Schlagwörter
Gibbon, Mutiara, Night walk, Regenwald, Resort, Taman Negara, Tarantula, Viper
Gleich morgens um 8 Uhr fahren wir mit dem ersten Boot zurück zum Festland. Die Fahrt macht Spaß 😊 In erster Linie freue ich mich darüber, dass es nicht regnet – aber auch sonst macht die Fahrt Spaß. Wir rauschen spritzend über das Meer, die Luft ist angenehm, die Stimmung mit dem Licht schon fast romantisch.

Wieder auf dem Festland finden wir irgendwann unseren Fahrer, der uns in einer fast 7-stündigen Autofahrt zum Öko-Tourismus-Resort „Mutiara Taman Negara“ bringt. In Kuala Tahan endet unsere Autofahrt und wir setzen mit einem kleinen Boot auf die andere Flussseite über. Oooooh, hier gefällt es mir!!! 😍
Unten der Fluss, oben am Rande des Dschungels gelegen – unser Resort. Etliche kleine Hüttchen verteilen sich über ein große Fläche, gleich dahinter beginnt der Dschungel, den man auf angelegten – leicht erhabenen – Pfaden begehen kann: auf eigene Faust, aber auch geführt.

Wir machen heute Abend einen geführten „Night Walk“ in kleiner 5-köpfiger Gruppe – MIT einem Guide. Ohne darf man hier nachts wohl auch nicht einfach so umher gehen. Oder – wenn doch – so würde ich es niemandem empfehlen!! Der Guide zeigt uns etliches Krabbelgetier… irgendwelche Raupen, Spinnen, riesige Ameisen, eine giftige Schlange und diverse andere hüpfende und kriechende Tierchen. Richtig abschreckend fand ich eine Riesenspinne, die sich oben im Baum sitzend befand und von der er uns sagte, dass sie „Little bird eating Tarantula“ hieße… Ich möchte keine „Spinne“ über mir wissen, die kleine Vögel frisst!! Die Spinne auf dem Bild ist eine Huntsmen Spinne. Auch nicht gerade ungiftig… Dazu ein aus dem Versteck gelockter Skorpion, eine Viper und eine hochgiftiger „Raupe“, deren Namen ich vergessen habe.

Da wir nur einen Bruchteil der im Dschungel lebenden kleinen Tierchen entdeckt haben, bin ich froh, dass unser Hüttchen nicht direkt im Dschungel steht und dass wir hier über Stege gehen und nicht direkt auf dem natürlichen Boden!! Auch habe ich mich während dieses Night Walks entschlossen, hier keinen Baum, Ast, Strauch o.ä. freiwillig berühren zu wollen…. Unabhängig davon war es unglaublich spannend, diesen nächtlichen Spaziergang durch den Regenwald zu machen. Dazu all die vielen Geräusche… sehr eindrucksvoll! Aber auch unheimlich…
Nach dem Frühstück treffen wir uns erneut mit dem Guide und unserem Grüppchen vom Vortag. Leider erfahren wir gleich zu Beginn, dass der eigentlich mit eingeplante „Canopy Walkway“ – ein über 400 m länger Hängebrückenpfad – derzeit aufgrund von Wartungsarbeiten geschlossen ist. Sehr schade!! So bleibt es aber immerhin bei einer wunderbaren und sehr schweißtreibenden Wanderung zum „Bukit Terisek“ – einem Hügel / Berg, von dem man schön in die Ferne blicken kann. Ein ewig langer Treppenweg führt uns – und alle anderen „tausendmillionen“ Besucher – nach oben und wieder hinab. Trotz der vielen Besuchergrüppchen gehen wir teilweise – gefühlt – ganz „alleine“ durch den Regenwald. Umgeben nur von den vielfältigen Geräuschen der Tiere aus dem Regenwald… Zikaden, Vögel, Gibbons…
Dazu diese unglaublich ineinander verschlungenen Pflanzen, riesige Bäume, Lianen, sattes Grün und einige bläulich schimmernde Blätter, beeindruckendes Wurzelwerk, Blätter, Blüten und Stämme. Schön!

Ein toller Ort zum Wohlfühlen und Entspannen – mitten in der Natur und trotzdem komfortabel, abwechslungsreich und spannend. Nachmittags laufen übrigens auch gerne mal ein paar Wildschweine und Pseudo-Krokodile durch das Resort. Affen sind ganztägig anzutreffen 😊
HzG 👋🏼
Übrigens: Raucher sollten hier lieber keinen Urlaub machen… Die Strafen fürs Rauchen erscheinen mir recht hoch 😳

Habe mit großer Freude festgestellt, dass du wieder einen Bericht schreibst. Das ist klasse! Ich lese das zu gerne! Viel Information, tolle Eindrücke und dein spezieller Humor! Bitte mehr! 🙂
Vielen Dank, liebe Heike! Wie nett von dir, dass du das so sagst 😊
Würde gerne noch mehr berichten, aber die Reise ist fast zu Ende…
Aber eine nächste Reise folgt bestimmt.
Viele liebe Grüße „nach Hause“, Maike