Schlagwörter
Zum Frühstück trifft die Gruppe erstmals fast vollständig aufeinander – zwei TeilnehmerInnen haben es noch nicht geschafft, da sie keinen Platz im Flieger bekommen haben. Ich stelle dabei fest, dass ich die einzige bin, die mit Air France fliegen durfte und mit all den Annehmlichkeiten während meines Fluges großes Glück hatte. 🙏🏼🍀
Das Frühstück wird in einem urig gemütlichen Raum angeboten und besteht aus einem leckeren Obstteller, Toast und einer frisch zubereiteten Eiervariante. Dazu frisch gepresster Orangensaft – und natürlich Kaffee.

Nach einem kurzen „Briefing“ unseres Reiseleiters, mit der Darstellung des geplanten Reiseverlaufs etc., starten wir in den Tag – mit einer Fahrt auf den Hausberg der Stadt, dem Monserrate. Die Höhenlage Bogotás (und des Berges) merke ich recht deutlich: Bogotá selbst liegt auf etwa 2640m, die Pilgerkirche Basilica del Señor de Monserrate auf etwa 3200m.

Es ist zwar immer wieder bewölkt und recht frisch, aber es bleibt trocken und so haben wir nicht nur eine gute Aussicht auf die riesige Stadt, sondern können später sogar noch bei Sonnenschein durch die Gassen und über die großen Plätze schlendern. Darüber freue ich mich ganz besonders.

Zur Einstimmung auf die vielfältigen Obst- und Gemüsesorten, die uns hier in Kolumbien erwarten, besuchen wir (neben einem Blumenmarkt) die große Markthalle von Bogotá. Wer mich kennt weiß, wie sehr ich einheimische Märkte mag. 🥰
Arthur und Daniela (die zweite Reisebegleitung) lassen uns etliche Früchte probieren, so dass wir letztendlich alle mit klebrigen Händen und den verschiedensten Geschmäckern im Mund zufrieden dastehen.

Freundlicherweise haben wir am heutigen Morgen alle einen großen Umschlag mit weiteren Infos zum Land Kolumbien, einem Armband, einem kolumbianischen Schlüsselanhänger UND – einem Heftchen über die verschiedenen Obstsorten bekommen… So kann ich später gut noch mal nachlesen, was ich da überhaupt alles gegessen habe. 😉🙊
Auch das Goldmuseum steht auf dem heutigen Programm… Ich bin ja leider nicht so die Museumsgängerin – und schon gar nicht, wenn draußen (unerwarteterweise) die Sonne scheint… – Aber ich muss sagen, dass es schon recht beeindruckend war, etwas über die Geschichte des Goldes in Kolumbien zu erfahren und die Exponate zu betrachten.

Nach unserem offiziellen Programm geht jede:r seinen eigenen Weg – und ich gehe mit zwei anderen Reiseteilnehmerinnen (die eine lustigerweise aus Bremen, die andere auch Sonderpädagogin) und Arthur zu einem kleinen, schönen Platz mit mehreren Kneipen und Restaurants, um mit einem „Poker“ auf den ersten Tag anzustoßen. 🤩🍻

Zum Abendessen lernen wir das typische Gericht Bogotás kennen: Ajiaco – bestehend aus einer Suppe mit Hühnchenfleisch etc. & dazu Reis, Avocado u.a. War lecker, aber viel. 😉

Viel Essen und viele Eindrücke am ersten richtigen Tag in Kolumbien – visuell, akustisch, geschmacklich – und überhaupt.
Himsberg zum Gruß und liebe Grüße aus dem „Casa de la Vega“ 😴

