Bali – Snapper, blaue Seesterne und Nemo

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Bali… 😎

Unser Hotel ist wunderschön. Vor uns liegt der schwarze Strand und dahinter das Meer. Um uns herum Palmen, farbenfrohe Blumen und andere Pflanzen, zwitschernde Vögel und die Wärme – alles ist perfekt.

Nach der für uns doch sehr kurzen Nacht und der Ijen-Wanderung, genießen wir es, am erstem Tag auf Bali einfach nur am Pool zu liegen, zwischen Sonnen- und Schattenplätzen zu wechseln und unseren Gaumen von dem oberleckeren Essen verwöhnen zu lassen. 

An unserem zweiten Tag an diesem schönen Ort fahren wir zusammen mit 4 weiteren Gästen gleich morgens zum Schnorcheln raus.

Die Schnorcheltour war bestens organisiert. Wir wurden mit gutem Schnorchelutensilien ausgestattet und es war nicht einfach nur ein „aussteigen-und-schnorcheln“-Schnorcheln, sondern unser „Schnorchellehrer“ ist mit uns jeweils zweimal für eine Stunde in eine Richtung geschwommen und hat uns dabei schnorchelnd und tauchend die verschiedensten Lebewesen unter Wasser gezeigt. 

Ich habe keine Unterwasserkamera, aber stellt euch einfach die verschiedensten Korallen vor, leuchtend bunte Fische in „groß“ und klein, blaue Seesterne, kleine Clownfische, Fischschwärme verschiedener Arten und und und….  Und das alles in 29 Grad warmem Wasser   🐟👀 Noch Fragen?

Es geht uns ausgesprochen gut  😍

Himsberg zum Gruß 

Der Ijen – Schwefelträger, Dampf und blaue Flammen

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Wir hätten Abenteuer gebucht und keinen Urlaub – das erklärt uns unser Guide, als wir um Mitternacht (!!) abgeholt werden, um zum Ijen-Massiv zu fahren. Welch motivierende Ansage… 😳

Wir fahren zunächst eine gute Stunde mit dem Jeep – auf ca. 1850 Höhenmeter. Dort angekommen, erklärt man uns, dass wir nun noch ca. eine Stunde im Fahrzeug schlafen könnten, da das Eingangstor zur Vulkanbesteigung erst um 2h öffne… Wir verkneifen uns die Frage, warum wir dann nicht eine Stunde später losgefahren sind und schlummern noch ein wenig vor uns hin.

Bevor es dann konkret losgeht, bekommen wir jeder noch eine Gasmaske, die man bei Befarf komplett über den ganzen Kopf ziehen muss. Unser Guide ist sehr stolz darauf, da die Maske auch die Augen schütze… Wir packen das schwere Teil ein und machen uns auf den Weg. Knapp 3,5 km sind zu bewältigen – mit einem Höhenanstieg von gut 500m. Das heißt, der Weg ist zum Teil sehr steil…

Oben angekommen sehen wir erstmal nicht soo viel… viele Menschen und ansonsten nur Dunkelheit und Taschenlampenlichter. In der Tiefe sehen wir dann die sehr seltenen und ersehnten „blauen Flammen“, die entstehen, wenn brennende Schwegelgase austreten, an der Oberfläche mit Sauerstoff reagieren und sich entsprechend entzünden:  der eine von zwei Gründen für unsere Reise zum Ijen  😊 –  die blauen Flammen…

Zudem sehen wir aber auch nach und nach den weiten Weg nach unten – in Richtung Flammen und zum Ort des Schwefelabbaus – der sich durch die einzelnen Taschenlampenlichter der vielen Menschen bildet. Und wir sehen den (fast bedrohlichen) weißen Schwefelrauch, der zum Himmel steigt… Dieser Rauch ist auch der Grund für das Tragen der Gasmasken. Noch oben stehend (und nach unten blickend) weht ein heftiger Wind und unser Guide erklärt uns, dass es gut sei, wenn so ein starker Wind wehe und der Rauch zur Seite geweht werde… Das hoffe ich!

Der Weg nach unten ist in meinen Augen nicht ganz ungefährlich – das merke ich bei jedem Schritt, den ich versuche, mir mit der Taschenlampe zu erleuchten… wir steigen über Schotter und über etliche Steine, Platten und zwischen kleinen Felsplatten hinab. Zwischendurch ertönt das eine oder andere Mal der Ruf, dass ein Schwefelträger komme und man den Weg – wie auch immer auf dem engen Pfad in der Dunkelheit – frei machen möge, damit die Schwefelträger vorbei können. Die Schwefelträger – das ist der andere Grund weshalb wir hier sind. Am Ijen wird viel Schwefel abgebaut und dieser wird von den Schwefelträgern in Körben auf den Schultern nach oben getragen. Die Körbe wiegen insgesamt bis zu 100kg und sind mit fetten Schwefelblöcken beladen. Wahnsinn! Zudem gehen die Träger in FlipFlops den Weg entlang…


Was für eine Arbeit: erst der Abbau des Schwefels in den giftigen Dämpfen und dann der anstrengende Abtransport der Schwefelblöcke.  😳

Unten – in der Nähe der blauen Flammen und dicht am Schwefel – qualmt es extrem und wir haben wiedermal großes Glück  🍀  Der Wind steht tatsächlich so günstig, dass wir keine Gasmaske benötigen. Einmal drehte der Wind kurz und ich testete mal die Maske… 😳 Hilfe – damit hätte ich nie und nimmer den Abhang runter gehen wollen bzw. können. 😨

Wieder oben am Kraterrand stehend warten wir auf  den Sonnenaufgang, damit wir endlich den riesigen Kratersee des Ijens zu Gesicht bekommen…

Und dann zeigt er sich:


Auch hier am Ijen sind wir schwer beeindruckt von den Naturgewalten – und von der harten und gefährlichen Arbeit der Schwefelträger!!

Diesem Link folgend: http://www.vulkane.net/vulkane/kawah-ijen/kawah-ijen.html könnt ihr noch mehr über den Ijen erfahren und auch die blauen Flammen sehen 👍🏼

Auf dem Rückweg genießen wir weitere schöne Ausblicke, bevor wir wieder am Ausgangspunkt ankommen.

Und nun…. nun gehts weiter nach Bali  😎👍🏼👏🏼😍

HzG

Der Bromo

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Der Bromo braucht einen eigenen Beitrag – das sagte ich ja bereits…

Wir fuhren also mit unserem Jeep durch die Vulkanlandschaft bis uns der Fahrer irgendwann wieder bat, auszusteigen… Noch wussten wir nicht, was wir tun oder wohin wir gehen sollten. Zwar kamen gleich irgendwelche Menschen mit Pferd auf uns zu und boten uns ihre Dienste an, aber wir gingen davon aus, dass wir nicht hier sind, um zu reiten…

Und dann blickten wir endlich, wo wir waren und wohin wir gehen sollten  😀

Vor uns präsentierte sich der Vulkan Bromo…

In unserem Reiseprogramm stand nicht, dass wir selbigen schon heute besteigen, daher erschienen wir wohl auch so planlos. Aber nun sind wir da und machen uns auf den Weg. So ähnlich stelle ich mir z.T. auch eine Mondlandschaft vor…


Wir gehen durch den schwarzen Sand / die Asche bis hinauf zum Kraterrand und sind schier beeindruckt.

Wow – was für ein Naturschauspiel!!!

Es donnert und rumpelt im Schlund des Vulkans, als würden etliche Mottorräder ihr Runden drehen. Ein wenig unheimlich ist es schon, hier oben zu stehen und diese unglaubliche Naturgewalt zu spüren!!!

Von unserem Hotel haben wir auch noch mal einen tollen Blick auf die Kraterlandschaft:


Auch hier ahnen wir aber noch nicht, dass wir noch schöneres / beeindruckenderes sehen / erleben werden…

Um 3.30h werden wir – und all die anderen 1000000 Menschen – auf einen Hügel gefahren: zum Aussichtspunkt für den Sonnenaufgang und den perfekten Blick auf den Bromo und andere Vulkankegel. In einem Affentempo fahren wir holpernd und schaukelnd durch die Nacht. Oben angekommen warten wir – in der Masse stehend – auf den Sonnenaufgang… Warm ist es übrigens nicht gerade…

Und dann sehen wir endlich diesen Anblick… und dafür brauche ich keine weiteren Worte mehr  😍

Himsberg zum Gruß

Java – Insel der Vulkane

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Mittlerweile sind wir in Malang, in Ost-Java, angekommen und hatten zuvor einen recht langen Fahrtag hinter uns. Während der Fahrt schlafen wir zwar auch erstaunlich oft ein, aber, wenn nicht, steigt die Herzfrequenz immer wieder rasant an, denn die Überholmanöver sämtlicher Verkehrsteilnehmer bringen mich immer wieder in Wallung  🙈

Daneben ist es aber auch interessant, sich das Treiben neben der Straße anzuschauen: die Menschen, die den Reis ernten, die Geld sammeln für den Bau irgendeiner Moschee oder für sich selbst, die vielen Verkäufer von Snacks und Getränken, Werkstätten, Shops, Obst- und Gemüsestände und und und…

Unser Tag in Malang beginnt ebenfalls erfreulich interessant. Wir starten mit einem Gang über den Blumen- und Vogelmarkt von Malang. Während ich natürlich schon mal einen Blumenmarkt gesehen habe, begeistert mich der Vogelmarkt umso mehr!! So viele Vögel singen und hocken hier in etlichen Käfigen – in allen möglichen Farben. Dazu ein paar extra Stände für das richtige Vogelfutter – mal in Trockenform, mal lebendig…  😳

Zudem gibt es neben den Vögeln auch ein paar Käfige mit Katzen und ein paar wenige Käfige mit Mäusen. Es macht Spaß, über den Markt zu bummeln und zu schauen, was es hier alles gibt.

Mit unserem Fahrer gehts noch knapp eine Stunde weiter, bevor wir in einen offenen Jeep umsteigen, um in die Region des Vulkans Bromo zu fahren.


Unterwegs werden wir erneut „rausgeschmissen“, um uns wieder einen Wasserfall – fernab der Straße und verbunden mit einer ordentlichen Höhendifferenz – anzuschauen. “ Go and come back“ – ja, das machen wir  👍🏼

Der Wasserfall ist mächtig. Höher, lauter und feuchter als der Wasserfall zuvor – und hier, am Rainbow-Wasserfall, ohne die picknickenden Menschen am Weges- bzw. Flussrand. 

Wir fahren weiter durch eine wunderbare Landschaft!!! Und – in der Krater-Vulkanlandschaft angekommen, teilt uns unser Jeepfahrer irgendwann wieder mit, was wir zu tun haben  😀  „You go out, walking“  –  haha, es ist einfach wunderbar, so unvorbereitet in irgendeinen Jeep zu steigen bzw. auszusteigen und einfach im Moment zu sein.

Es ist großartig!!! Seht selbst:


Und hier wissen wir noch nicht, dass DAS erst der Anfang ist…

Alles, was folgt, braucht einen eigenen Eintrag… Der Bromo und die anderen Vulkane – ich habe selten etwas SO beeindruckendes gesehen!!

Fortsetzung folgt  😉

Unterwegs mit Aris…

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Guten Morgen  😀  heute geht es in die „Berge“ und damit weiter in Richtung Osten.

Irgendwo unterwegs sammeln wir unseren „local guide“ für den Nachmittag ein – denn heute wollen wir ein wenig durch die Gegend wandern. Aris – so heißt der junge Mann – spricht nicht nur sehr schnell, sondern er geht auch sehr schnell, wie sich schon bald herausstellen sollte …

Zusammen mit Aris wollen wir einen Wasserfall besichtigen und ich glaube kaum jemand ist zuvor so schnell all die vielen Treppen hinunter und abschließend wieder hochgerannt 😊

Doch jetzt der Reihe nach: wir besichtigen den „Jumog“-Wasserfall – irgendwo in der Nähe von Sukuh. Und um zu dem Wasserfall zu gelangen, muss man von einer Anhöhe erstmal einige Meter und etliche Stufen nach unten – zum Bach – zurücklegen, um dann weiter zum Wasserfall zu gelangen. (Und von dort dann natürlich irgendwann wieder zurück.) Die Familien hier machen daraus ein Ganztageserlebnis – mit Picknick, baden, Unterhaltung. Sie sitzen mit Freunden und Familie auf Matten am Flussufer mit all ihren mitgebrachten oder dort gekauften Leckereien und lassen es sich gut gehen. Im kühlen Schatten der vielen Bäume und den Füßen immer wieder im Wasser. Ein paar jüngere Leute kommen mit ihren allgegenwärtigen Mopeds auch nur zum Schauen und Selfies machen und fahren dann nach einer Weile zum nächsten Highlight weiter. Wir sind hier, weil wir einen Wasserfall sehen wollten und so laufen wir den Berg hinunter und dringen zum Wasserfall vor  😊.  Imposant ist er, wie er laut plätschernd von oben herab in die Tiefe stürzt. Das Spritzwasser merkt man schon von weiter weg, aber wir wollen natürlich möglichst nah ran und nehmen die erfrischende Nässe gerne in Kauf – zur Freude vieler anderer. „Foto Mister? Miss?“ – Ja, natürlich machen wir gerne noch ein und noch ein und noch ein Foto vor dem Wasserfall mit euch – mit mittlerweile klitschnassem Popo und Rücken… Für mich war es irgendwann genug, Matthias stand da – direkt in vor dem Wasserfall, bis der letzte Fotowunsch erfüllt war. Wir alle hatten unseren Spaß  😀🐟  auch Matthias.


Nachdem wir den Berg abschließend wieder hochgelaufen sind, fühlten wir uns vorbereitet für die anstehende Wanderung und fuhren weiter nach Sukuh.

Bevor wir uns von dort zu Fuß auf den Weg nach Tawangmanggu machen, besichtigen wir noch eine hinduistische Stätte: Candi Sukuh. Dafür binden wir uns wieder ein hübsches Tuch um die Taillen und dürfen eintreten.

Im Anschluss beginnt die eigentliche Wanderung. Eine sehr schöne Wanderung – mit tollen Ausblicken und den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten rechts und links vom Weg. Und vor uns Aris im Laufschritt  😀🙈 haha…

Abends – nach Ankunft und Erfrischung im Hotel, machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant und bleiben letztendlich an einer „Imbissbude“ hängen, die mit „Soto“ wirbt. Noch wissen wir zwar nicht, um was es sich dabei handelt, aber die beiden Personen, die diesen Imbiss betreiben sind so nett und ermöglichen uns einen Blick in die Kochtöpfe 🙂 Zudem werden uns die weiteren Zutaten einzeln gezeigt und so mögen wir mit einem guten Gefühl und gerne bestellen. Oooh und das war eine so gute Entscheidung!!!


Soto schmeckt sehr, sehr lecker und würzig – und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir Soto gegessen haben!

Wenn ich hier vom „Blick in die Küche“ schreibe, muss ich übrigens schmunzelnd an das Restaurant von unserer Mittagspause denken… DAS war heute Mittag der „Blick in die Küche“ auf den Bereich zwischen Küche und  Toilette  🙊

Das Essen war (dennoch) sehr lecker. Indonesisches Essen schmeckt uns sehr gut – auch wenn wir uns bislang überwiegend von gebratenen Nudeln mit Gemüse und Chicken ernährt haben   😉  Aber ihr merkt: langsam tasten wir uns voran! Es gab auch schon Saté-Spießchen – allerdings nicht, wie uns heute empfohlen wurde, vom Stachelschwein…

Himsberg zum Gruß 

Yogyakarta – und Umgebung

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Unser erster positiver  Eindruck von Yogyakarta wurde nicht getrübt. Es ist schön in Yogyakarta. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und es gibt ausreichende Möglichkeiten zum Bummeln, Schauen und Staunen.

So sind wir gleich am ersten Abend (u.a.) in die „Maliboro-Street“ gefahren…  – unglaublich, welch Menschenmassen (+ Autos, Pferdewagen, Fahrrad-Taxis und Mopeds) sich durch diese Einkaufsstraße quetschen und Ausschau nach Batik-Klamotten in allen Ausführungen, Keksen, Spielzeug, Taschen, Schmuck, Batik-Klamotten, Essen, Trinken, Batik-Klamotten etc. halten. Ich denke, die Javanesen gehen gerne einkaufen und sind gerne in Gesellschaft.  😉

Für den Weg dorthin hatten wir uns ein Fahrrad-Taxi „gemietet“ und so wartete nach der Beendigung unseres „Bummels“ geduldig unser Fahrer auf uns, der uns zurück ins Hotel brachte. SEHR gerne hätte er uns noch diverse Batik-Shops auf dem Weg gezeigt, was wir jedoch wiederholt dankend ablehnten. Auch auf dem Hinweg versuchte er schon sein Glück, fuhr an unserem eigentlichen Ziel vorbei und stoppte bei einem Batik-Shop  🤓

Yogyakarta ist bekannt für die Batik-Kunst und so kommen wir während unseres mehrtägigen Aufenthaltes in Yogyakarta auch nicht drumherum, uns eine Batikwerkstatt anzuschauen… Batikdruck, Batikmalerei, Batik, Batik, Batik… Und schaut man sich die Menschen in den Straßen an, so sieht man in der Tat sehr viel Batik-Bekleidung – mit einer durchaus unterschiedlichen Ausprägung an Schönheit  🙊

Natürlich war es dennoch interessant, sich die Werkstatt anzuschauen. Auch die Silber-Werkstatt… die hatten wir uns aber auch schon in Myanmar angeschaut, und da war es für uns noch interessanter, da jeder einzelne Schritt vom Klumpen bis zu den verschiedenen Schmuckstücken etc. gezeigt wurde.

Zwei große Sehenswürdigkeiten dürfen nicht versäumt werden, wenn man in Yagyakarta ist. Die Besichtigung eines der größten BUDDHISTISCHEN Heiligtümer: Borobudur. Und Prambanan – die größte HINDUISTISCHE Tempelanlage Indonesiens.

Prambanan:

Borobudur:

An beiden Stätten war übrigens jeweils einen Tag zuvor Obama gewesen  😀  Das wurde uns stets als erstes mitgeteilt, wenn uns die wichtigsten Infos zu den Heiligtümern gegeben wurden. Kurz: wir wandelten auf den Spuren Obamas  😇

Auf dem Rückweg von Borobudur stand noch eine kleine Kutschfahrt auf dem Programm… Haha, schon als wir den Pferdewagen sahen, mussten wir an unsere letzte „Kutschfahrt“ denken und daran, wie unbequem diese Dinger sind. So war es auch, aber die Fahrt war nicht lang  😉. Sie führte uns durch kleine Dörfer und vorbei an Feldern, so dass man einen kleinen Eindruck vom Leben hier bekommen konnte. Begleitet wurden wir von einer unterhaltsamen Frau aus dem Dorf, die bemüht war, uns das Leben im Dorf zu erklären. Sie berichtete übrigens auch, dass Obama gestern…. 😴

Der angekündigte Besuch eines Gamelan-Orchesters in dem Dorf gestaltete sich ETWAS anders, als von mir erwartet… Es hieß „Später haben wir auch die Gelegenheit, der Musik eines Gamelan-Orchesters zu lauschen und selbst die Instrumente oder einige Tanzschritte auszuprobieren.“ Die Realität sah so aus, dass sich die Frau, die uns begleitete, an eines der Instrumente setzte und noch den Kutscher herbeirief, damit selbiger mitspielen konnte  😝  Nach ein paar Takten gesellte sich dann noch ein anderer Dorfbewohner hinzu, um ebenfalls mitzuspielen. Der Rhythmus war einfach, so dass wir in der Tat auch mitspielen konnten, indem wir die Töne – wie auf einer Tafel angegeben – spielten.  Unser Stück könnte sich durchaus hören lassen und es hat Spaß gemacht, zwischendurch mal ein wenig Musik zu machen. In den „Genuss“ eines Tanzes kamen wir hingegen nicht.

Das Mittagessen nahmen wir dann bei einer Familie im Dorf ein. Das war ebenfalls sehr interessant. Im ersten Zimmer wurde uns zunächst ein Tee angeboten – angereichert mit vielen verschiedenen „Leckereien“ zum Probieren.


In der Küche der Familie gab es dann das Mittagessen – seht selbst, was es leckeres gab.

Morgen fahren wir weiter in Richtung Osten – in die „Berge“.

Bis dahin grüße ich euch herzlich – HzG, Maike

Mit dem Zug nach Yogyakarta

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„Alle Wege führen nach Yogyakarta“ – so steht es in meinem Reiseführer und so soll es auch bei uns sein.

Gut 8 Stunden fahren wir in dem ratternden und schaukelndem Zug, passieren grüne – manchmal leicht hügelige – Landschaften und sehen diverse Dörfer und Hütten am Schienenrand auftauchen. IM Zug sehe ich hingegen immer wieder DEN Mann auftauchen, der den Fußboden wischt…  Unglaublich: er geht auf und ab mit seinem Wischer und auf und ab und auf und ab… Dementsprechend ist es auch erfreulich sauber im Zug – selbst auf den Toiletten…

Die indonesischen Menschen scheinen übrigens ein Faible für Raumspray zu haben. 😊  Bereits in unserem letzten Hotel hing über unserer Tür ein automatisch püstenden Raumspraygerät, das alle paar Minuten einen zischenden Sprühstoß ausstieß. Nachts war das Gerät zum Glück außer Betrieb und leuchtete „nur“ regelmäßig auf. Hier in dem Zug riecht man auch regelmäßig einen Duft, als würde sich jemand einparfumieren – was wir zuerst auch dachten… Aber besser so, als würde es unangenehm riechen   👍🏼

Für alle Bahninteressierten: der Chef des Zuges oder des Wagons ist allgegenwärtig, indem ein Bild von ihm + Dienst-oder Telefonnummer im Wagon hängt. Zudem hat er uns persönlich mit Namen begrüßt und uns eine angenehme Reise gewünscht. So kann es also auch gehen  😉

In Yogyakarta angekommen trafen wir unmittelbar auf unseren Fahrer für die nächste Zeit und fuhren zum Hotel. Schon auf dem Weg erfreuen wir uns an der Stimmung / dem Bild von Yogyakarta, denn ist sooo viel schöner als in Bandung   🙊

Wir freuen uns auf die nächsten Tage in und um Yogyakarta  😎

Himsberg zum Gruß 

Ferien am Krater 

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Angekommen in Indonesien 😀

Was ich zuerst erwähnen sollte: es sind Ferien in ganz Indonesien und „alle“ Moslems feiern das Ende vom Ramadan. Was das bedeutet erfuhren wir gleich bei unserem ersten Ausflug von Bandung zum Krater „Kawah Putih“ – südlich von Bandung gelegen. Unzählige (!) Autos, Kleinbusse, zum Teil auch Reisebusse und noch mehr Mopeds und Motorräder führen die gleiche Strecke wie wir… Ich weiß nicht, ob ich jemals so viele Mopeds gesehen habe, wie hier in den ersten Tagen – und vor allem heute auf unserer Strecke…

Es sind wirklich Massen an Mopeds, die jede kleine Lücke auf der Fahrbahn ausnutzen und mal rechts oder links vorbei ihren Weg suchen – und finden. Das machen alle anderen Fahrzeuge zwar auch, aber die Mopeds sind natürlich beweglicher und damit auch noch aktiver zugange. Bereits auf dem Hinweg reihen wir uns somit in eine endlos scheinende Fahrzeugschlange ein, um zum Kratersee zu gelangen. An einem großen Parkplatz unterhalb des Kraters steigt man dann in einen Kleinbus um, der uns im schnellen Tempo und mit jaulendem Motor zum Kratersee bringt. Die Fahrt erinnert uns sehr an die Fahrt auf der LKW-Ladefläche zum Golden Rock in Myanmar. Zum Glück saß nun aber kein k…. Kind neben mir  🙊 

Oben angekommen begegnen uns verständlicherweise die gleichen Menschenmassen, die zuvor noch in ihren Autos und auf den Mopeds saßen – Wahnsinn! Per Lautspecher wird der Kratersee und die Umgebung beschallt – mit Warnhinweisen, die auch auf diesen Schildern zu finden sind.

Als wir den Kratersee erreichen, sind wir begeistert: vor uns liegt ein unglaublich türkisfarbener Kratersee des Patuha-Vulkans, dessen Farbe sich je nach Sonneneinstrahlung verändert. Am Rande des Sees befindet sich überall Schwefel und bei gutem Sonnenlicht leuchten das Gelb des Schwefels und das Türkis des Sees wunderbar zusammen.

Im Anschluss geht es weiter – vorbei an einer großen Teeplantage – zu den heißen Quellen des Vulkans. Überall dampft und blubbert es, und an zahlreichen kleinen Badeplätzen baden die Menschen in dem heißen Wasser oder reiben sich mit dem – mit Sicherheit sehr gesundem – Schlamm ein. Ich hatte etwas von dem Schlamm an den Händen und frage mich seitdem, wie lange die Menschen wohl brauchen, um den gesamten Körper wieder von dem Schlamm zu befreien. Ich zumindest fand den Schlamm sehr hartnäckig… 😉

Aufgrund der Heiligkeit eines Bereiches dieser „Anlage“ durfte sich Matthias ein neckisches Gewand um seine Hüften binden und so verbrachten wir hier eine ganze Weile, um uns das Treiben und die vielen Quellen und Tümpel anzuschauen. Ein schöner Ort.

Nicht so schön war hingegen die Rückfahrt nach Bandung. Die Motorräder, Mopeds und Autos hatten sich in der Zwischenzeit vervielfältigt und so brauchten wir tatsächlich 5 Stunden für eine Strecke von ca. 50km…  Für uns letztendlich halb so wild, denn wir saßen nur im Auto und konnten zwischendurch auch mal das eine oder andere Auge zumachen… Für unseren Fahrer aber eine nervige und anstrengende Angelegenheit.

Bandung selbst ist nicht sonderlich schön… um es mal vorsichtig auszudrücken. Es ist die dritt- oder viertgrößte Stadt Javas, laut, voll und hässlich wir haben keine wirklich schönen Ecken finden können – und dabei haben wir uns so bemüht. Schon am Tag der Ankunft sind wir mehrere Stunden durch die Stadt gegangen, um die schönen Seiten Bandungs zu finden…

Es wird sie bestimmt geben, aber wir haben sie nicht gefunden. Macht aber auch nichts, denn wir waren eh nur für zwei Nächte hier und hatten einen schönen Ausflug zum Kratersee.

Morgen geht es weiter nach Yogyakarta – zusammen mit all den anderen. Es sind Ferien in Indonesien  😎

HzG

Es geht los – allerdings anders als geplant..

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Urlaub  😎

Ich freue mich auf einen Tag in Singapur und auf drei Wochen Indonesien: Java und Bali – eine Mischung aus Vulkanen, Städten, Tempeln und Strand steht uns bevor.

Wir fliegen zunächst ab Berlin, über München und Abu Dhabi nach Singapur. So war es zumindest geplant… Die Realität sah so aus, dass wir in Berlin mit einer knappen Stunde Verspätung gestartet sind und so unseren Anschlussflug in München verpasst haben. Neuland für mich – ich hatte zuvor noch nie einen Flieger verpasst, auch wenn es schon manches Mal knapp war. In Gedanken sah ich unseren eintägigen Aufenthalt in Singapur schwinden  😟   Ich rechnete damit, irgendwann – vielleicht am nächsten Tag – mit der nächsten oder übernächsten Maschine zu starten und dann mehr oder weniger direkt nach Indonesien zu fliegen.  😏

Aber: wie immer ist Verlass auf meine Lieblingsreiseorganisatorin und auf Chili-Reisen  😎👍🏼  Sie beriet uns sogleich telefonisch, dass wir nicht auf eine nächste Maschine warten sollen, sondern dass wir am Schalter verlangen sollen, dass man uns auf eine andere Fluggesellschaft umbucht. Auf die Idee wäre ICH nie gekommen – und ich hätte auch nicht gedacht, dass es dann doch verhältnismäßig einfach war. Vielleicht hatten wir aber auch „einfach“ mal wieder großes Glück  🍀

Und so flogen wir mit Thai Airways über Bangkok nach Singapur, hatten einen tollen Flug, gute Boardunterhaltung, sehr leckeres Essen und kamen letztendlich nur ca. eine Stunde später – als ursprünglich geplant und gebucht – MIT UNSEREM GEPÄCK an. Alles ist gut und unser Tag in Singapur gesichert.  😀

Im Prinzip wäre es eh nicht nötig gewesen, eher in Singapur anzukommen, denn bei Ankunft regnete es und nach dem erfolgreichen Einchecken in unserem Hotel nicht mehr, so dass wir gleich in die (schwüle) Wärme und ins Leben Singapurs eintauchen konnten.

Singapur ist unglaublich! Unglaublich groß, unglaublich grün und für uns sehr eindrucksvoll. Diese riesigen Gebäude inmitten der Stadt, und das viele Grün ist nicht nur an den Straßenrändern und den schönen Grünanlagen zu finden, sondern auch (fast) überall an und in den Hochhäusern. Es gibt Hochhäuser, da ragen aus jeder Etage kleine Palmen (o.ä.) hervor und herab, so dass selbst die „mächtigsten“ Hochhäuser einladend und schön aussehen. Und dann der Blick auf das „Marina Bay Sands“… Ein Hotel aus / auf drei Säulen mit einem 149m langen Schwimmbad auf dem Dach, 50 Restaurants, Wasserkanälen mit kleinen Schiffen im Untergeschoss, einem Musicaltheater und und und

Und gleich daneben die Marina Bay auf der einen Seite und die Parkanlage „Garden by the sea“ mit den riesigen leuchtenden baumähnlichen Gebilden auf der anderen Seite. Alles sehr eindrucksvoll und überdimensioniert.

Für die vielen anderen – bestimmt sehr interessanten und abwechslungsreichen – Ecken Singapurs hatten wir leider nicht genügend Zeit. Zwar durchquerten wir noch einige Gassen von „Chinatown“, aber das war nur ein Bruchteil von dem, was ich gerne beim nächsten Mal noch sehen möchte…

Was für ein schöner Einstieg in den Urlaub  😎
Ach ja: sehr lustig fand ich diesen ATM-Pizza-Automaten  🤓  Pizza per Geldkarte aus dem Automaten – was es alles gibt…

Heute vor zwei Jahren…

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Heute vor genau zwei Jahren ereignete sich das schreckliche Erdbeben in Nepal. Heute vor genau zwei Jahren wusste ich nicht, was mit mir und der Welt passiert…

So viele Menschen kamen damals ums Leben, so viele Tränen wurden vergossen, so viel Leid, Trauer und Zerstörung…
Und so unglaublich viel Glück hatten WIR damals!

Wenn ich daran denke, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut und meine Herzfrequenz steigt. Ich habe die Bilder vor Augen, höre die Stimmen der Menschen, fühle erneut wie unheimlich es war, wenn plötzlich und immer wieder die Erde bebt und wackelt, sehe den Rauch eines Verbrennungsplatzes, fühle die nächtliche Angst, sehe die vielen Vögel in die Luft entschwinden, wenn sich ein Nachbeben ankündigte und erinnere mich daran, wie es war, dann „plötzlich“ wieder in Deutschland zu sein… Mit so vielen Fragen, Gefühlen, mit dem Erlebten…

Zwei Jahre ist es schon her…

Damals schrieb ich in meinem anderen Blog „Ein halbes Jahr

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Und dann weiter:

27.04.2015: Nach dem Beben in Kathmandu

28.04.2015: Zurück nach Deutschland

29.04.2015: Am Flughafen

03.05.2015: Wenig Worte

07.05.2015: Freud und Leid

07.05.2015: Helambu – ein Rückblick

… usw.

Zwei Jahre ist es nun her – und wenn man nach Nepal blickt, so leben etliche Menschen noch immer in ihren Notunterkünften…
Heute las ich einen interessanten Bericht der Tagesschau:
Nepal – zwei Jahre nach dem Beben: Die Trümmer sind geblieben | tagesschau.de.“

Und trotzdem heißt es „nach vorne schauen“. Das müssen die Menschen dort – und wir auch.
WIR können zudem immer wieder helfen, indem wir spenden und / oder selber nach Nepal reisen. Nepal ist ein großartiges Land mit so liebenswerten Menschen, einer atemberaubenden Landschaft und und und… Seht es euch eines Tages selbst an!!

Auch ich werde eines Tages wieder nach Nepal reisen – aber erstmal nach Indonesien…

Vor circa zwei Jahren sagte mir Lok in Kathmandu, dass er mein Flugticket nach Bali gebucht habe. Die Reise wollte ich damals so unmittelbar nach dem Beben nicht mehr antreten…

Aber genau heute – nach circa zwei Jahren – habe ich das Ticket wieder gebucht…
„Your ticket to Bali is ok“ – Wenn das kein „Zufall“ ist…

Himsberg zum Gruß

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