch des Literaturtempels am folgenden Tag hat uns gefallen…

Und die uralte Long Bien-Brücke, die schon 1902 eingeweiht wurde…

Über diese Brücke fährt auch heute noch die Eisenbahn – und unzählige Mopeds und ein paar Fahrradfahrer nutzen diese Brücke. Für Fußgänger ist sie laut Verkehrsschild nicht zugänglich – aber das interessiert hier niemanden.

Ein Stückchen weiter fährt die Eisenbahn übrigens SEHR dicht zwischen den Wohnhäusern der Menschen hindurch – was mittlerweile zu einer kleinen Touristenattraktion geworden ist. Und so saßen auch wir an einem Abend dort, am Rande der Schienen und warteten auf den Zug 🚂

Es war ein schönes Warten und ein schönes Schauspiel, als der Zug gegen 19h an uns vorbei ratterte!

Ich könnte hier noch etliche Bilder einfügen – von großen und kleinen Attraktionen, von Menschen, Gebäuden und Landschaften, von Situationen, die ich gerne festgehalten hätte o.ä.

Ein Bild gibt es noch, weil ich es immer wieder beeindruckend finde, was die Menschen hier alles auf ihren Mopeds befördern…

– alles weitere bleibt nun eurer Fantasie überlassen – oder aber ihr kommt selber einmal her. Nach Hanoi 😊

Für uns geht es nun weiter in die Ha Long Bucht – und wir freuen uns darauf. 😊

Himsberg zum Gruß

Und die Gewinnerin ist:

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…und dann sprachen sie tatsächlich meinen Namen aus. Ich habe einen Flug in der Premium Economy-Klasse im Direktflug von Frankfurt nach Hanoi gewonnen. Unglaublich. Ich bin hochgesprungen und hab mich wie ein kleines Kind gefreut. Noch nie hatte ich zuvor so etwas großes gewonnen.

Ich hatte mich hingegen schon des öfteren gefragt, wie ich wohl reagieren würde, wenn ich mal einen tollen „Hauptpreis“ gewinnen sollte. Kurz: in meinen Gedankenspielen war ich wesentlich verhaltener als in der Realität. 🤩

Das war im Sommer 2017 auf der Berliner Biermeile – und nun sitzen wir also wieder im Flieger nach Vietnam. 🇻🇳

Im Dezember waren wir in der Mitte und im Süden Vietnams – nun gehts in den Norden. Hanoi, die Halong Bucht, Hanoi, die trockene Halong-Bucht und Hanoi 😊

Vermutlich müssen wir dann irgendwann noch ein drittes Mal nach Vietnam fliegen, um in die Bergwelt zu fahren und all die anderen bestimmt sehr schönen abgelegenen „Ecken“ des Landes kennenzulernen…

Aber nun geht’s erstmal nach Hanoi. Der Pilot kündigt gerade an, dass wir demnächst mit dem Landeanflug beginnen. Hanoi erwartet uns um 7.08h – in Wolken verhüllt – bei 21 Grad.

Hanoi – die Gewinner kommen. So oder so…😊

Ein Wochenende in Paris

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Es ist nur ein Wochenende, aber es ist Paris 🙂

Am Freitagabend landen wir in dieser wunderbaren Stadt, in der ich zuletzt vor 10 Jahren gewesen bin… Mit dem Bus fahren wir vom Flughafen CDG in die Innenstadt und steigen ziemlich direkt vor der Oper und der Galeries Lafayette aus – wir sind mitten in Paris.

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Die Temperaturen liegen leicht über dem Gefrierpunkt, und die Stadt lebt. Auf unserem Weg zum Hotel kommen wir an etlichen Restaurants und Bars vorbei, wo die Gäste draußen sitzen. Zugegeben – fast überall sind Heizstrahler aktiv, aber draußen ist draußen… Das ist für mich Paris! Es ist wunderbar hier zu sein und die Pariser Atmosphäre zu spüren.

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Unser Hotel liegt am Fuße des Hügels von Montmartre und so lassen wir es uns nicht nehmen, eine abendliche Runde rund um Moulin Rouge zu „drehen“. Die Menschen, die Lichter, die Bars…. Paris. Ich kann es nicht oft genug sagen.

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Und dann das Frühstück am nächsten morgen… Haha, „wunderbar“… Croissant, Baguette, ein Stückchen Butter, ein Töpfchen Marmelade, Saft – und Café.

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Und so machen wir uns gestärkt auf den Weg, um so viel Paris wie möglich „einzuatmen“…
Und dabei haben wir unglaubliches Glück: das Wetter ist traumhaft – ein Wechsel aus Wolken und Sonnenschein, KEIN Regen.

Sacré-Cœur und Montmarte…

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In und auf der Galeries Lafayette…

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Pont Neuf, Notre Dame, Hôtel de Ville, die Seine…

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Der Louvre…

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Und natürlich der Eiffelturm  – tagsüber…

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Und leuchtend bei Nacht…

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Mehr kann man an einem Tag wohl nicht schaffen… 😉

 

Der nächste Tag beginnt zwar mit einem leichten Regen und geht im Laufe des Tages in Dauerregen über – AAABER:

  1. Wir haben einen großen Schirm aus dem Hotel
  2. Es ist der erste Sonntag im Monat

Letzteres bedeutet, dass viele Museen umsonst zu besichtigen sind und dass viele große Straßen – und so auch die Avenue des Champs-Élysées – autofrei sind. Man muss eben Glück im Leben haben – und das haben wir  🙂

Also gehen wir zunächst zum Louvre, entscheiden uns aufgrund der nicht enden wollenden Schlange zum Eingang ins Museum aber für eine Shopping-Tour durch die vielen kleinen Lädchen und Galerien im Gebäudekomplex des Louvres. 🙂

Wir schlendern dann weiter über die einstige Prachtstraße der Avenue des Champs-Élysées bis hin zum Triumphbogen und erfreuen uns daran, dass es in DEM Moment, in dem wir oben auf dem Triumphbogen stehen, aufhört zu regnen.
Was für ein Blick bis hin zum Hügel von Montmartre…

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Ein wunderschönes Wochenende in Paris geht zu Ende.

Es war nur ein Wochenende, aber es war Paris! Und bestimmt nicht das letzte Mal…

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Ho Tram Beach – und das war´s…

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Von Ho Chi Minh City ging es direkt an den Strand. Was für ein enormer Gegensatz…

Aus dem Wahnsinn der Großstadt in die Abgeschiedenheit. Wir werden in ein tolles Resort gebracht, mit tollen Bungalows, einer sehr schönen, ruhigen Anlage, einem breiten Strand und alles ist schön. Und drumherum: nichts.

Hier steht tatsächlich nur das Hotel und das war´s. Kein anderes Hotel am Strand, kein Restaurant, keine Bar, keine Händler, nichts zum Shoppen. Nichts. Hier heißt es erholen, entspannen, abschalten, sonnen, lesen, schreiben, den Wellen zuhören, aus der Sonne in den Schatten und wieder zurück gehen, baden, essen, trinken, schlafen…

Unsere Aktivitäten beschränkten sich somit auf einen versuchten Strandspaziergang – der aber recht schnell beendet war, da der Strand außerhalb der Hotelanlage einfach zu vermüllt war.. – und auf einen „Ausflug“ vom Hotel in die nächstgrößere Stadt. Dafür fuhren wir pro Strecke ca. eine Dreiviertelstunde mit dem Shuttlebus… In dem Ort angekommen, gab es jedoch auch nicht sonderlich viel zu sehen… wir wurden an einer großen Markthalle rausgelassen – und das war´s. Wir hätten Schuhe und Klamotten einkaufen können, ein paar tote und / oder getrocknete Fische, Lotterielose und Geschirr. Also kehrten wir recht bald in ein „Fisch“restaurant ein, merkten allerdings schnell, dass uns die Speisekarte nicht sonderlich weiterhelfen würde… 😉

Mit Hilfe einer netten Frau haben wir dann einen „Fischteller“ bestellt – so war zumindest der Plan…

Haha, wie ihr seht, war alles mögliche auf dem Teller, aber kein Fisch. Das einzige, was nach Fisch geschmeckt hat, war der Reis 😜. Aber egal. Wir freuten uns auf das gute Essen in unserer Hotelanlage und der Ausflug machte uns noch einmal deutlich, dass wir in diesen Tagen einfach „zu Hause“ (im Hotel) bleiben und „nichts“ tun sollten. ENTSPANNEN, ERHOLEN!!!

Und das machten wir nun auch. Und siehe da, schon kam die Abwechslung zu UNS: die Tochter vom Hotelchef heiratet am letzten Abend unseres Aufenthaltes am Strand… Die Vorbereitungen dafür begannen schon am frühen Morgen und es war durchaus unterhaltsam für uns, das rege Treiben und Vorbereiten zu beobachten. Gegen 17h dann das Highlight – die Trauung am Strand mit vielen geladenen, hübschen Gästen. Für die Hotelgäste gab es an dem Tag zur „Entschädigung“ pro Person ein Getränk gratis und so machten wir es uns an der Bar, mit einem leckeren Cocktail und dem besten Blick auf die Feierlichkeiten, gemütlich und erfreuten uns an dem Schauspiel. Schön war´s 😍

So geht unser letzter Abend in Vietnam zu Ende – am Ho Tram Beach…

Unser Urlaub ist zu Ende – und das war´s. Zumindest für den Moment….

Vor ein paar Tagen habe ich endlich die offizielle Bestätigung für meinen im letzten Sommer gewonnen Vietnam-Flug bekommen 😁. Und somit geht´s im Frühjahr wieder nach Vietnam – nach Hanoi. Ich freue mich drauf.

Viele liebe Grüße und Himsberg zum Gruß,

Maike