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HIMSBERG ZUM GRUSS

HIMSBERG ZUM GRUSS

Schlagwort-Archiv: Vulkan

Froh zu sein bedarf es wenig

03 Mittwoch Jan 2024

Posted by Maike in Kanarische Inseln, Reisen, Spanien, Teneriffa

≈ 4 Kommentare

Schlagwörter

froh sein, Kakteen, Montaña Bilma, Sonne, Teide, Urlaub, Vulkan, Wandern

… „und wer froh ist, ist ein König“ – oder eine Königin. 👑

Nein, ich bin nicht übermütig geworden – aber die Glöckchen, die gestern Abend noch „Jingle Bells“ spielten, spielen heute tatsächlich „Froh zu sein bedarf es wenig“. 🥰 Mein Reden!

Ich bin wieder mit dem Bus nach Santiago der Teide gefahren, um von hier eine kleine Wanderung um einen kleinen Vulkankegel zu machen – den Montaña Bilma.
Gleich hinter der Bushaltestelle zweigt der Weg Richtung Montaña Bilma ab und nur einige Meter weiter geht es links ins „Wandergebiet“.

Ein gut markierter Wanderweg führt mich nun leicht bergauf Richtung Vulkankegel. Oh, es ist ein so schöner Weg und niemand scheint hier unterwegs zu sein. Rechts und links vom Weg raschelt es ordentlich im „Gebüsch“, wenn die Echsen vernehmen, dass jemand kommt, um sich schnell zu verstecken.

Und während ich hier so gehe, rundum zufrieden bin, höre ich in der „Ferne“ die Glocken, wie sie besagtes Lied spielen. Der Ohrwurm ist gesichert und mein Glücklichsein auch. 🥰🙏🏼

Schaut nur, wie schön es hier ist!!

So viele Kakteen am Wegesrand und so viel zu sehen. 😍

Sogar der Teide ist in der Ferne zu sehen. 😍

Es erstaunt mich, dass hier fast niemand unterwegs ist. Dabei ist es hier so abwechslungsreich und schön!
Etwa auf Höhe des Vulkankegels wechselt die Wegbeschaffenheit wieder – und zwar ziemlich abrupt. Unglaublich viel Lavagestein ist zu sehen und man geht über dieses bröselige Gestein – sehr eindrucksvoll.

Und kurz dahinter wieder dieser großartige Blick auf La Gomera – und überhaupt. 🥰

Froh zu sein bedarf es wenig!! 🙏🏼

https://www.komoot.de/tour/1406807418?ref=itd

Berg oder Küste…

02 Dienstag Jan 2024

Posted by Maike in Kanarische Inseln, Reisen, Spanien, Teneriffa

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Schlagwörter

Handtücher auf den Liegen, Küstenweg, Pauschalurlaub, Pool, Salzwasser-Pool, Sonne, Strand, Teneriffa, Vulkan

… das ist die heutige Frage – und ich entscheide mich zunächst für den Pool. 😂🤷🏻‍♀️

Aber nur aus logistischen Gründen. ☝🏼
Es ist wirklich gruselig, WIE schnell und wie penetrant hier die Sonnenliegen belegt sind und belegt bleiben. Ein großer und nerviger Nachteil am Pauschalurlaub. Ich frage mich, wann die Menschen hier bereits aufstehen, um die Liegen zu blockieren, die Handtücher mit Klammern befestigen, die Liegen zusammenklappen… Oft muss ich erst sehr genau hinschauen, um festzustellen, dass die Liegen bereits blockiert sind. Das läuft hier sehr „professionell“ ab… 🙄 🧐


Wenn ich nachmittags zurück ins Hotel komme, habe ich keine Chance auf eine „nette“ Liege… Aber dort mal zu liegen, gehört ja auch irgendwie mal zum Urlaub… 😂😎
Also hole ich heute zum Gegenschlag aus. Schließlich zählt auch die „Stärke“ in diesem Jahr zu den Begriffen / Eigenschaften, die mich begleiten sollen… 💪 Und los.
(Alternativ hätte sich auch der Frosch mal nützlich machen können – aber ich mag ihn nach wie vor nicht aus dem Zimmer lassen. 🙈)

Erfolgreich – wenn auch nicht so professionell – ergattere ich mir eine Liege am Pool und genieße es, den Vormittag im und am Pool zu verbringen. Ein wenig lesen, die Äuglein schließen, im Wasser abkühlen, Blog schreiben… Hier lässt es sich aushalten.


Für viele Menschen ist DAS Urlaub. Für mich auch – aber dann reicht es nach einem halben Tag auch häufig schon.

Da sich in den Bergen bereits einige Wolken versammeln, entscheide ich mich heute dann doch für die Küste und gehe wieder in Richtung Süden – immer an der Küste entlang. So weit, wie ich komme…

Ich passiere unglaublich viele Hotels, Ferienanlagen, luxuriöse Bungalows – komme aber auch an etlichen Ruinen vorbei und sehe, dass an einigen Orten scheinbar noch größere Vorhaben warten…
An dieser Stelle zeigt sich der Gegensatz besonders:


Mich beeindrucken während meines Weges immer wieder die vielen skurrilen Gebilde der versteinerten Vulkanschlacke – und die kleinen Badestellen, die zum einen natürlich entstanden sind, aber auch menschlich erweitert wurden.

Und überhaupt – schön ist es hier! 🥰


Neben den natürlichen Fels-Badestellen gibt es auch wieder den einen oder anderen Strand, aber ich denke, da würde ich lieber in einem natürlichen Pool baden wollen.

Ich hätte wohl noch eine ganze Weile einfach so an der Küste entlang gehen können…

Aber irgendwann ging es einfach nicht weiter. 🤷🏻‍♀️ Schade!

Es war ein schöner und abwechslungsreicher Küstenweg, der hier bei Komoot noch einmal genauer zu sehen ist.

https://www.komoot.de/tour/1406204583?ref=itd

Und am Abend? „Noche Latina“… 🍹



Der Ijen – Schwefelträger, Dampf und blaue Flammen

06 Donnerstag Jul 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Abbau, blaue Flammen, Gasmaske, Ijen, Java, Jeep, Schwefel, Schwefelträger, Sonnenaufgang, Taschenlampe, Vulkan

Wir hätten Abenteuer gebucht und keinen Urlaub – das erklärt uns unser Guide, als wir um Mitternacht (!!) abgeholt werden, um zum Ijen-Massiv zu fahren. Welch motivierende Ansage… 😳

Wir fahren zunächst eine gute Stunde mit dem Jeep – auf ca. 1850 Höhenmeter. Dort angekommen, erklärt man uns, dass wir nun noch ca. eine Stunde im Fahrzeug schlafen könnten, da das Eingangstor zur Vulkanbesteigung erst um 2h öffne… Wir verkneifen uns die Frage, warum wir dann nicht eine Stunde später losgefahren sind und schlummern noch ein wenig vor uns hin.

Bevor es dann konkret losgeht, bekommen wir jeder noch eine Gasmaske, die man bei Befarf komplett über den ganzen Kopf ziehen muss. Unser Guide ist sehr stolz darauf, da die Maske auch die Augen schütze… Wir packen das schwere Teil ein und machen uns auf den Weg. Knapp 3,5 km sind zu bewältigen – mit einem Höhenanstieg von gut 500m. Das heißt, der Weg ist zum Teil sehr steil…

Oben angekommen sehen wir erstmal nicht soo viel… viele Menschen und ansonsten nur Dunkelheit und Taschenlampenlichter. In der Tiefe sehen wir dann die sehr seltenen und ersehnten „blauen Flammen“, die entstehen, wenn brennende Schwegelgase austreten, an der Oberfläche mit Sauerstoff reagieren und sich entsprechend entzünden:  der eine von zwei Gründen für unsere Reise zum Ijen  😊 –  die blauen Flammen…

Zudem sehen wir aber auch nach und nach den weiten Weg nach unten – in Richtung Flammen und zum Ort des Schwefelabbaus – der sich durch die einzelnen Taschenlampenlichter der vielen Menschen bildet. Und wir sehen den (fast bedrohlichen) weißen Schwefelrauch, der zum Himmel steigt… Dieser Rauch ist auch der Grund für das Tragen der Gasmasken. Noch oben stehend (und nach unten blickend) weht ein heftiger Wind und unser Guide erklärt uns, dass es gut sei, wenn so ein starker Wind wehe und der Rauch zur Seite geweht werde… Das hoffe ich!

Der Weg nach unten ist in meinen Augen nicht ganz ungefährlich – das merke ich bei jedem Schritt, den ich versuche, mir mit der Taschenlampe zu erleuchten… wir steigen über Schotter und über etliche Steine, Platten und zwischen kleinen Felsplatten hinab. Zwischendurch ertönt das eine oder andere Mal der Ruf, dass ein Schwefelträger komme und man den Weg – wie auch immer auf dem engen Pfad in der Dunkelheit – frei machen möge, damit die Schwefelträger vorbei können. Die Schwefelträger – das ist der andere Grund weshalb wir hier sind. Am Ijen wird viel Schwefel abgebaut und dieser wird von den Schwefelträgern in Körben auf den Schultern nach oben getragen. Die Körbe wiegen insgesamt bis zu 100kg und sind mit fetten Schwefelblöcken beladen. Wahnsinn! Zudem gehen die Träger in FlipFlops den Weg entlang…


Was für eine Arbeit: erst der Abbau des Schwefels in den giftigen Dämpfen und dann der anstrengende Abtransport der Schwefelblöcke.  😳

Unten – in der Nähe der blauen Flammen und dicht am Schwefel – qualmt es extrem und wir haben wiedermal großes Glück  🍀  Der Wind steht tatsächlich so günstig, dass wir keine Gasmaske benötigen. Einmal drehte der Wind kurz und ich testete mal die Maske… 😳 Hilfe – damit hätte ich nie und nimmer den Abhang runter gehen wollen bzw. können. 😨

Wieder oben am Kraterrand stehend warten wir auf  den Sonnenaufgang, damit wir endlich den riesigen Kratersee des Ijens zu Gesicht bekommen…

Und dann zeigt er sich:


Auch hier am Ijen sind wir schwer beeindruckt von den Naturgewalten – und von der harten und gefährlichen Arbeit der Schwefelträger!!

Diesem Link folgend: http://www.vulkane.net/vulkane/kawah-ijen/kawah-ijen.html könnt ihr noch mehr über den Ijen erfahren und auch die blauen Flammen sehen 👍🏼

Auf dem Rückweg genießen wir weitere schöne Ausblicke, bevor wir wieder am Ausgangspunkt ankommen.

Und nun…. nun gehts weiter nach Bali  😎👍🏼👏🏼😍

HzG

Java – Insel der Vulkane

03 Montag Jul 2017

Posted by Maike in Indonesien, Java, Reisen

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Blumenmarkt, Bromo, Jeep, Malang, Vogelmarkt, Vulkan

Mittlerweile sind wir in Malang, in Ost-Java, angekommen und hatten zuvor einen recht langen Fahrtag hinter uns. Während der Fahrt schlafen wir zwar auch erstaunlich oft ein, aber, wenn nicht, steigt die Herzfrequenz immer wieder rasant an, denn die Überholmanöver sämtlicher Verkehrsteilnehmer bringen mich immer wieder in Wallung  🙈

Daneben ist es aber auch interessant, sich das Treiben neben der Straße anzuschauen: die Menschen, die den Reis ernten, die Geld sammeln für den Bau irgendeiner Moschee oder für sich selbst, die vielen Verkäufer von Snacks und Getränken, Werkstätten, Shops, Obst- und Gemüsestände und und und…

Unser Tag in Malang beginnt ebenfalls erfreulich interessant. Wir starten mit einem Gang über den Blumen- und Vogelmarkt von Malang. Während ich natürlich schon mal einen Blumenmarkt gesehen habe, begeistert mich der Vogelmarkt umso mehr!! So viele Vögel singen und hocken hier in etlichen Käfigen – in allen möglichen Farben. Dazu ein paar extra Stände für das richtige Vogelfutter – mal in Trockenform, mal lebendig…  😳

Zudem gibt es neben den Vögeln auch ein paar Käfige mit Katzen und ein paar wenige Käfige mit Mäusen. Es macht Spaß, über den Markt zu bummeln und zu schauen, was es hier alles gibt.

Mit unserem Fahrer gehts noch knapp eine Stunde weiter, bevor wir in einen offenen Jeep umsteigen, um in die Region des Vulkans Bromo zu fahren.


Unterwegs werden wir erneut „rausgeschmissen“, um uns wieder einen Wasserfall – fernab der Straße und verbunden mit einer ordentlichen Höhendifferenz – anzuschauen. “ Go and come back“ – ja, das machen wir  👍🏼

Der Wasserfall ist mächtig. Höher, lauter und feuchter als der Wasserfall zuvor – und hier, am Rainbow-Wasserfall, ohne die picknickenden Menschen am Weges- bzw. Flussrand. 

Wir fahren weiter durch eine wunderbare Landschaft!!! Und – in der Krater-Vulkanlandschaft angekommen, teilt uns unser Jeepfahrer irgendwann wieder mit, was wir zu tun haben  😀  „You go out, walking“  –  haha, es ist einfach wunderbar, so unvorbereitet in irgendeinen Jeep zu steigen bzw. auszusteigen und einfach im Moment zu sein.

Es ist großartig!!! Seht selbst:


Und hier wissen wir noch nicht, dass DAS erst der Anfang ist…

Alles, was folgt, braucht einen eigenen Eintrag… Der Bromo und die anderen Vulkane – ich habe selten etwas SO beeindruckendes gesehen!!

Fortsetzung folgt  😉

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