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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Schlagwort-Archiv: Ho Chi Minh

Hanoi

22 Donnerstag Mär 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Altstadt, einkaufen, Ho Chi Minh, Hoan Kiem See, Literaturtempel, Long Bien Brücke, Mausoleum, Moped, Onkel Ho, Theater, Wasserpuppen

Unsere Reise beginnt mit einem ausgedehnten Aufenthalt in Hanoi: 4 Nächte sind wir jetzt erstmals hier und haben somit ausreichend Zeit, uns treiben zu lassen, aber auch um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Unser Ankunftstag ist zunächst hart… es ist früh morgens, uns fehlt der Schlaf einer Nacht und 6 Stunden durch die Zeitverschiebung…

Unser Hotel ist sehr zentral gelegen – fast direkt am markanten Hoan-Kiem-See – und damit unmittelbar an oder in der Altstadt von Hanoi. Allerdings ist unser Zimmer um diese frühe Uhrzeit natürlich noch nicht bezugsfertig, so dass wir uns schlaftrunken auf den Weg um den See und durch die Gassen machen… Hanoi gefällt uns auf Anhieb 😊

Und das ändert sich im Laufe der Tage hier nicht. Wir mögen die vielen Geschäfte, das Handeln, die versteckten Tempelchen, „unseren“ See, die freundlichen Menschen… und natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten.

Das Ho Chi Minh-Mausoleum hat uns zum Beispiel „beeindruckt“ – auf verschiedene Art und Weise… Es begann mit der strengen Einlasskontrolle und einer knapp 1 km langen Schlange, um zum einbalsamiertem Leichnam von Onkel Ho vorzudringen. In der Schlange stehend wurden wir und andere Menschen durch ausreichend Wachpersonal immer wieder darauf hingewiesen, schön ordentlich – und schön am Rand – in der Reihe zu stehen. Kein Kaugummi kauen, nicht zu viele Bilder machen und nicht hinsetzen…

Den Leichnam an sich zu betrachten ist eine skurrile Angelegenheit… In einem Glaskasten liegend und von speziellen Leuchten am Gesicht und den Händen angestrahlt, sieht Onkel Ho noch recht „frisch“ aus. Wir waren ja nun auch da und haben ihn uns angeschaut… – aber eigentlich ist es nicht richtig. Ho Chi Minh wollte verbrannt und nicht ausgestellt werden… Und nun liegt er da und wird von Besuchern aus aller Welt angestarrt. Nicht schön, aber irgendwie leider doch interessant…

SEHR interessant war hingegen unser Besuch des Wasserpuppen-Theaters 😃

Darauf hatte ich mich schon lange gefreut und fälschlicherweise sogar schon in Indonesien danach gefragt 🙈🙊 Niemand hatte mich und mein Anliegen damals verstanden. Das einzige, was mir in Indonesien angeboten wurde, war eine Theatervorstellung in der Nähe eines alten Wassergrabens. Haha – ich war in Gedanken halt schon in Vietnam und las das Buch „Sungs Laden“ – da kann man schon mal was verwechseln…

Aber nun war es ja endlich soweit und wir sahen uns gleich am zweiten Abend in Hanoi die absolut beeindruckende Vorstellung an 👍🏼

Auch der Besuch des Literaturtempels am folgenden Tag hat uns gefallen…

Und die uralte Long Bien-Brücke, die schon 1902 eingeweiht wurde…

Über diese Brücke fährt auch heute noch die Eisenbahn – und unzählige Mopeds und ein paar Fahrradfahrer nutzen diese Brücke. Für Fußgänger ist sie laut Verkehrsschild nicht zugänglich – aber das interessiert hier niemanden.

Ein Stückchen weiter fährt die Eisenbahn übrigens SEHR dicht zwischen den Wohnhäusern der Menschen hindurch – was mittlerweile zu einer kleinen Touristenattraktion geworden ist. Und so saßen auch wir an einem Abend dort, am Rande der Schienen und warteten auf den Zug 🚂

Es war ein schönes Warten und ein schönes Schauspiel, als der Zug gegen 19h an uns vorbei ratterte!

Ich könnte hier noch etliche Bilder einfügen – von großen und kleinen Attraktionen, von Menschen, Gebäuden und Landschaften, von Situationen, die ich gerne festgehalten hätte o.ä.

Ein Bild gibt es noch, weil ich es immer wieder beeindruckend finde, was die Menschen hier alles auf ihren Mopeds befördern…

– alles weitere bleibt nun eurer Fantasie überlassen – oder aber ihr kommt selber einmal her. Nach Hanoi 😊

Für uns geht es nun weiter in die Ha Long Bucht – und wir freuen uns darauf. 😊

Himsberg zum Gruß

Happy new year – in Ho Chi Minh City

01 Montag Jan 2018

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

happy new year, Ho Chi Minh, Mopeds, Neujahr, Party, Roller, Saigon, Silvester, Times Square

Es ist schier unglaublich, wiiiiie viele Menschen und Mopeds / Roller am letzten Tag des Jahres unterwegs sind… Ich glaube, ich habe noch nie so viele Mopeds / Roller an einem Abend und auf einem „Haufen“ gesehen… Wahnsinn. Es knattert überall und sie fahren auch überall. Wenn die Straße voll ist (und das war sie definitiv), dann fahren sie halt auch auf dem Fußweg…

Zudem all die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind… Es ist kaum mit Worten zu beschreiben. Und so Reihen wir uns ein in die Masse der Menschen. Wir gehen ziemlich planlos durch Saigon, lassen uns „treiben“ – am Times Square entlang und an den vielen Hochhäusern, die auf den Dächern der Stadt exklusive Partys anbieten.

An der einen oder anderen Straßenseite versuchen sich die Vietnamesen im Karaokesingen, während andere Familien / Freunde einfach so auf Höckerchen zusammensitzen, essen und trinken.

Und wir gehen einfach die Straßen auf und ab und staunen…

Wir wünschen euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr.

Alles Liebe und HzG,

Maike

Kurzer Stopp in Saigon – Cu Chi Tunnel

30 Samstag Dez 2017

Posted by Maike in Reisen, Vietnam

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Schlagwörter

Cu Chi, Dampfnudeln, Ho Chi Minh, Saigon, Sonne, Tunnelsystem

Gegen Mittag landen wir in Ho Chi Minh City und…. jaaaa, es ist warm hier in Saigon ☀️ Herrlich!

Zwar steigen wir gleich in unser bereitstehendes klimatisiertes Auto, aber selbst darin ist es wärmer als in Huế… Das Außenthermometer des Wagens zeigt zum Teil 37 Grad an.

Mit einem Guide fahren wir zu dem Tunnelnetz von Cu Chi – einem mühsam gegrabenen und sehr durchdachtem Tunnelsystem, in dem sich vietnamesische Partisanen und Vietcong im letzten Vietnamkrieg versteckt hielten und daraus agierten.

Da wir später als geplant in Saigon ankamen, stehen wir bzw. unser Guide (!) etwas unter Zeitdruck: wir haben eine „lange“ Fahrt vor uns und wir haben noch nichts zum Mittag gegessen… Also schlägt er uns vor, Dampfnudeln während der Fahrt zu essen. Sehr gerne – gute Idee, dachten wir…

Zunächst sahen die Dinger auch gar nicht so schlecht aus… Als unser Guide dann aber mitteilte, dass darin Fleisch, Morcheln und ein Wachtelei enthalten sind, kamen bereits erste Zweifel auf. Ich war mehr als verwundert, dass Matthias da tatsächlich reingebissen hat, zumal er sich ansonsten im Urlaub sehr gerne primär von Spaghetti Bolognese ernährt… Der Hunger war groß, ließ dann aber auch schnell nach 😜 Das halbgare Fleisch, die Knorpel, das kleine Eichen darin… Sooo wichtig ist es nun auch nicht, mittags etwas zu essen…

Nach gut 2,5 Stunden Fahrt erreichen wir das Tunnelsystem von Cu Chi. Wahnsinn – es ist schon sehr beeindruckend, zu sehen, was und in welchem Umfang die Vietcong da gegraben und erschaffen haben…

250 km Tunnel wurden gegraben – und das über drei Etagen. Die Tarnung und das Versteck waren perfekt! Ruck zuck tauchten die Vietnamesen ab in ihren unzähligen unterirdischen Gängen und Räumen und waren damit für die Amerikaner wie vom Erdboden verschluckt. Dazu die fiesen mit Bambusspitzen vorbereiteten Fallen… Für Unkundige nicht sichtbar wurden sie zum tödlichen Verhängnis.

Als Besucher hat man auch die Möglichkeit, in den unterirdischen Gängen entlang zu gehen bzw. zu krabbeln… Wir wagten uns auch ein paar Meter in die Tiefe. Heiß ist es da unten… und Platzangst darf man definitiv NICHT haben! Zum Glück wurden die Gänge für Europäer und Amerikaner vergrößert, sonst wären wir wohl nicht so recht voran gekommen in den schmalen unterirdischen Gängen… 😏

Während wir durch die gesamte Anlage „wandeln“, hören wir aus der Ferne immer wieder Schüsse. Unglaublich: pro 1 $ kann man sich einen Schuss kaufen und damit in Richtung eines Hanges ballern – wohl gemerkt mit echter Munition.

Das Geballer erscheint uns sehr befremdlich, wird von anderen Besuchern aber hörbar intensiv genutzt.

Insgesamt gesehen war es absolut faszinierend, diesen umfangreichen Einblick in das unterirdische Leben der Vietcong bekommen zu haben, mit all den raffinierten Details – wie dem Anlegen der Luftschächte unter dem natürlichen Einsatz von Termiten, dem gefilterten Rauchabzug aus den unterirdischen Küchen, dem Ein- und Ausgang zum Wasser und und und…

Außer dem Geballer – alles sehr beeindruckend!

Am frühen Abend fahren wir zurück nach Saigon – wobei „fahren“ etwas übertrieben ist… Der Stau in die Stadt erscheint unendlich und wir benötigen für knapp 40 km etwas mehr als drei Stunden…

Somit bleibt uns nach Ankunft in unserem Hotel nicht mehr so viel Zeit fürs Eintauchen in die Stadt Saigon – zumal wir selbige morgen auch gleich morgens wieder verlasen werden… Aber wir kommen ja wieder 🙂 Nach unserer anstehenden Bootsfahrt auf dem Mekong sind wir „wieder“ für zwei Nächte in Saigon. Und dann werden wir versuchen, die Stadt kennenzulernen 😊

Wir freuen uns darauf, denn einen ersten kurzen Einblick durften wir bereits bei unserem abendlichen Besuch auf dem Streetfood-Market erleben…

HzG

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