Schlagwörter
Casa de la Trova, Cocktail, Festung, Fidel Castro, Kaserne, La Cobre, Palares, Paul McCartney, Revolution, Rum, Rum-Museum, Santiago de Cuba
Unser Hotel, das Casa Granda, befindet sich gleich vis-à-vis von der großen Kathedrale des Ortes. Die Glocken läuten übrigens tags und nachts…
Auf der anderen Seite – schräg gegenüber vom Hotel – befindet sich das berühmte „Casa de la Trova“ – die „Wiege der kubanischen Musik“… Abendliche Konzerte laden zum Tanzen und Verweilen ein. Die Gruppen spielen bis ca. 1 Uhr nachts…
💤
Ich denke, ihr versteht, dass ich schon mal besser geschlafen habe?! Aber egal – ich mag Kirchen und ihre Glocken und ich mag Musik zum Einschlafen… – Auch wenn ich hier erst danach einschlafen konnte, da die Lautstärke nicht wirklich zum Einschlafen bestimmt war…
Aber schön war die Musik in jedem Fall und ich freue mich schon auf den Abend, wenn wir live vor Ort sein werden. 🤩
Wir haben gestern gelernt, dass man hier auf Kuba nie weiß, wann man was bekommt und so sind wir sehr gespannt, was es heute zum Frühstück gibt. Seht selbst. 😊

Bei dem weißen Klecks handelt es sich übrigens um Mayonnaise… 😂
Danach gab es aber auch noch ein Omelett und zudem SEHR leckeren Kaffee. Ein guter Start in den Tag – in der „Stadt der Helden“.
Santiago de Cuba – so sagt es unsere Reisebeschreibung – sei nicht nur „der Inbegriff des kubanischen Lebensgefühls“ – und dazu gehört auch wiedermal der Rum -, sondern auch / oder insbesondere „bekannt für ihre Helden, Revolutionäre und ihre Kultur.“
Und so fahren wir zunächst zur Moncada-Kaserne – zum damaligen Ausgangspunkt der kubanischen Revolution – am 26.07.1953 – gegen das Batista Regime. Damals wollte der noch junge Fidel Castro mit „seinen Leuten“ die Kaserne stürmen, was jedoch scheiterte.

Das Streben nach Unabhängigkeit wird auch noch mal am Revolutionsplatz von Santiago de Cuba deutlich: ein Freiheitskämpfer auf dem Pferd, nach oben gerichtete Stahlspitzen / Macheten…

Heute steht „Geschichte und Kultur pur“ auf dem Programm…
Und so besichtigen wir im Anschluss die heilige Pilgerkirche „Basilica der Cobre“ – mit der in gelb gekleideten Heiligenfigur.
Gläubige „Besucher“ sind entsprechend in gelb gekleidet und bringen überwiegend Sonnenblumen mit, die sie im Altarbereich niederlegen.

Auch der Blick von der Kirche ins Umland ist schön: der Blick in die Weite – bei strahlendem Sonnenschein – und auf die ehemaligen Kupferminen.

Weiter geht’s zum Castillo El Morro. Die Festung thront auf einem Hügel… Wow – welch großartiger Blick in die Ferne, aufs Meer…

Gleich neben der Festung essen wir zum Mittag – ebenfalls mit einem großartigen Blick: aufs glitzernde Meer und auf zwei Tänzer, die gerade einen Videoclip drehen. Beides schön, anzusehen…

Nach dem Mittagessen bleibt es entspannt…
Wir besuchen ein Rum“museum“ – erster Rummeister: Herr Bacardi… Hier wird der heutige Rum „Santiago de Cuba“ hergestellt, von dem wir auch ein Schlückchen probieren dürfen. Rum pur ist nach wie vor nicht meins… – aber die Cocktails schmecken… 😉

Abends sind wir zu Gast in einem sogenannten „Paladares“ (übersetzt: Gaumen) — einer Art Privatrestaurant. Super!!!
Unscheinbar mitten in einem Wohngebiet hält unser Reisebus und wir gehen allesamt durch die Wohnung der Familie in die obere Etage, um dort an einer langen Tafel zu speisen. Ein tolles Konzept: die Familie bekommt wertvolle Euro, wir haben einen tollen Abend – und woher die Familie all die Lebensmittel hat, bleibt einfach mal ein Geheimnis.
Wir werden mit einem Drei-Gänge-Menü verwohnt und die Stille beim Essen spiegelt vermutlich die Zufriedenheit aller Gäste wider.

Nach dem Abendessen gibt es einen Kaffee, dessen Zubereitung bis ins Detail zelebriert wird: Kaffeebohnen rösten, mahlen etc.
Ein schönes Schauspiel und ein noch viel besserer Kaffee.

Dazu gibt es – wie mittlerweile fast immer – Rum. 🤷🏻♀️
Heute aus ganz besonderen Trinkgefäßen.

Und als wäre das alles nicht schon Highlight genug, geht es im Anschluss – gegenüber von unserem Hotel – noch ins berühmte „Casa de la Trova“.

Tolle Live-Musik, tolle Atmosphäre, tanzende Cubaner – großartig. Ich wünschte, man könnte die Stimmung einfangen…

Mit kubanischen Rhythmen in den Ohren geht der Tag nun zu Ende…
HzG 💃





