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Für unsere Weitefahrt nach Ubud hat sich der Himmel in dunkle Regenwolken verhüllt  😔

Mehrere Zwischenstops an verschiedenen „Highlights“ stehen heute auf dem Programm und ich bin mir morgens noch nicht sicher, wie schön ich das wohl alles bei Regen finden werde…

Aber meine Sorgen bzw. Gedanken waren unbegründet  😇.  Jemand meint es richtig gut mit uns…  Egal an welchem Ort und zu welcher Zeit wir heute aus dem Auto gelassen werden: es ist zu genau dem Zeitpunkt immer trocken – wenn auch grau in grau…  So können wir uns viele schöne „Sachen“ anschauen, bevor wir dann am Nachmittag in Ubud ankommen.

Dann war allerdings auch „Land unter“ angesagt!! Es schüttet aus allen Kübeln… Im Hotel sagte man uns, dass es bereits seit 4 Tagen regne… ohje… Und wir sollen am nächsten Tag eine Radtour machen…

Meine Hoffnung besteht darin, dass das Wetter ja irgendwann mal wieder besser werden muss, wenn es bereits so lange regnet  😏

Und so soll es auch sein!!! Unglaublich  😎 

Bei noch bedecktem Himmel starten wir morgens, indem wir zusammen mit 10 anderen Personen nach und nach aus den Hotels abgeholt werden und mit einem Bus in die Region des Vulkans Batur gebracht werden. An einem schönen Aussichtspunkt angekommen, genießen wir nicht nur ein zweites kleines Frühstück, sondern nach und nach auch einen tollen Blick auf den Vulkansee und den Vulkan Batur. Man kann die Wolken dabei beobachten, wie sich bemühen, den Weg für die Sonne freizugeben.

Bevor unsere Radtour beginnt, fahren wir jedoch nochmal ein ganzes Stückchen mit dem Bus, so dass ich mich schon frage, ob wir in der richtigen (Fahrrad?)Gruppe gelandet sind…

Aber das sind wir, denn irgendwann teilt uns unser Guide mit, dass wir nun auf die Räder steigen werden. Alles ist bestens organisiert. Es stehen ausreichend Fahrräder zur Verfügung, so dass man sich das geeigneteste Rad aussuchen kann. Jedes Rad ist zudem mit einer Wasserflasche ausgestattet und auch der wichtige Helm fehlt nicht. Ich erspare euch jetzt eine genauere Beschreibung vom Geruch des Helmes, der in der letzten Zeit vermutlich viel Feuchtigkeit abbekommen hat…

An der Spitze fährt der Guide, ganz zum Schluss noch eine weitere Begleitung und immer in der Nähe der Begleitbus, so dass man noch nicht einmal seinen Rucksack o.ä. tragen muss. Auch Regenponchos sind immer in greifbarer Nähe…

Das entspannteste an dieser Radtour ist: es geht fast ausnahmslos bergab – über eine Strecke von fast 25 km. Haha – was für ein Spaß. Und das bei SONNENSCHEIN!!!  Ich kann unser Glück kaum fassen.

Unterwegs machen wir mehrere Stopps. Den ersten bei einer Familie, um ein paar Infos über die Art des Wohnens, Lebens und Sterbens zu bekommen. Sehr interessant. Für einen aus unserer Gruppe kam der Stopp jedoch wohl zu plötzlich, denn er kam vom Weg ab und fuhr direkt in einen Holzstapel… Zum Glück haben sich Aufschrei und Aufprall schlimmer angehört als es letztendlich war. Dem jungen Mann ist nichts passiert und er konnte problemlos weiterradeln.

Der nächste Halt findet mehr oder weniger direkt im Reisfeld statt. Super. Ich sagte bereits Tage zuvor, dass ich gerne noch ein paar Bilder von der Reisernte hätte – und schon stehe ich mitten drin  😊  Barfuß dürfen wir ins Feld gehen, stecken knöcheltief im Schlamm und können bei der Ernte helfen. Toll – ein schönes Erlebnis. Und mein gewünschtes Foto habe ich somit auch bekommen.

Zuletzt halten wir noch an einem heiligen Baum, der so wunderbar und riesig gewachsen ist, dass man sogar durch ihn hindurch gehen kann.

Leider endet die Tour bereits nach gut 2,5 Stunden und schließt mit einem leckeren Mittagessen in schöner Umgebung ab.

Es war eine rundum schöne Radtour, die nicht nur durch eine schöne Landschaft führte, sondern auch die vielen hübschen Häuser, Werkstätten und Tempel am Wegesrand haben mich sehr beeindruckt. Schön, schön, schön.

Und ebenso schön: der Regen blieb bis zum Abend aus, so dass wir zunächst im Pool baden und dann auch noch zu Fuß in die Stadt gehen konnten.

Erst abends, im Hotel, fing es wieder an zu regnen. Unsere morgige / nächtliche Wanderung an den Kraterrand des Mount Batur haben wir abgesagt. Der Himmel ist zu „bedeckt“, die Wege sind zu schlammig…

Morgen machen wir uns einen schönen Tag in Ubud.

Himsberg zum Gruß und gute Nacht  😴

Nachtrag für Heike:

Liebe Heike, heute begegnete uns unterwegs diese Spinne… 


Ich möchte dich damit wahrlich NICHT ärgern, aber vielleicht machen dir beim Anblick DIESER Spinne unsere kleinen Kellerspinnen gar nichts mehr aus?! LG