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HIMSBERG ZUM GRUSS

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Schlagwort-Archiv: Resort

Regenwald, Teil 2: Taman Negara

21 Sonntag Jul 2019

Posted by Maike in Malaysia, Reisen

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Gibbon, Mutiara, Night walk, Regenwald, Resort, Taman Negara, Tarantula, Viper

Gleich morgens um 8 Uhr fahren wir mit dem ersten Boot zurück zum Festland. Die Fahrt macht Spaß 😊 In erster Linie freue ich mich darüber, dass es nicht regnet – aber auch sonst macht die Fahrt Spaß. Wir rauschen spritzend über das Meer, die Luft ist angenehm, die Stimmung mit dem Licht schon fast romantisch.

Wieder auf dem Festland finden wir irgendwann unseren Fahrer, der uns in einer fast 7-stündigen Autofahrt zum Öko-Tourismus-Resort „Mutiara Taman Negara“ bringt. In Kuala Tahan endet unsere Autofahrt und wir setzen mit einem kleinen Boot auf die andere Flussseite über. Oooooh, hier gefällt es mir!!! 😍

Unten der Fluss, oben am Rande des Dschungels gelegen – unser Resort. Etliche kleine Hüttchen verteilen sich über ein große Fläche, gleich dahinter beginnt der Dschungel, den man auf angelegten – leicht erhabenen – Pfaden begehen kann: auf eigene Faust, aber auch geführt.

Wir machen heute Abend einen geführten „Night Walk“ in kleiner 5-köpfiger Gruppe – MIT einem Guide. Ohne darf man hier nachts wohl auch nicht einfach so umher gehen. Oder – wenn doch – so würde ich es niemandem empfehlen!! Der Guide zeigt uns etliches Krabbelgetier… irgendwelche Raupen, Spinnen, riesige Ameisen, eine giftige Schlange und diverse andere hüpfende und kriechende Tierchen. Richtig abschreckend fand ich eine Riesenspinne, die sich oben im Baum sitzend befand und von der er uns sagte, dass sie „Little bird eating Tarantula“ hieße… Ich möchte keine „Spinne“ über mir wissen, die kleine Vögel frisst!! Die Spinne auf dem Bild ist eine Huntsmen Spinne. Auch nicht gerade ungiftig… Dazu ein aus dem Versteck gelockter Skorpion, eine Viper und eine hochgiftiger „Raupe“, deren Namen ich vergessen habe.

Da wir nur einen Bruchteil der im Dschungel lebenden kleinen Tierchen entdeckt haben, bin ich froh, dass unser Hüttchen nicht direkt im Dschungel steht und dass wir hier über Stege gehen und nicht direkt auf dem natürlichen Boden!! Auch habe ich mich während dieses Night Walks entschlossen, hier keinen Baum, Ast, Strauch o.ä. freiwillig berühren zu wollen…. Unabhängig davon war es unglaublich spannend, diesen nächtlichen Spaziergang durch den Regenwald zu machen. Dazu all die vielen Geräusche… sehr eindrucksvoll! Aber auch unheimlich…

Nach dem Frühstück treffen wir uns erneut mit dem Guide und unserem Grüppchen vom Vortag. Leider erfahren wir gleich zu Beginn, dass der eigentlich mit eingeplante „Canopy Walkway“ – ein über 400 m länger Hängebrückenpfad – derzeit aufgrund von Wartungsarbeiten geschlossen ist. Sehr schade!! So bleibt es aber immerhin bei einer wunderbaren und sehr schweißtreibenden Wanderung zum „Bukit Terisek“ – einem Hügel / Berg, von dem man schön in die Ferne blicken kann. Ein ewig langer Treppenweg führt uns – und alle anderen „tausendmillionen“ Besucher – nach oben und wieder hinab. Trotz der vielen Besuchergrüppchen gehen wir teilweise – gefühlt – ganz „alleine“ durch den Regenwald. Umgeben nur von den vielfältigen Geräuschen der Tiere aus dem Regenwald… Zikaden, Vögel, Gibbons…

Dazu diese unglaublich ineinander verschlungenen Pflanzen, riesige Bäume, Lianen, sattes Grün und einige bläulich schimmernde Blätter, beeindruckendes Wurzelwerk, Blätter, Blüten und Stämme. Schön!

Ein toller Ort zum Wohlfühlen und Entspannen – mitten in der Natur und trotzdem komfortabel, abwechslungsreich und spannend. Nachmittags laufen übrigens auch gerne mal ein paar Wildschweine und Pseudo-Krokodile durch das Resort. Affen sind ganztägig anzutreffen 😊

HzG 👋🏼

Übrigens: Raucher sollten hier lieber keinen Urlaub machen… Die Strafen fürs Rauchen erscheinen mir recht hoch 😳

Belum Rainforest

16 Dienstag Jul 2019

Posted by Maike in Malaysia, Reisen

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Schlagwörter

Belum Rainforest, Boot, Elefanten, Resort, salt licks, Ureinwohner, Wasserfall

Am Ufer eines Sees, am Hang gelegen, liegt unser Hotel am Rande des Belum Nationalparks. Die Sonne scheint, das Restaurant ist offen zum See gelegen und wir genießen an diesem Nachmittag noch den Charme unseres Infinitypools – Entspannung pur!

(Dass hinter dem Resort eine fette Straße verläuft, muss ich ja jetzt nicht unbedingt erwähnen… – aber man muss ja auch irgendwie zum Hotel hin- und wieder wegkommen.)

Der Pool, die Frösche, die Äffchen, das Wildschweinchen – das ist schon alles sehr idyllisch.

Für den nächsten Tag ist eine Bootstour geplant – eine „Erkundungstour“ im Royal Belum Nationalpark. Zusammen mit einer fünfköpfigen holländischen Familie (mit denen wir schon in Melaka die Radtour gemacht haben) saßen wir nun im Boot und sollten abstimmen, ob wir lieber zu den Elefantenplätzen oder dem Wasserfall wollten. Letzter sei jedoch sehr schwer zu erreichen und mit einem mindestens einstündigen „Trekking“ hin und noch mal eine Stunde zurück verbunden. Zudem glaubt der Guide, dass es aufgrund der Hitze vermutlich sehr anstrengend für uns werden würde… Jaja, wir haben verstanden – wir nehmen die Elefantenplätze…

Doch zunächst – so steht es in unserer Reisebeschreibung – „machen wir uns auf die Suche nach Rafflesia, die nicht nur durch ihre Größe sondern auch durch ihren unangenehmen Geruch beeindruckt“. Mit unserem flotten Boot gehts quer über den großen und verschlungenen See.

„Suchen“ mussten wir die Rafflesia-Pflanze allerdings nicht wirklich. In weiter Ferne sahen wir schon 2-4 Boote am Ufer liegen.. Von dort führte ein mit einem kräftigen Seil gesicherter Weg den Hang hinauf. Es folgte ein fettes Rafflesia-Hinweisschild und nach weiteren 5 Minuten bergauf „fanden“ wir Rafflesia – zum Glück ohne Geruch, aber auch ohne Blüte. Es sei sehr selten, Rafflesia in voller Blüte zu sehen – so dass wir damit auch nicht gerechnet haben.

Wieder im Boot ging es laaaaaaaange über den See, bis zu unserem nächsten kurzen Stopp: den Elefantenplätzen… gemeint sind die „salt licks“. Plätze, zu denen die Elefanten kommen, um mit ihren Stoßzähnen in der Erde zu graben und die dortigen Mineralien zu sich zu nehmen. Wir fanden große Löcher / Aushöhlungen in der Erde und jede Menge Elefanten-Pup, wie die Holländer „es“ benannten.

Zudem berichtete der Guide von den 13? 14? 15? (ich habe es vergessen) Tigern, die hier leben würden… Wir bräuchten uns allerdings keine Gedanken machen, dass plötzlich ein Tiger gesprungen kommt… Ein Tiger würde sich erst mit einem deutlichen Knurren ankündigen. Na dann bin ich ja beruhigt… 😳

Zum Glück waren wir nach ca. einer knappen halben Stunde wieder im Boot und somit in Sicherheit – sofern es da tatsächlich noch Tiger geben sollte…

Nach einer weiteren sehr laaaaaaangen Bootsfahrt erreichen wir schließlich ein Dorf der „Ureinwohner“. UNS erreicht wiederum der Regen, der sich schon seit einiger Zeit am Himmel ankündigte. Dass Dorf besteht auf ein paar Häuschen für die Bewohner und einer Hütte für Gäste. In selbiger dürfen wir Platz nehmen, um dort unser Mittagessen einzunehmen. Gemütlich. 😊👍🏼

Mittlerweile regnet es in Strömen, unser Guide lacht und sagt „welcome to the rainforest“ und bittet uns, wieder im Boot Platz zu nehmen. Da haben wir ihn nun also doch noch – den Wasserfall… Es ist deutlich kühler geworden und bei einer Geschwindigkeit von gut 30 km/h merkt man die fetten Regentropfen SEHR deutlich auf der Haut. Nach einer guten Stunde Fahrt kommen wir patschnass (und ich auch durchgefroren) im Hotel an. Heiße Dusche, ein Tee – dann ist die Welt wieder in Ordnung. Und morgen gehts auf die Insel 😍

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