Der Edersee bei Niedrigwasser…

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…bringt Interessantes zum Vorschein!

Die Überreste ehemaliger Dörfer – wie bspw. die noch sehr gut erhaltene Ederbrücke bei Asel – werden sichtbar und sind sogar noch passierbar. Beim „normalen“ Wasserstand des Edersees ist davon nichts mehr zu sehen.

Zum Glück verschwinden mit dem Wasseranstieg dann auch wieder die unzähligen trockenen, kleinen, hartnäckigen, piekenden Dinger der Pflanzen, durch die wir eine ganze Weile gehen mussten. Keine Ahnung, wie die Pflanzen heißen, aber noch Wochen danach sind Piekreste in meiner Hose zu finden…

Und dennoch – der Edersee bei Niedrigwasser ist auf jeden Fall spannend und sehr sehr sehenswert! 🙂

HzG

„Der große Zanskartrek“

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Himsberg zum Gruß 🙂

Ich bin wieder wohlbehalten zurück – von einer großartigen und eindrucksvollen Reise!

Es ist schwer zu sagen, was mich während der Reise am stärksten beeindruckt hat…

Waren es die unzähligen schönen bunten Blumen in der kargen Gebirgslandschaft? Die Weite, die Berge, die Schluchten? Die Menschen vor Ort, die dort ihren Alltag leben? Die Klöster mit ihren Mönchen? Die buddhistische Lebensweise?
Der gefräßige Schneeleopard war es jedenfalls nicht – auch wenn es mich sehr beeindruckt hat, dass dieser mal eben ein Pferd reißen kann…

Auch war ich vom „Luxus“ während der ganzen Trekkingtour sehr überrascht und angetan: Zum Wecken gab es bereits einen Tee ins Zelt; mittags bekamen wir – egal wo wir waren – einen Teller mit warmen Essen gereicht; nach dem Wandern Saft, Tee, Kekse, Gebackenes; abends ein Drei-Gänge-Menü; zweimal während der Trekkingtour gab es sogar einen Kuchen!!
Die Zelte wurden auf- und abgebaut, wir hatten Tische und „Stühle“ im Essenzelt – und immer ausreichend abgekochtes Trinkwasser. Die Crew, der Guide und der Koch waren einfach einmalig und somit ebenfalls sehr eindrucksvoll!

Und unsere Reisegruppe? Sie bestand aus einer interessanten Mischung sehr (!) verschiedener Menschen… In erster Linie Frauen, was erstaunlich gut funktioniert hat 🙂 Ewig dankbar werde ich meiner Zimmergenossin Viktoria sein, die sich für die Trekkingtour ihr eigenes Zelt mitgebracht hatte – und mich nicht nur damit beeindruckte!!!! Das bedeutete für mich, dass ich ebenfalls ein eigenes Zelt hatte 🙂 Das war Luxus!

Was auch immer es war: Entspannung und Zufriedenheit prägen zum Glück auch noch eine Woche nach meiner Ankunft hier in Bremen den Alltag!! Und ich hoffe, dass es noch lange anhält…

Hier nun ein paar Impressionen der gesamten Reise – HzG 🙂

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Ankunft in Leh

Himsberg zum Gruss!
Ich bin gut in Leh angekommen, habe aber leider gar keinen Handyempfang. Sorry also, dass ich mich bei niemandem gemeldet habe.
Unser Hotel in Leh ist toll – mit einem traumhaften Blick in den Himalaya.
Die Akklimatisierung laeuft bislang super und ich habe noch keine Ausfallerscheinung 🙂
Morgen geht es weiter nach Alchi, uebermorgen beginnt die Trekkingtour.
Ein Internetzugang steht mir erst nach der Tour wieder zur Verfuegung.
Bis dahin seid alle lieb gegruesst und lasst es euch auch gut gehen!
Liebe Gruesse und HzG,
Maike

Ladakh – ein Wiedersehen nach 5 Jahren

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Himsberg zu Gruß 🙂

Vor 5 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich noch einmal nach Ladakh reisen werde… Schon gar nicht, nachdem es mir die letzten Tage dort so schlecht ging und mir ein paar liebe Mitreisende bereits ankündigten, dass mich die Fluggesellschaft sooo nicht mit nach Deutschland nehmen würde. Na vielen Dank! Aber es ging ja alles gut 🙂

2006 legten wir den langen und eindrucksvollen Weg von Delhi nach Leh mit dem Bus zurück und verbrachten dadurch leider nicht so viel Zeit im eigentlichen Ladakh, wie ich es mir damals gewünscht hätte.

In diesem Jahr werde ich dieses Problem definiv nicht haben. Wir fliegen direkt nach Leh, akklimatisieren uns dort ein paar Tage und dann werden wir in 19 Tagen Zanskar durchqueren. Das sollte genug Zeit sein, um die Abgeschiedenheit der Himalaya-Region zu genießen… (So lange ich morgens und abends meine Schüssel mit warmen Wasser bekomme…)

Die Reisevorbereitungen laufen auf Hochtouren, heute habe ich mein Visum für Indien erhalten und der ADAC ist für alle Fälle auch gebucht.

Ich bin gespannt auf das, was mich erwartet und freue mich auf ein echtes „Himsberg 9000“.

LG und HzG, Maike

Die chinesische Visum-Mauer

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2008 startete ich meinen ersten Versuch: Es sollte eine Tibet-Rundreise werden, doch gab es aufgrund der damaligen Unruhen keine Visum.
In diesem Sommer, 2011, habe ich es erneut versucht, wollte zum Berg Kailash reisen, doch leider wieder ohne Erfolg. Kein Visum 😦
Im Mai des Jahres jährte sich der 60. Jahrestag der chinesischen Besetzung Tibets, und China rechnet noch mit weiteren Unruhen – also sind keine Ausländer gewollt…

Gerber, Färber und ein Essen auf dem „Platz“…

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Ok, laut Stadtplan hätte es ein Kinderspiel sein können, zu dem Gerberviertel zu finden… Ich erinnerte mich jedoch schnell daran, dass wir auch beim letzten Mal Probleme hatten, dieses Viertel zu finden… „Damals“ haben wir uns einem Guide ergeben…

Und auch heute hätte ich ohne Guide keine Chance gehabt! Selbst wenn ich alleine hingefunden hätte, ich hätte die Höfe eh nicht ohne „Guide“ betreten können. Und schon gar keine Fotos machen können.

Nun ja – mit dem Menschen an meiner Seite ging es und so habe ich mich ergeben! Zum Glück reichte er mir gleich zu Beginn unserer „Gerbertour“ einen Satz Minzblätter – gegen den Geruch… Oh ja – ich war SEHR froh über die Minze!!!

Ansonsten war heute insgesamt ein Tag, an dem ich viel „planlos“ durch die Gassen „gedappt“ (schönen Gruß an Juddha) bin. Aber es war schön. Ich bin an Ecken gewesen, da wäre ich sonst wahrscheinlich nie angelangt! 🙂
(Allerdings würde ich auch nie wieder hin finden…)

Und zum Abschluss des Tages habe ich mich dann doch noch an ein Essen auf dem „Platz“ gewagt – nachdem Ines mir berichtet hat, dass sie es im letzten Jahr unbeschadet überstanden hat 🙂
Und schlimmer als EHEC kann es auch nicht sein…

Das Essen war hervorragend! Sehr lecker, nette Menschen, tolle Stimmung.

Und nun sitze ich wieder auf der Dachterrasse meines Riads, schreibe und muss morgen schon wieder abreisen 😦

HzG, Maike

Pfingstsonntag in Marrakesch

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Himsberg zum Gruß!

Der erste ganze Tag in Marrakesch ist vorbei und ich beende ihn da, wo ich ihn auch begonnen habe – auf der Dachterrasse 🙂

Wo es morgens noch ein leckeres Frühstück gab, gibt es jetzt ein Glas Weißwein – Alkohol im moslemischen Marrakesch… noch ein Beweis dafür, dass dieses Riad ein absoluter Treffer ist!

Heute war ich viel im Süden der Stadt unterwegs. Ich wollte mir gerade das Rathaus anschauen, als plötzlich jede Menge Polizei auftauchte, unzählige Autos hupten, die Kreuzung von komischen Menschen besetzt wurde usw.  Jede Menge blau angemalter Menschen tauchten auf, machten Musik, tanzten, schoben Tonnen vor sich hin… Die Stimmung war gut und es war zum Glück kein Attentat 🙂

HzG, Maike

Fatima – für 4 Tage

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Himsberg zum Gruß,

ich bin heute bei über 40 Grad in Marrakesch angekommen 🙂
Warm, aber sooo schön!!

Mein Riad ist noch viel hübscher als beim letzten Mal – und die Besitzer wirklich sehr zuvorkommend und fürsorglich.
Nicht nur, dass es zur Begrüßung einen dieser oberleckeren Minztees und ein paar Gebäckstücke gab – der Besitzer hat sich zudem sehr viel Mühe gegeben, mir auf einem Stadtplan alle möglichen Wege zurück ins Riad aufzuzeichnen 🙂 sehr nett!!

Das ist ihm zum Glück so gut gelungen, dass ich heute Abend auch tatsächlich problemlos in mein Fatima-Zimmer zurückkehren konnte.

Ein schöner erster Tag in Marrakesch!

Liebe Grüße,

Maike

Sardinien

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„Granitfelsen, bizarr geformte Gebirgszüge, knorrige Eichen, farbenfrohe Oleanderbüsche (? kenne mich ja mit den Pflanzen nicht soooo gut aus… Bettina, haben wir die Büsche gesehen?), türkisfunkelndes Meer,  rotleuchtende Felsen, weißschimmernde Sandstrände,  dichte Wälder, saftige Weiden, Freundlichkeit und  Hilfsbereitschaft“ [nicht zuletzt an der Tankstelle… :-)] … das alles konnten wir erleben und genießen. Eine tolle Woche 🙂 !!

Das letzte Produkt der Schöpfung

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Der ADAC schreibt:

„Sardinien, so erzählt eine Legende, ist das letzte Produkt der Schöpfung. Nach Erschaffung der Welt blieb Gott nur ein Haufen öder Granitfelsen übrig. Den warf er ins Meer und stampfte ihn mit dem Fuß fest. Doch das wüste Ergebnis befriedigte ihn nicht, und so verschönte er die kargen Steine mit allem, was ihm auf Erden gefiel. Neben bizarr geformte Gebirgszüge setzte er liebliche Weingärten, neben windzerzauste Kiefern und knorrige Eichen Palmen und farbenfrohe Oleanderbüsche. An der Küste eines türkisfunkelnden Meeres rahmen rotleuchtende Felsen weißschimmernde Sandstrände ein. Dichte Wälder und saftige Weiden beleben die Höhen, Lagunenseen und fruchtbarer Ackerboden die Ebenen. Die Menschen, die hier leben, sind ein Abbild ihrer Heimat: widersprüchlich, wortkarg, oft verschlossen und schroff, bis sich in einem Augenzwinkern plötzlich verschmitzte Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft offenbaren. Sie fühlen sich der Kultur des Binnenlandes zugehörig. Die Symbolfigur Sardiniens ist der Hirte, der in tiefer Einsamkeit mit seiner Herde über die weiten Hügelketten zieht, althergebrachten Sitten verhaftet und schweigend. Den Feriengästen an der Küste erspart die Heimatverbundenheit der Einheimischen hässliche Hotelklötze. Noch immer finden sie überall auf der »Insel des Schweigens« stille und einsame Plätze.“

Und morgen schon sind wir dort 🙂

HzG und frohe Ostern